Haustiere in Melk
So schützen Sie Ihr Tier vor der Hitze

"Was macht denn der Depp mit der Kamera da?": Ein schattiges Platzerl im Sommer ist wichtig (auch für grantige Hunde).
  • "Was macht denn der Depp mit der Kamera da?": Ein schattiges Platzerl im Sommer ist wichtig (auch für grantige Hunde).
  • Foto: Puchinger
  • hochgeladen von Niklas Powondra

Wenn Sie die folgenden Tipps befolgen, haben sowohl Sie als auch Ihr Haustier einen schönen Sommer.

BEZIRK. Es ist heiß. "Ich schwitze wie ein Schwein" hört man in den letzten Tagen wieder häufiger im Bezirk Melk. Aber: Ein Schwein kann nicht schwitzen. Es besitzt nämlich fast keine Schweißdrüsen. Schweine suhlen sich stattdessen im Schlamm. Doch wie können die Besitzer anderer Tiere ihre Lieblinge vor Hitze schützen?

"Viel, viel Wasser"

Wie so oft im Leben ist die Antwort auf ein Problem: Wasser. Heike Lenz arbeitet in einer Melker Zoohandlung. Sie selbst hat auch einen Hund und zwei Katzen. "Unsere Haustiere können nicht so schwitzen wie wir Menschen. Denn: Hunde, Katzen und Kleintiere können ihre Temperatur nur über ihre Pfoten sowie über das Hecheln regulieren. Dabei verlieren sie aber viel Flüssigkeit", erklärt die Tierexpertin. Aus diesem Grund sollte vor allem zur heißen Jahreszeit die Wasserschüssel immer voll sein. "Und natürlich für das Tier erreichbar", fügt Heike hinzu.

Vorsicht vor Spaziergängen

"Auch beim Spazieren mit dem Hund sollte man vorsichtig sein", weiß die Fachverkäuferin. Man denkt, dass man dem Tier etwas Gutes tut, wenn man häufig mit ihm geht, aber: "Man sollte wirklich nur die nötigsten Runden gehen. Am besten ist es, die Spaziergänge in die kühlen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen." Auch beim Sport mit dem Hund solle man aufpassen.
Ein Problem, dass schon oft für tote Tiere sorgte, ist die "Autofalle". Menschen gehen "nur mal eben kurz einkaufen" und lassen ihr Tier allein im hitzigen Auto zurück. "So etwas geht natürlich gar nicht!", weiß Heike. "Wenn man so etwas sieht, muss man sofort reagieren. Rufen Sie die Polizei oder schlagen Sie notfalls die Scheibe des Autos ein." So ein "unmenschliches" Verhalten gehöre laut Heike härter bestraft.

Richtig helfen

Haben Sie ein Tier aus aus einer "hitzigen" Situation gerettet, sollten sie sofort die Nothilfemaßnahmen einleiten. Heike Lenz weiß welche: "Wiedermal ist Wasser die Lösung." So solle man das Tier mit Wasser kühlen. Aber Achtung: Kein eiskaltes Wasser auf das Tier schütten. "Das könnte zu einem Herzstillstand führen. Man muss vorsichtig bei den Pfoten anfangen. Dann geht man langsam nach oben." Weiters wäre es wichtig, den Tierarzt zu alarmieren.

Bereit für den Sommer

Wer diese Tipps befolgt, tut auch dem Haustier etwas Gutes. Also: Füllen Sie am besten gleich die Wasserschüssel wieder auf. Ihr Tier wird es Ihnen danken.

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