Tierheim in Trieben
Tiere auf der Suche nach einem neuen Leben
- Die Tiere brauchen nicht nur Pflege, sondern auch viel Geduld und Aufmerksamkeit.
- Foto: Nathalie Polz
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Im Tierheim Trieben herrscht reges Treiben: Rund 16 Hunde und 40 Katzen leben hier derzeit – damit ist das Tierheim nahezu ausgelastet. Im Jahr 1975 war das Tierheim eine Außenstelle der Arche Noah. Johann Nagel leitet das Tierheim seit 2001 und kennt die täglichen Herausforderungen genau.
TRIEBEN. Die Tiere brauchen nicht nur Pflege, sondern auch viel Geduld und Aufmerksamkeit. Bei der Vermittlung wird immer genau geschaut, wohin die Tiere kommen, und es ist möglich, die Tiere als Probe nach Hause zu nehmen oder mit den Hunden spazieren zu gehen.
- Johann Nagel leitet das Tierheim seit 2001.
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Kürzester Aufenthalt im Tierheim
Besonders in Erinnerung geblieben ist Nagel eine besondere Geschichte: "Ein sehr freudiges Erlebnis aber hatten wir vor etlichen Jahren: Ich holte eine ältere, übergewichtige Rottweiler-Hündin ab, deren Vermittlung schwierig schien. Gerade als wir sie aus dem Auto hoben, fuhr ein älteres Ehepaar vor – ihr verstorbener Hund sah genau so aus. Noch bevor die Hündin das Gehege betreten hatte, saß sie schon im Auto der beiden. Keine zehn Minuten Aufenthalt – ein echter Lottosechser! Doch leider erleben andere Tiere nicht dieses Glück.“
- Viele Menschen unterschätzen aber, wie viel Verantwortung die Haltung eines Tieres bedeutet.
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Monatlich rund 18.500 Euro benötigt
Insgesamt wurden bereits rund 1.500 Hunde vermittelt, nur wenige kehrten zurück. Viele Menschen unterschätzen aber, wie viel Verantwortung die Haltung eines Tieres bedeutet. "Derzeit haben wir fünf Hunde, die wohl bis zu ihrem Ableben in unserem Tierheim bleiben werden", so Nagel. Die finanzielle Lage des Tierheims war auch lange eine Herausforderung. Seit 2024 ist die Situation etwas stabiler, doch es werden monatlich rund 18.500 Euro benötigt, um Reparaturen, Tierarztkosten und den laufenden Betrieb zu decken. „Ohne Spenden kaum möglich, für Reparaturen und Tierarzt.“
- So sah das Tierheim vor den Neuerungen aus.
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- In den letzten Jahren gab es einige Verbesserungen.
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Unterstützung kommt in vielerlei Form: Mitgliedsbeiträge, Geldspenden oder Sachspenden wie Decken. „Leute stellen oft einfach alte Matratzen ab, gut gemeint, aber leider nicht brauchbar.“ Besonders hilfreich waren zwei Autos, die von einer großzügigen Tierliebhaberin gespendet wurden. Nagel spricht auch die aktuelle Problematik bei der Abgabe von Hunden an: „Viele Züchter wollen nur das Geld, und schauen nicht, wohin sie die Welpen geben.“ In den letzten Jahren gab es jedoch auch einige Verbesserungen: Elektronik, Sicherheitsanlagen und die Werkstatt wurden erneuert, was den Betrieb erleichtert und das Wohl der Tiere unterstützt.
Spendenkonto
Tierschutz Bezirk Liezen
IBAN: AT53 2081 5094 0000 1559
BIC: STSPAT2GXXX
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