Brand beim Mürzverband: keine Gesundheitsgefährdung

Das Sperrmülllager auf dem Deponiegelände des Mürzverbandes in Allerheiligen hat gebrannt.
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  • Das Sperrmülllager auf dem Deponiegelände des Mürzverbandes in Allerheiligen hat gebrannt.
  • Foto: Mürzverband/Prade
  • hochgeladen von Markus Hackl

Gegen 11.15 Uhr heute Freitag kam es auf dem Deponiegelände des Mürzverbandes in Kindberg-Allerheiligen zu einer Selbstentzündung des Sperrmülls. Brandursache laut Vermutung der Polizei dürften falsch entsorgte Lithium-Ionen Akkus bzw. Batterien  gewesen sein.  Die Freiwilligen Feuerwehren Jasnitz, Hadersdorf, Edelsdorf, Kindberg-Dörfl, Mürzhofen und die Betriebsfeuerwehr der Voest-Alpine Kindberg führten mit 85 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen die Löscharbeiten durch.

Es entstand ein Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe. Vor Ort führen Brandermittler der Polizei die Erhebungen durch. Bisher kamen keine Personen zu Schaden. Eine durchgeführte Luftgütemessung ergab, dass zu keiner Zeit eine Gefährdung der Bevölkerung bestand. Die Einsatzleitung der Feuerwehr stand im direkten Kontakt mit dem Chemiealarmdienst des Landesfeuerwehrkommandos. Es standen sechs Atemschutztrupps der Feuerwehr bereit, zum Einsatz ist nur ein Trupp gekommen.
Laut Einsatzleitung unterscheidet sich dieser Brand in einer Halle der Deponie in keinster Weise von einem üblichen Brand, letztendlich brannte "nur" üblicher Hausmüll. 

"Positiv für mich an diesem Tag war, dass die Einsatzkette perfekt funktioniert hat. Meine Mitarbeiter haben vorbildlich reagiert, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkräfte ist gigantisch. Dafür möchte ich besonders meinen Dank aussprechen – auch dass die Mitarbeiter stundenlang nach dem Brand noch unermüdlich im Einsatz sind", erklärte Mürzverbands-Geschäftsführer Andreas Zöscher bei einem Lokalaugenschein zu Bürgermeister Christian Sander.

Abfallberater Helmut Prade möchte einen Appell an die Bevölkerung richten: "Hier sieht man augenscheinlich, wie gefährlich falsch entsorgte Akkus oder Batterien sein können. Bitte, bitte entsorgt Batterien über die dafür ausgewiesenen Sammelstellen." Bei einem Sperrmülllager von 200 Tonnen finden diese Akkus eine leicht entzündbare Basis vor.

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