11.09.2014, 19:00 Uhr

Besucherlenkung

Leserbrief von Michael Heinz
aus Leoben

Zu dem Bericht über die Jäger und Naturschützer möchte ich mit Vorschlägen antworten: Mehr als 50 Jahre bin ich als Skitourengeher im Bezirk Leoben unterwegs und habe von den ewigen Beschwerden der Jägerschaft die Nase voll. Wir Schitourengeher seien die ewige Belastung für Natur und Jagd. Doch wir Schitourengeher sind immer bemüht, das Gleichgewicht der Natur nicht zu stören. Der moderne Tourismus jedoch benötigt Lenkungsmaßnahmen. Diese heißen Besucherlenkung. Die alpinen Vereine im Bezirk Leoben haben in 15-jähriger Arbeit durch das neue Wegtafelsystem ihre Verantwortung gezeigt, die Touristen zu lenken und zu führen. Doch die Grund- und Jagdbesitzer haben sich seit Jahren nicht bewegt. Was seit Jahren in den Westalpen, Bayern und Nationalparks üblich ist, die Besucher durch lenkungsmaßnahmen zu steuern. Wo sind die Tafeln der Besucherlenkung zum Beispiel im Trofaiacher Gößgraben, Eisenerzer Ramsau und Teichen? Als erste Maßnahme hier ein Appel an die Jägerschaft: Räumt im Winter die Forstwege nicht bis auf den Schotter, dann werden die Schitourengeher auf den Forststraßen bleiben und nicht ihre Spuren in den Wald legen.
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