Heiße Acts nach hitzigen Rennen

Der große Ansturm blieb zwar aus, die Stimmung war aber gut. Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool
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  • Der große Ansturm blieb zwar aus, die Stimmung war aber gut. Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool
  • hochgeladen von Hannah Leitner

Wem nach den tosenden Motorengeräuschen der GP2- und GP3-Autos noch immer der Sinn nach rauschenden Klängen stand, konnte sich Freitag sowie Samstag über Gratiskonzerte am Gelände des Red Bull Rings freuen. Als Eintrittskarte fungierte das Formel 1-Ticket. 3.000 Konzert-Freibänder wurden zudem an die Murtaler Bevölkerung verteilt. Großes Manko: Die Besucheranzahl für die Ö3-Bühne wurde auf 25.000 limitiert. „First come, first serve“, hieß es vom Veranstalter. Wer sich seinen fixen Zutritt zur Bühne aber vorweg sichern wollte, konnte sich via App registrieren. Ein sinnvoller Gedanke, jedoch in der Praxis nicht notwendig: Freitag traten laut offiziellen Zahlen rund 20.000 Zuschauer den Weg zu den Konzerten an, Samstag dürfte die Zahl ähnlich hoch gewesen sein. Somit war auch zu späterer Stunde das „Hineinkommen“ kein Problem - und das ganz ohne Vorregistrierung.

Indie-Rock im Vormarsch

Bereits am ersten Tag sorgten insgesamt drei Bands für grandiose Stimmung, auch nach Ende des Rennprogramms. Den Start machte die Grazer Formation „Sado Maso Guitar Club“, die das Publikum für zwei weitere, hochkarätige Hauptacts anheizte. Um 19.30 Uhr gaben sich die US-Amerikaner „Awolnation“ die Ehre und begeisterten die Zuhörerschaft mit melodischen Indie-Rock-Songs wie „Sail“.
Das musikalische Finale bestritten schließlich die „Sportfreunde Stiller“. Mit ihren bekannten Hits wie „Applaus, Applaus“ und „New York, Rio, Rosenheim“ animierten die drei Deutschen nicht nur waschechte „Sporti‘s“-Fans zum Mitsingen und natürlich auch zum Tanzen.

Es wurde nordisch

Auch am Samstag wurde es neben der Rennstrecke laut: Mit ihrem Mundart-Reggae-Sound ließen es die Grazer „Millions of Dreads“ auf der Ö3-Bühne krachen. Abgelöst wurden sie von dem schwedischen Sechsergespann „Mando Diao“, die mit „Black Saturday“ oder „Dance With Somebody“ die Stage mit purem Festivalfeeling erfüllten.
Der namhafte Hauptact „Sunrise Avenue“ ließ schließlich die letzten Zuschauer vergessen, dass sich die Bühne inmitten des Murtals befand: Die Finnen rund um Frontman Samu Haber rockten das Publikum mit ihren melodischen Ohrwürmern.

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