Eine "Therapie", die sofort wirkt

Am Hundeübungsplatz: Margrit Schweninger, Karin Hüppe, Roland Meinx und Regina Sauer mit ihren Hunden.
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Seit diesem Jahr wird im Kindberger Verein "Rotties & Friends" die Ausbildung zum Therapiehundeführer angeboten. Die beiden Vereinsmitglieder Margrit Schweninger und Regina Sauer haben mit ihren Hunden diese Ausbildung bereits abschlossen und wollen sich nun ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen engagieren - unsere Juwelen des Alltags.
Einsatzmöglichkeiten für Therapiehunde gibt es viele. Sei es in Kindergärten, Schulen, in Pflegeheimen oder bei Menschen mit besonderen Bedürfnissen. "Die Therapie mit Hunden ist noch im Anfangsstadium, geben tut es sie aber schon lange. In Graz sind schon sehr viele in verschiedensten Bereichen im Einsatz, gerade aber im ländlichen Bereich, wäre noch vieles möglich. Der Therapieerfolg mit Hunden ist sofort sichtbar, das ist der große Vorteil", sagt Roland Meinx. Der Therapiehundetrainer aus Judenburg kommt regelmäßig nach Kindberg, um mit den Mensch-Hunde-Teams zu trainieren. "Hunde haben ein sehr feines Gespür, und das macht auch den Therapiehund aus", sagt Karin Hüppe, die Obfrau des Vereins.

Zwei Mensch-Hunde Teams

Dass Hunde ein sehr feines Gespür haben können, diese Erfahrung machte Therapiehundeführerin Regina Sauer mit ihrem Leonberger Leo. "Ich habe es selbst gesehen, was ein Hund bewirken kann, wenn es einem nicht gut geht. Es wäre toll, wenn wir meinen Therapiehund, ich arbeite als Heimhelferin, bei uns in der Arbeit miteinbinden könnten", so die Kindbergerin. Auch Margrit Schweninger vom Verein "Rotties & Friends" möchte sich mit ihrem ausgebildeten Therapiehund, American Staffordshire Terrier Geronimo, ehrenamtlich engagieren. "Ich habe schon viel im Hundesport gemacht. Das ist mal etwas anderes. Damit kann ich auch vielen anderen mit meinem Hund eine Freude machen", so Schweninger.
Der Verein "Rotties & Friends" ist die Bezirksguppe des Österreichischen Rottweiler Klubs. Seit 1990 aktiv, hat sich der Rottweiler Club 2007 als Verein selbstständig gemacht. "Wir haben schon vieles mit unseren Hunden im Verein gemacht: Breiten-, Gebrauchshunde-, Begleithunde-, Fährten- sowie Schutzhundesport oder Agility. Mit der Therapiehundeausbildung wollen wir uns sozial engagieren, weil es eine wunderschöne, lohnende Aufgabe ist", so Hüppe. Weitere Infos bei "Rotties & Friends": 0664/2424709.

NACHGEFRAGT...

...bei Karin Hüppe, Obfrau Verein "Rotties & Friends"
Wie lange dauert die Ausbildung zum Therapiehundeführer? "Ein halbes Jahr muss man schon rechnen." Welche Voraussetzungen muss man dafür haben? "Die Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest. Die kann man bei uns im Verein im November machen." Wie geht es dann weiter? "Dann gibt es einen Therapiehundeeignungstest. Die Ausbildung selbst erfolgt in Modulen in Theorie und Praxis mit Therapiehundetrainer Roland Meinx. In den Wintermonaten starten wir wieder mit dieser Ausbildung."

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