04.06.2017, 08:00 Uhr

Eine Sternwanderung durch den Nationalpark Gesäuse

Die Erde spüren, den Himmel greifen und mittendrin das Selbst. (Foto: NP Gesäuse)

Im Nationalpark Gesäuse bezauberte man 150 Naturbegeisterte mit einer angebotsreichen Sternwanderung.

An Christi Himmelfahrt, dem 25. Mai, lud der Nationalpark Gesäuse zu einem besonderen Spezial-Wandertag in die wunderschöne Landschaft des Gesäuses. Auf vier verschiedenen Routen konnten insgesamt 150 Teilnehmer aus ganz Österreich und Deutschland in die Schönheit eines ganz besonderen heimischen Schutzgebietes eintauchen und die Vielfalt der Natur hautnah erleben.

In sich gehen

Unser dicht gedrängter Alltag erlaubt es uns oft nicht, tief durchzuatmen und für die wirklich wichtigen Sinneserfahrungen innezuhalten. Dabei wäre es wichtig und gleichzeitig gesund, sich sowohl gedanklich als auch körperlich ab und zu eine Auszeit zu gönnen. Nationalparks Austria bot genau dazu eine einzigartige Gelegenheit. Unter dem Motto "Wanderlust im Nationalpark Gesäuse" konnte, im Zuge von vier verschiedenen Wanderungen, die Natur auf ihre schönste Weise erfahren werden.

Wander-Spezialitäten

Teilnehmer konnten an der Seite von "Skyrunner" Christian Stangl, "Jodel-Animateuren" Ingeborg und Hermann Härtel, den Musikern von "Ausgfuxt", Weinbauer Christoph Polz und Yogalehrerin Barbara Winter, Pracht und Schönheit der unberührten Natur im Nationalpark Gesäuse erkunden.

Yoga am Berg

Barbara Winter ist Yogalehrerin. Aufgewachsen in Admont, ist sie mit den Gesäusebergen auf natürliche Weise schon immer sehr verbunden. Gemeinsam mit Stefan Siedler, der ebenfalls als einheimischer Bergführer das bizarre Kalksteingebirge wie seine Westentasche kennt, hat die Yogalehrerin das heimische Gebirgsambiente zu diesem Anlass genutzt.

Warum Yoga am Berg?

Barbara Winter: "Yoga bedeutet für mich die Gesamtheit zu leben. Die herausfordernden Anteile des Lebens spiegeln sich in der Natur wider. Es ist einfach wunderbar, die Arbeit mit den Elementen in die Körperarbeit einfließen zu lassen. Hier draußen, auf den Bergen, bekommen das "über den Dingen stehen" und das Atmen eine intensivere Bedeutung. Schon das Zurücklegen der Wegstrecke setzt bei den Leuten so manches frei. Ich nehme wahr, dass die Teilnehmer dadurch viel konzentrierter und freier an die gemeinsame Bewegungsarbeit gehen."
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