Mautstelle Bosruck
Generalsaniert mit neuen, breiteren Spuren und mehr Service
- Die Mautstelle Bosruck auf der A9 Pyhrnautobahn erstrahlt in neuem Glanz: Seit September 2024 wurde an Ort und Stelle gebaut.
- Foto: Asfinag
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Seit 1983 ist die Mautstelle beim Bosrucktunnel die Anlaufstelle für täglich bis zu 40.000 Fahrzeuge. Nach so vielen Jahren waren Technik und Infrastruktur veraltet und mussten erneuert werden. Seit September 2024 wurde die Mautstelle von Grund auf neu errichtet und ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie der Asfinag auch zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltiges Bauen. Der wesentlichste Baustoff ist Holz, Photovoltaik versorgt den Standort mit grünem Strom, geheizt wird der gesamte Standort künftig über ein Biomasse-Kraftwerk.
ARDNING. Basis für das neue Design war ein Architektenwettbewerb für alle Mautstellen in Österreich. Klarerweise wurde nicht nur auf die Optik Wert gelegt: Die Mautstelle Bosruck bietet den Mitarbeitenden ab sofort ein modernes, angenehmes Arbeitsumfeld, die technischen Anlagen sind auf dem neuesten Stand und für die Kunden bringt der Neubau ein deutlich besseres Service. Zudem gibt es jetzt mehr und breitere Fahrspuren: Sie wurden von bisher 3,20 auf nunmehr 3,50 Meter erweitert.
Die beiden Mautstellen Gleinalm und Bosruck sind genauso lange in Betrieb wie die beiden Tunnel Gleinalm und Bosruck. Während die Tunnel eine zweite Röhre bekamen und die alten vor wenigen Jahren generalsaniert wurden, blieben die Mautstellen seit 1978 sowie 1983 zum größten Teil unverändert. Sowohl die Gebäude selbst als auch die eingebaute Technik entsprachen weder dem Stand der Technik noch dem Anspruch der Asfinag in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit.
- Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser (Vorstände), Jacqueline Erhart und Bernd Datler (Geschäftsführung Maut), Alexander Walcher und Andreas Fromm (Geschäftsführung Baumanagement)
- Foto: Asfinag
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Ein Neubau, bei dem auch ein österreichweit einheitliches Design umgesetzt werden kann, war daher die optimale und auch günstigere Lösung als umständliche Sanierungen, die keine zufriedenstellende Lösung für die kommenden Jahrzehnte gebracht hätten. Einzige Ausnahme ist das bestehende Bürogebäude Bosruck, in dem auch die Autobahnmeisterei untergebracht ist. Dieses Gebäude wurde ab dem Frühjahr 2025 teilweise saniert und aufgestockt.
Mehr Infos zum unterstützenden Betrieb
Bauunternehmung Granit GmbH

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