Fünfte Runde für EisenerZ*ART
- Kulturmacher: Gerhild Illmaier, Karin Talaber, Franz Lammer, Elisa Rosegger, Gerfried Tiffner (v.l.).
- hochgeladen von Wolfgang Gaube
Das Kulturfestival überzeugt mit unüblichen Programmformaten.
EISENERZ. Eine Lesung auf dem Erzberg, alte Zelluloid-Stummfilme mit einem Pianisten, den Jimi Hendrix der Drehleier, Drahtkunst in leerstehenden Geschäftslokalen, den Herrn Karl als Puppentheater: Das sind nur einige Ingredienzien für das Kulturfestival EisenerZ*ART, das heuer zum fünften Mal die Stadt unter dem Erzberg belebt. Und bei der Bevölkerung für Begeisterung, mitunter auch für Kopfschütteln sorgt. Und es wird auch etliche kulturinteressierte Gäste nach Eisenerz locken.
Die gebürtige Eisenerzerin Gerhild Illmaier, die mittlerweile in Graz lebt und die kleine, aber feine Kunstberatungsfirma "Gil Art" führt, wird mit ihrem Team abermals die Eisenerzer mit ungewöhnlichen Kunstansätzen konfrontieren: "Eisenerz ist ein von der Wirtschaftskrise und Abwanderung schwer gebeutelter Ort. Aber es ist eine Stadt mit Entwicklungspotenzial. Im Sport ist das vielfach gelungen, vielleicht werden auch aus den Pflänzchen unserer Kulturinitiative einmal kräftige Bäume."
Wenngleich heuer ein um rund die Hälfte gekürztes Budget die Arbeiten der Kulturgärtnerin erschwert, hat Illmaier ein Programm erstellt, das sich sehen (und hören) lassen kann.
Nach dem fulminanten Auftakt mit der "FriesacherFrauenZimmerMusi" folgt am Samstag, 21. Juni, eine Lesung am Erzberg mit Claudia Rossbacher und Reinhard P. Gruber. WG
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