28.05.2017, 10:28 Uhr

Lebenshilfe: Neues Arbeits- und Wohnprojekt im ehemaligen Werkshotel

Unter den vielen Ehrengästen befand sich auch Landesrätin Doris Kampus. (Foto: Pressberger)

Die Lebenshilfe eröffnete kürzlich ihre neue Postpartnerstelle, Büroräume sowie 15 Wohnungen für Menschen mit Behinderung im ehemaligen Donawitzer Werkshotel.

LEOBEN. Ein ganz besonderes Arbeits- und Wohnprojekt verwirklichte die Lebenshilfe Leoben im ehemaligen Donawitzer Werkshotel: Hier wurden im Erdgeschoss auf 150 Quadratmetern die neue Postpartnerstelle, die zuvor in der Lorberaustraße beheimatet war, sowie Räume für eine Bürogruppe errichtet. Im zweiten Stock des völlig neu adaptierten und barrierefreien Gebäudes wurden zudem 15 moderne Wohnungen auf rund 750 Quadratmetern für voll- und teilzeitbetreutes Wohnen sowie für Trainingswohnen – Klienten lernen hier selbstständiges Wohnen – eingerichtet. Für die Barrierefreiheit wurden in das Projekt 500.000 Euro investiert, weitere 200.000 Euro in die moderne Ausstattung. "Das Schöne dabei ist, dass sich vor allem unsere Kunden – Menschen mit Behinderungen – hier seit dem ersten Tag wohl fühlen, sich engagiert bei der Arbeit und entspannt in ihren vier Wänden zeigen", freute sich Ferenc Ullmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Leoben, bei der Eröffnungsfeier, bei der auch Landesrätin Doris Kampus anwesend war.

Zusätzliche Arbeitsplätze

Mit der Erweiterung habe man auch neue Arbeitsplätze schaffen können. Im Postshop und in den Büros seien es drei, im Wohnbereich zehn. "Die Lebenshilfe Leoben begleitet Menschen mit besonderen Bedürfnissen auf ihrem Weg in ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben. Unsere qualitativ hochwertigen Dienstleistungen dienen zur Verwirklichung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und ihren Familien", betonte Lebenshilfe-Obmann Willibald Mautner, der bereits weitere Pläne hat.
So möchte man künftig das Essen für die Klienten im Werkshotel selbst zubereiten, am Lebenshilfe Standort Leoben-Hinterberg wolle man in einem eigenen Garten künftig Obst und Gemüse anbauen. Und man wolle bald ein Modell vorstellen, Klienten auch im Pensionsalter in der Lebenshilfe Leoben zu belassen. Die neuen Räumlichkeiten wurden abschließend von Stadtpfarrer Markus Plöbst und Pfarrer Thomas Moffat gesegnet.
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