Berufsfeuerwehr Linz
Übung auf der Donaubrückenbaustelle

Bei dem Übungseinsatz der Berufsfeuerwehr Linz waren Höhenretter auf der Neuen Donaubrücke im Einsatz.
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  • Bei dem Übungseinsatz der Berufsfeuerwehr Linz waren Höhenretter auf der Neuen Donaubrücke im Einsatz.
  • Foto: Berufsfeuerwehr Linz
  • hochgeladen von Carina Köck

Die Berufsfeuerwehr Linz ist 365 Tage im Jahr im Einsatz. 2018 rückte sie knapp 4.450 Mal aus.

LINZ. In der Vorwoche führte die Berufsfeuerwehr Linz einen besonders spektakulären Übungseinsatz auf der Neuen Donaubrückenbaustelle durch. Das Übungsthema war ein Unfall, bei dem angenommen wurde, dass eine Person ins Wasser gestürzt ist und eine weitere sich auf der Baustelle verletzt hat. Die Übung dauerte etwa eine Stunde und wurde beim Rohbau des Brückenpfeilers am rechten Donauufer auf der „Linzer Seite“ durchgeführt.

Für alle Fälle gerüstet

Dabei war ein kompletter Löschzug beteiligt. Höhenretter seilten sich zum Verletzten ab. Die zweite verunglückte Person wurde per Boot aus dem Wasser gerettet. „Unsere Berufsfeuerwehr zeigt damit einmal mehr, dass sie für alle Fälle gerüstet ist. Ich konnte mich selbst bereits mehrfach vom guten Ausrüstungsstandard und der Einsatzbereitschaft der Männer überzeugen. Die Erkenntnisse aus derartigen Übungen fließen laufend in die Feuerwehrausbildung ein“, sagt Feuerwehrreferent Stadtrat Michael Raml.

"Cobra" der Linzer Feuerwehr

Die Höhenrettung kann als „Cobra“ der Linzer Feuerwehr bezeichnet werden. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn bei Rettungsaktionen kein Hubrettungsgerät mehr einsetzbar ist. Typische Einsätze für Höhenretter sind etwa medizinische Notfälle bei Kranführern, Personen oder Tiere aus Zwangslagen in Höhen und Tiefen zu befreien, gefährdende Baumteile zu entfernen oder Rettungseinsätze an Hochhäusern.

Zahlen und Fakten

Im Jahr 2018 fanden pro Tag durchschnittlich zwölf Einsätze statt, pro Jahr waren es knapp 4.450. Das Team der Berufsfeuerwehr besteht aus 186 Personen. Sie löschten im Vorjahr 404 Brände – also um 40 mehr als noch 2017. 68 davon waren Gebäude, 34 Fahrzeuge und 73 Müllbrände. Technische Einsätze – wie Retten und Bergen von Personen oder Tieren sowie Sicherungsarbeiten – machten mit 2.900 im Jahr 2018 den Hauptteil der Arbeit der Feuerwehrmänner aus.

Zwölf Einsätze pro Tag

"Durchschnittlich zwölf Einsätze pro Tag veranschaulichen welch großes Arbeitspensum die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr für die Sicherheit der Linzerinnen und Linzer absolviert haben. Die Feuerwehrmänner erbringen rund um die Uhr die vielfältigen und oft gefährlichen Aufgaben zum Wohl der Bevölkerung. Und das 365 Tage im Jahr. Voraussetzung dafür ist, eine bestens organisierte, geschulte und trainierte Mannschaft", sagt Bürgermeister Klaus Luger.

2,34 Millionen Euro für modernen Fuhrpark

Die Stadt Linz investierte 2,34 Millionen Euro in die Modernisierung des Fuhrparks der Berufsfeuerwehr Linz. Damit konnten vier neue Rüstlösch-Fahrzeuge – jeweils zwei in der Hauptfeuerwache an der Wiener Straße und in der Feuerwache Nord an der Dornacher Straße – angeschafft werden.

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