Neue Kühlanlage
Wolf Plastics: Millioneninvestition in Kammern

- Spatenstich bei Wolf Plastics in Kammern: Roland Baumann, COO Standort Kammern, Georg Hirsch, Managing Partner Wolf Plastics Group, Robert Schmid, Vorstand der Schmid Industrie Holding, Karl Dobnigg, Bürgermeister der Marktgemeinde Kammern, Marco Mayer, Projektleiter Wolf Plastics (v.l.).
- Foto: Gaube
- hochgeladen von Wolfgang Gaube
Wolf Plastics Austria investiert am Standort Kammern in Millionenhöhe in eine neue Kühlanlage mit höchster Kühlungseffizienz.
KAMMERN IM LIESINGTAL. Am Mittwoch, 20. Jänner, erfolgt bei Wolf Plastics am Standort Kammern der Spatenstich für eine neue Kühlanlage, das Investitionsvolumen beträgt rund1,2 q Millionen Euro. Eine Kühlanlage ist das Herzstück in der Produktion eines Spritzguss- und Blasformenbetriebs und wird zur Kühlung der Werkzeuge und zur Wärmerückgewinnung verwendet. Die neue Anlage dient gleichzeitig als Wärmerückgewinnung für die Produktionshallenheizung.
Nachhaltige Investition
Investiert wird in eine umweltfreundliche, technisch herausragende Anlage, die nicht nur kostenreduzierend, sondern vor allem stromreduzierend und nachhaltig arbeitet. Trotz „Coronakrise“ wird eine große Investition in die Infrastruktur bei Wolf Plastics Österreich getätigt. Baustart für das Großprojekt ist Februar 2021, die geplante Fertigstellung wird mit Juni 2021 angestrebt.
Drei Standorte, 200 Mitarbeiter
Die Wolf Plastics Group mit drei Werken in Österreich, Ungarn und Rumänien sowie mehr als 200 bestens ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etabliert sich seit über 45 Jahren zum Marktführer für Kunststoffverpackungen in Zentral- und Südosteuropa.
Die Wolf Plastics Group ist ein internationales Unternehmen mit österreichischen Wurzeln und produziert an den Produktionsstandorten für internationale Unternehmen als auch für KMU-Abnehmer aus den unterschiedlichsten Industrien, wie beispielsweise Lebensmittelhersteller und -handel, sowie der Bau- und Chemischen Industrie.
Zusammenarbeit mit der Montanuniversität
Das Unternehmen, dessen Produkte auf Basis von Polypropylencopolymer hergestellt werden, sieht in neuen Kunststoffen sowie dem Recyclen von Verpackungen wichtige Ansätze für zukünftige Rohstofflösungen. „Wir beteiligen uns dazu laufend an Forschungs- und Entwicklungsarbeiten neuer Kunststoffprodukte und testen diese in den eigenen Werken. Dafür arbeiten wir unter anderem mit Universitäten in Linz und Leoben zusammen. Zusätzlich arbeiten wir aktiv an unserem CO2-Einsparungspotential. Mit Hilfe von laufenden Investitionen haben wir es geschafft, den CO2-Ausstoß um 79 Prozent zu senken. Auch die neue Kühlanlage gehört zur Nachhaltigkeitsstrategie der Wolf Plastics Group“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Georg Hirsch.
Weitere Informationen über Wolf Plastics finden Sie hier!




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