Paragleiterunfall am Stoderzinken

Am Samstag stürzte eine Paragleiterpilotin südlich des Stoderzinkengipfels ab und kam in einer Felswand schwer verletzt zu liegen. Der Paragleiterschirm verfing sich in einer Latsche, wodurch ein weiterer Absturz verhindert wurde. Bereits beim Überflug des Rettungshubschraubers Martin 1 wurde erkannt, dass eine direkte Taubergung nicht möglich war, der Rotorwind hätte den Schirm aufwirbeln können.
Daher wurden mehrere Bergretter der Bergrettung Gröbming zum Gipfelbereich geflogen, bereiten oberhalb der Absturzstelle einen Standplatz vor und konnten sich zur Unfallstelle abseilen. Nachdem die Gleitschirmpilotin absturzgesichert wurde, konnte vom Bergrettungsarzt noch in der Felswand die medizinische Erstversorgung durchgeführt werden.
Anschließend wurde die Verletzte rund 30 Meter in leichteres Gelände abgeseilt. Hier wurde sie weiter medizinisch versorgt und in einen Bergesack gelagert. Von dort konnte sie vom Flugretter mittels Bergetau aufgenommen werden.

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