27.05.2017, 10:09 Uhr

Landesweite Übung der Wasserrettung mit dem Bundesheer

(Foto: Foto: Weirer, ÖWR LV STMK)

In Aigen im Ennstal fand ein großes Übungsszenario der österreichischen Wasserrettung statt.

Nach vier Jahren war es wieder soweit. Das Verteidigungsministerium erteilte die Genehmigung, dass der Landesverband Steiermark der österreichischen Wasserrettung einen Hubschrauber der Kaserne Aigen für eine Einsatzübung zur Verfügung stellt.

Da sich Mitglieder derzeit auf mögliche Einsatztätigkeiten im Rahmen des Bundeswasserrettungszuges vorbereiten, ist das Üben des Zusammenspiels mit dem Hubschrauber sehr wichtig.

Landeseinsatzleiter Rene Rössler alarmierte die Bezirksstellen der Steiermark zur gemeinsamen Übung im Raum Aigen im Ennstal. Nach der theoretischen Einweisung ging es in die Praxis über. Bei einem Suchflug über der Enns mussten versteckte Opfer gesichtet werden, danach wurde das Auf- und Abseilen mittels Seilwinde geübt. Außerdem stand ein Rundflug über dem Kasernengelände auf dem Programm.

Sprung in den See

Da es in unserer Gegend durchaus möglich ist, dass im Ernstfall das Einsatzgebiet mit Fahrzeugen nicht erreichbar ist, wurde gelehrt, wie das Schlauchboot mit dem Hubschrauber als Außenlast ausgeflogen werden kann.
Der Höhepunkt der Übung wurde am Nachmittag abgehalten. Die Wasserretter wurden in der Kaserne aufgenommen, zum Putterersee geflogen und mussten aus dem fliegenden Hubschrauber in den See abspringen. So kann im Einsatztfall eine rasche Rettung von Hilfsbedürftigen erfolgen.
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