Erfolgsprojekt in der Region
14 Notfallsanitäter mit Spezialwissen für den ländlichen Raum
- Die neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter zwischen 23 und 45 Jahren zeigten im Zuge ihrer Ausbildung großes Engagement, dafür drücken die Organisatorinnen und Organisatoren ihren großen Dank aus.
- Foto: Rotes Kreuz Altenmarkt/Großreifling
- hochgeladen von Nathalie Polz
Im Rahmen eines österreichweiten Vorzeigeprojektes absolvierten insgesamt 14 neue Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ihre Abschlussprüfung in der Rot-Kreuz-Ortsstelle Altenmarkt/Großreifling.
ALTENMARKT/GROßREIFLING. Die weiße Fahne an der Rot-Kreuz-Ortsstelle Altenmarkt/Großreifling signalisierte den erfolgreichen Höhepunkt eines österreichweit einzigartigen Vorzeigeprojektes: Im vergangenen Juli war in der Region eine bisher einmalige Bildungspartnerschaft zwischen dem Roten Kreuz Steiermark und der Med Uni Graz zur Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter gestartet worden. Im Rahmen eines 160-stündigen Theorieteils, eines 280-stündigen Praxisteils sowie eines 40-stündigen Krankenhauspraktikums wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit dem Sommer 2025 ausgebildet.
- Im Fokus standen dabei die speziellen Anforderungen (Anfahrtswege, optimale Patientenversorgung in kleinen Teams, lange Transportwege in div. Spitäler) des Rettungs- und Notarztdienstes im ländlich-alpinen Raum, die in Graz oder anderen Ballungsräumen nicht so anschaulich vermittelt werden können.
- Foto: Rotes Kreuz Altenmarkt/Großreifling
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Spezielle Anforderungen
Im Fokus standen dabei die speziellen Anforderungen (Anfahrtswege, optimale Patientenversorgung in kleinen Teams, lange Transportwege in div. Spitäler) des Rettungs- und Notarztdienstes im ländlich-alpinen Raum, die in Graz oder anderen Ballungsräumen nicht so anschaulich vermittelt werden können. Mit ihrer erfolgreichen Abschlussprüfung konnten 14 neue Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter nun ihre Ausbildung abschließen.
Für Mario Lindner, 1. Stv. Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes im Bezirk Liezen, ist dieser vorläufige Höhepunkt ein wichtiges Signal: „Seit Jahren ist die Notfallversorgung in der Steirischen Eisenstraße ein viel diskutiertes Thema. Durch dieses Vorzeigeprojekt haben wir nun mit großer Expertise und dem Willen, Probleme anzupacken, gezeigt, dass wir Probleme auf regionaler Ebene lösen können. Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen unserer Bildungspartnerschaft aus ganzem Herzen zu diesem großen Erfolg!“
- Im Rahmen eines 160-stündigen Theorieteils, eines 280-stündigen Praxisteils sowie eines 40-stündigen Krankenhauspraktikums wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit dem Sommer 2025 ausgebildet.
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Beitrag zur Verbesserung der Versorgung
Die neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter zwischen 23 und 45 Jahren zeigten im Zuge ihrer Ausbildung großes Engagement, dafür drücken die Organisatorinnen und Organisatoren ihren großen Dank aus. Explizit dankt Lindner in diesem Zusammenhang nicht nur den Verantwortlichen des Roten Kreuzes Steiermark und der Med Uni Graz für ihren Mut, dieses Projekt möglich zu machen, sondern auch den zahlreichen Menschen aus der Region, die an der Organisation, den Vorträgen und der Ausbildung der neuen Sanitäterinnen und Sanitäter in den letzten neun Monaten beteiligt waren. „Mit unseren 14 neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern leisten wir damit einen massiven Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung im ländlich-alpinen Raum!“
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