KOMMENTAR
Wieder Diskussion um die Pensionen

Eines zeigt sich jetzt schon. Das Regierungsprogramm wird nicht kritiklos hingenommen. Weder von den Steuerzahlern, noch von der Opposition. Ein Streitpunkt sind wieder einmal die Pensionen. Die neue Regierung will die vor der Wahl im Parlament von SPÖ, FPÖ und letztendlich auch der ÖVP durchgewunkene neue „Hacklerregelung“ noch einmal prüfen. Von einem Husch-Pfusch-Gesetz ist jetzt die Rede. Das wusste man vor der Wahl noch nicht? Man spricht von Mehrkosten um die 500 Millionen Euro. Wenn es um das Wohl von Pensionisten geht, ist offenbar alles zu teuer. Die heutigen Ruheständler und Pensionsaspiranten gehören nicht zur Work-Life-Balance-Generation. Viele haben bereits mit 15 Jahren zu arbeiten begonnen, fleißig gehackelt und persönliche Bedürfnisse zeit ihres Berufslebens hinter die Anforderungen ihrer beruflichen Tätigkeit gestellt. Viele junge Menschen sind heute nicht mehr dazu zu überreden, ihr Leben dem Beruf und damit der Arbeit zu widmen. Dafür sollen offenbar jene, die bereits 45 Jahre ihres Lebens oder mehr dafür eingesetzt haben, möglichst lange weiterhackeln, um in den Genuss ihrer vollen Pensionsansprüche zu kommen. Langzeitversicherte als Frühpensionisten zu bezeichnen ist armselig und zynisch. Man darf gespannt darauf sein, wie die „Reparatur“ der neuen Hacklerregelung ausschauen und ob sie dann tatsächlich „leistungsgerecht“ sein wird. Wenn alle 45 Jahre lang Pensionsbeiträge zahlen würden, hätten wir mit der Finanzierung der Renten auch in Zukunft kein Problem. Maßstab müssen Beitragsjahre und Höhe der Pensionsbeiträge sein.

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