Jahresrückblick: Das hat Niederösterreich 2016 bewegt

Schicksale, Skandale, tierische Aufreger und menschlich außergewöhnliches - der Jahresrückblick der Bezirksblätter zeigt was Niederösterreich 2016 bewegt hat
12Bilder
  • Schicksale, Skandale, tierische Aufreger und menschlich außergewöhnliches - der Jahresrückblick der Bezirksblätter zeigt was Niederösterreich 2016 bewegt hat
  • hochgeladen von Martin Rainer

Die Bezirksblätter sind einfach näher dran, gehen Ungereimtheiten auf den Grund, decken Unwahrheiten auf und agieren als Plattform für besondere Leistungen und außergewöhnliche Menschen!

Was uns und ganz Niederösterreich im vergangenen Jahr bewegt, amüsiert und beschäftigt hat, lest ihr hier:

Aufgedeckt und nachgefragt

Das Rätsel der verschwundenen Telefonzellen sorgte für nationales Aufsehen. Wo sind im Bundesgebiet Telefonzellen zu finden? Eine Frage die leicht zu beantworten sein sollte, jedoch eher die Abgründe der österreichischen Bürokratie und "Konfliktvermeidung" veranschaulichte.

Auf frischer Tat ertappt wurde eine Gemeindeärztin aus dem Bezirk Tulln. Wochenlang beschmierte sie Wahlplakate zur Bundespräsidentenwahl. Die Bezirksblätter haben sie getroffen und nachgefragt was sie zum Vandalismus trieb.

Tierisch und turbulent

Der Wolf ist zurück in Österreich verkündeten die Bezirksblätter im August stolz und lösten damit eine Welle an gemischten Gefühlen aus. Freude und Erleichterung, dass der Wolf nach knapp 100 Jahren den Weg zurück in die österreichische Wildnis gefunden hat, wechselten sich mit Empörung, Angst und waidmännischer Begierde ab.

"Manni aus Bullendorf"
, ein bei Ausgrabungen an der A5 entdecktes Ur-Mammut, sorgte für eine hitzige Debatte über die ewige Frage "Wer darf's behalten?".

Einen Aufruf der herzerwärmenden Art startete das Tierheim Bruck Anfang Mai.
"Bärli", ein Rottweiler-Chow-Chow-Rüde, tristet seit elf Jahren sein einsames Dasein im Tierheim und würde seinen Lebensabend gerne auf dem Sofa statt "hinter Gittern" verbringen.

Skandalös & schlüpfrig

Schmerzhaft endete eine "Liebesfahrt" im Waldviertel. Eine junge Frau wollte ihrem Freund die Autofahrt "verschönern", eine Vollbremsung sorgte allerdings dafür dass die Fahrt im Krankenhaus endete.

Das Rätsel um ein "gebrauchtes Kondom" beschäftigte den Bezirk Tulln Anfang des Jahres. Die Bezirksblätter nahmen den Fund als Anlass sich mit der Elternberaterin Michaela Nikl über Aufklärung zu unterhalten.

Kurios und knapp an der Katastrophe vorbei

Kein Eisberg, sondern ein historischer Schaufelraddampfer brachte die mit zahlreicher Prominenz besetzte MS Austria bei der bereits traditionellen Sonnwendfeier im Weltkulturerbe Wachau ordentlich ins Wanken. Landeshauptmann Erwin Pröll, Minister Sebastian Kurz und unser Chefredakteur kamen allesamt mit dem Schrecken davon.

Dass das Waldviertel und deren Einwohner seine Besonderheiten besitzen, ist ein weit verbreitetes Klischee. Redakteur Peter Zellinger weiß als Waldviertler um die Eigenheiten seiner "Landsleute" und verfasst seit Anfang 2016 Tipps und Tricks für das Überleben im Waldviertel. Hilfreich, polarisierend und stets unterhaltsam.

Außergewöhnlich und aufstrebend

Klein, hilfsbereit, mit rotem Haar - die 22-jährige Denise Reiterer aus dem Bezirk Neunkirchen, zögerte nicht lange als sie bemerkte dass ein 89-jähriger Rentner einen Zuckerschock erlitt und agierte am Billa-Parkplatz in Ternitz als Schutzengel.

Den Kampf gegen das System gibt die 29-jährige Susanne aus Wolfpassing nicht auf. Nach einer missglückten Operation im Jahr 1999 ist die einst so lebensfrohe Frau stark beeinträchtigt und kämpft gemeinsam mit ihrer Familie für Gerechtigkeit.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen