20.10.2016, 08:00 Uhr

Melanie Koch verabschiedet sich von der Region

Die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes, Melanie Koch, verabschiedet sich von der Region am 26. Oktober. Foto: TVB Murau-Kreischberg

Auch wenn Melanie Koch die Region verlässt: Ein Stück ihres Herzens gehört Murau.

MURAU. Die Umzugskartons sind gepackt, der Arbeitsplatz im Tourismusbüro minimalistisch bestückt. Bald wird auch der Sessel, auf dem sich Geschäftsführerin Melanie Koch acht Jahre lang um die Anliegen von Gästen und Partnern gekümmert hat, leer sein. Die gebürtige Deutschlandsbergerin folgt ihrem Herzen - sie zieht nach Schladming, der Heimat ihres Lebensgefährten.

Neuer Arbeitsplatz

Dort wartet auch gleich eine neue Herausforderung auf sie: Für eine große Eventlocation wird sie im Marketing und Verkauf tätig sein. Auch wenn die Freude über die neue Arbeit groß ist, schwingt ein kleiner Wehmutstropfen mit. „Ich habe in Murau immer gerne gearbeitet. Es war nicht bloß Arbeit - es war vielmehr eine Herzensangelegenheit“, erzählt Koch.

Infiziert vom „Murau-Virus“

Schon nach ihrem Tourismusstudium war ihr klar, dass sie in diesem Genre auch beruflich Fuß fassen möchte. Der Weg führte sie erst nach Helsinki, wo sie in der Eventorganisation tätig war. Über Umwege ist sie letztendlich in Murau gelandet. „Irgendwie witzig - schon in meiner Kindheit hatte ich durch die Nachbarn meiner Oma einen gewissen Bezug zu dieser Region“, schmunzelt die 36-Jährige. Und es hat nicht lange gedauert, bis sie der „Murau-Virus“ endgültig infiziert hat. „Die Zusammenarbeit ist hier super, egal ob mit Hotels, dem Kreischberg, diversen Betrieben etc. Es ist immer jemand da, wenn man Hilfe braucht. Das ist einfach Murau.“

Noch kein Nachfolger

Ihr Nachfolger ist noch nicht gefunden. „Es sollte aber jemand sein, der nicht nur das Wissen hat, sondern auch das Herzblut“, sagt sie. Welchen Tipp sie dem neuen Geschäftsführer geben würde? „Der- oder diejenige sollte stets über den Tellerrand hinausblicken und Entscheidungen manchmal aus dem Bauch heraus treffen. Außerdem ist Freundlichkeit wichtig - denn die kommt zurück.“

Wiedersehen ist fix

Heuer könnte Koch endlich die Früchte ihrer Arbeit ernten. „Wir haben ein verdammt gutes Jahr gehabt. Ich bin zuversichtlich, dass wir in dieser Saison die 400.000 Nächtigungen knacken“, freut sie sich. Und wenn es am schönsten ist, sollte man gehen. Der eine oder andere Besuch in Murau ist natürlich fix - und die Region wird ihre „Tourismus-Meli“ sicher jederzeit mit offenen Armen empfangen.
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