Lust auf 54 km-Lauf in Veitsch

Organisationsteam des 32. Grenzstaffellaufes in Veitsch (St. Barbara/M.): Rudolf Ebner, Roland Fraiß, Werner Pointner, Gertraud Huber, Bgm. Jochen Jance, Hans Huber, v.li.
  • Organisationsteam des 32. Grenzstaffellaufes in Veitsch (St. Barbara/M.): Rudolf Ebner, Roland Fraiß, Werner Pointner, Gertraud Huber, Bgm. Jochen Jance, Hans Huber, v.li.
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Der 32. Veitscher Grenzstaffellauf, eine der größten Laufveranstaltungen, wirft seine Schatten voraus. Am 30. Juni erwarten die Organisatoren eine Großbeteiligung heimischer und internationaler Läufer. Mit einer Gesamtstrecke von 54 Kilometern stellt die Laufveranstaltung mit Ultra-Alpin-Marathon eine Herausforderung für alle Teilnehmer dar.
In einem Pressegespräch auf der Grundbauer-Hütte (1.445 Meter Seehöhe) in Klein-Veitsch (St. Barbara) informierte das Organisationsteam mit Bürgermeister Jochen Jance über den Verlauf der Veranstaltung, die von 120 freiwilligen Helferinnen und Helfern getragen wird. "Ohne diese Helfer und auch viele Sponsoren, könnte die Laufveranstaltung nicht bewältigt werden und dafür sind wir als Veranstalter der Gemeinde sehr stolz", sagte Jance. Für heuer erwarten die Organisatoren wieder eine starke Beteiligung von mehr als 400 Läuferinnen und Läufern. Für Einzelläufer gibt es den Alpin-Marathon (54 km) und ansonsten eine Staffeleinteilung mit 2er- oder 3er-Beteiligung. Gestartet wird ab dem Jufa-Gästehaus mit einem Massenstart.

Touristischer Faktor
Die Idee zur Laufveranstaltung kam Mitte der 1980er-Jahre, wo man zuvor lediglich eine Grenzwanderung zum Graf-Meran-Schutzhaus machte. "Beim ersten Grenzstaffellauf zählten wir 80 Teilnehmer und die Jahre danach wurde es immer mehr", so die Organisatoren. "Mittlerweile ist der Grenzstaffellauf international bekannt und ein touristischer wie auch wirtschaftlicher Faktor geworden", sagte Jance. Die Laufstrecke verfügt über zwei Wechsel- und 13 Labestationen. Etliche der Teilnehmer kommen schon seit 20 Jahren wie auch zum Beispiel Organisator Roland Fraiß, der seit 1996 mitläuft. Gertraud Huber führt genaue Aufzeichnungen von den "Durchläufern". Waren es 1987 noch sieben Teilnehmer, 1997 siebzig und 2017 bereits fast 180 Hobbyläufer.
"Der Rekord auf der Gesamtstrecke im Einzellauf liegt bei vier Stunden und einer Minute", berichtete Werner Pointner, verantwortlich für die Zeitnehmung und die Markierung. Die langsamste Laufzeit betrug bisher rund neun Stunden.
"Außer den einheimischen Hobbyläufern beteiligen sich immer wieder Gästeläufer aus ganz Österreich, aus Ungarn und Deutschland und einmal war sogar ein Kenianer dabei", so Pointner.
Der Start befindet sich auf 670 m Seehöhe, der höchste Punkt auf 1.860 m (Graf-Meran-Schutzhaus). Die Stecke verläuft hauptsächlich auf Forststraßen und Waldwegen. Lediglich die letzten 1,5 km sind asphaltiert. Von den Teilnehmern wird ein Nenngeld eingehoben. Nennungsschluss ist am 29. Juni, 19:15 Uhr. Kontakt: Werner Pointner, Telefon: 0680 4014782. Der Start erfolgt um 9 Uhr, die Siegerehrung ca. um 17 Uhr. Vom 1. bis zum 3. Rang je Klasse sind Ehrenpreise vorgesehen. Unter den Anwesenden erfolgt eine Warenpreisverlosung. Außerdem erhalten die Teilnehmer ein Sport-Laufshirt.
Heinz Veitschegger

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