Bilanz Rotes Kreuz NÖ
Hochwasserhilfe, Telenotarzt und soziale Dienste
- Rotes Kreuz Niederösterreich zieht Bilanz:
2024 geprägt von Hochwasser-Einsatz und Ausrollung Telenotarzt - Foto: RK NÖ / I. Raslagg
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Das Jahr 2024 war für das Rote Kreuz Niederösterreich von großen Herausforderungen, aber auch bedeutenden Erfolgen geprägt. Von der Katastrophenhilfe beim Hochwasser bis zur erfolgreichen Einführung des 24-Stunden-Telenotarztbetriebs – die Organisation konnte in vielen Bereichen starke Leistungen verzeichnen.
NÖ. Ab dem 11. September standen die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes im Hochwassereinsatz. "Wenn es notwendig ist, anzupacken, sind sie da – die vielen Rotkreuz-Helferinnen und Helfer, aber auch viele helfende Hände des Team Österreich", betont Präsident Hans Ebner. Insgesamt waren 2.680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter Ehrenamtliche, Hauptberufliche, Zivildienstleistende und Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Freiwilligen Sozialjahres – in den betroffenen Gebieten im Einsatz.
- Präsident Hans Ebner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig zogen in der Bezirksstelle St. Pölten die RK-Bilanz für das Jahr 2024.
- Foto: NLK Filzwieser
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Die Hauptaufgaben umfassten Evakuierungen, Betreuung der Betroffenen und logistische Unterstützung.
Erfolgreiche Einführung des Telenotarztes
Seit dem 1. September ist das Telenotarztsystem in Niederösterreich rund um die Uhr im Betrieb. "Mit dem Telenotarztsystem hat Niederösterreich einen wichtigen Schritt in die Zukunft gemacht und diesen Weg werden wir konsequent weitergehen", erklärt Ebner. Derzeit sind 20 Telenotärztinnen und Notärzte im Einsatz, um in Notfällen per Telemedizin schnelle und kompetente Hilfe zu leisten.
Soziale Dienste - Kampf gegen Armut intensiviert
Die steigenden Lebenshaltungskosten führten zu einer höheren Nachfrage nach Unterstützung durch die Gesundheits- und Sozialen Dienste des Roten Kreuzes. "Die Zahl der betreuten Personen wuchs innerhalb eines Jahres um knapp 24 Prozent auf fast 290.000 betreute Menschen an", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Besonders wichtig war der Ausbau der Sicherheitsuhren: Erstmals gibt es über 10.000 Anschlüsse, die älteren Menschen zusätzliche Sicherheit bieten.
Stabilität im Rettungsdienst und Freiwilligenarbeit
Im Jahr 2024 wurden 925.516 Personen durch den Rettungsdienst versorgt – ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2023. "Insgesamt rückte das Rote Kreuz im Durchschnitt täglich 2.741-mal aus, um Menschen zu helfen", erklärt Ebner. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Ehrenamtlichen stabil, unterstützt durch die Kampagne "Ehrensache mithelfen".
- Liya Buxbaum, Präsident Hans Ebner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Geschäftsführer-Stellvertreterin Andrea Winter und Nicole Kissmann.
- Foto: RK NÖ / I. Raslagg
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Das Jahr 2024 hat einmal mehr gezeigt, dass das Rote Kreuz Niederösterreich eine tragende Säule im Bereich der Notfallhilfe, Sozialarbeit und Ehrenamtlichkeit ist – mit Blick auf die Zukunft werden innovative Projekte weiter ausgebaut.
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