Dank E-Lkws
VCÖ-Mobilitätspreis an Innofreight und Knauf verliehen
- lnnofreight und Knauf wurden in der Kategorie "Klimaverträglicher Güterverkehr und Logistik" ausgezeichnet.
- Foto: VCÖ - Mobilität mit Zukunft/APA-Fotoservice/Jana Madzigon
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lnnofreight und Knauf wurden in Wien in der Kategorie "Klimaverträglicher Güterverkehr und Logistik" für ihre gemeinsamen Bemühungen hinsichtlich zukunftsfitter Güterlogistik ausgezeichnet.
WIEN. Der VCÖ-Mobilitätspreis ehrt jährlich vorbildliche Projekte, um zu zeigen, dass eine ökologisch verträgliche und sozial gerechte Verkehrswende möglich ist. lnnofreight, Knauf und die weiteren Projektpartner wurden bei der Verleihung in der Kategorie "Klimaverträglicher Güterverkehr und Logistik" ausgezeichnet.
- Von der Jury wurde vor allem die Einzigartigkeit des Transports hervorgehoben: die Kombination von Bahn und E-Lkws
- Foto: KK
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Im Rahmen der Preisverleihung im Odeon-Theater in Wien wurde vor allem die Einzigartigkeit des Transports hervorgehoben. Die Kombination von Bahn und E-Lkws hat es in dieser Form zuvor noch in keinem intermodalen Verkehr gegeben.
Nachhaltige Lösung gefunden
Bei einer Strecke von 120 Kilometern in eine Richtung wird meist nicht lange nachgedacht und sofort der Lkw als bevorzugtes Transportmittel gewählt. Nicht so in diesem Fall: lnnofreight, Knauf, Silo Riedel und lnnoRiedel haben überlegt, wie die Naturgipstransporte vom Bergwerk in Tragöß zum Firmensitz von Knauf in Weißenbach bei Liezen nachhaltiger gestaltet werden können. Und zwar durch die Einbindung der Bahn und den Austausch der alten Dieselfahrzeuge mit einer neuen Flotte an Elektro-Lkws.
- Die Verleihung fand im Odeon-Theater in Wien statt.
- Foto: VCÖ - Mobilität mit Zukunft/APA-Fotoservice/Jana Madzigon
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Der neue Transport läuft folgendermaßen ab: E-Lkws bringen die CityLogistics Container – die intermodale Lösung für den Baustoffsektor von lnnofreight – zum Bergwerk und diese werden mit Naturgips beladen. Von dort fahren die Lkws zum Güterbahnhof in Kapfenberg, wo der ganze Container direkt auf den Waggon gesetzt wird. Per Bahn kommt der Naturgips dann direkt in das Werk zur Weiterverarbeitung.
"Freut uns, dass Bemühungen honoriert werden"
"Für dieses Projekt und um auch für die Zukunft gut gerüstet zu sein, haben wir in Bruck an der Mur eine eigene Ladestation für zehn E-Lkws errichtet, eine der größten in ganz Österreich. Die Lkws werden dort über Nacht geladen, um Stromspitzen optimal zu nutzen. Es freut uns sehr, dass diese Bemühungen nun honoriert werden", sagt Peter Wanek-Pusset, Eigentümer und CEO von lnnofreight.
- Bild vom neuen E-Lkw vor dem Brucker Innopark, dem Hauptquartier der Innofreight-Gruppe
- Foto: innocube
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Auch Knauf-Logistikleiter Herbert Moser berichtet von positiven Erfahrungen seit der Umsetzung des neuen Logistikkonzepts: "Durch den Einsatz der neuen E-Lkws können wir drei Tonnen mehr Gips laden, sodass jede zehnte Fahrt entfällt. Wir verlagern fast 100 Prozent von der Straße auf die Schiene. 80.000 bis 90.000 Tonnen Naturgips werden so befördert, weitere 20.000 Tonnen mit E-Lkw direkt in unser Werk nach Weißenbach geliefert."
Außerdem betont er: "Wenn wir weiter nach Liezen schauen, entfallen durch dieses intermodale Logistikkonzept 6.000 Fahrbewegungen pro Jahr. Ich persönlich freue mich, dass diese Pionierarbeit der beteiligten Unternehmen nun dementsprechend bekannt und auch ausgezeichnet wird."
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