Forschungstransfer
Oberösterreich startet mit Hub4000 gemeinsame KI-Offensive
- Von links: Stefanie Lindstaedt, Gründungspräsidentin der IT:U, Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der UAR, Doris Hummer, WKOÖ-Präsidentin und Präsidentin des Vereins Hub4000, Michael Rabl, Präsident der FH OÖ, und Alberta Bonanni, Vizerektorin für Forschung und Internationale Angelegenheiten der JKU.
- Foto: Wakolbinger
- hochgeladen von Ingo Till
Fünf zentrale Institutionen des Bundeslandes schließen sich zusammen, um den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft zu beschleunigen.
OÖ. Hinter der Initiative stehen die Wirtschaftskammer Oberösterreich, die Upper Austrian Research GmbH, die Johannes Kepler Universität Linz, die Interdisciplinary Transformation University (IT:U) sowie die Fachhochschule Oberösterreich. Zum Geschäftsführer wurde Martin Bergsmann bestellt, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer übernimmt die Vereinspräsidentschaft.
Brücke zwischen Forschung und Industrie
Hub4000 versteht sich als Transferplattform, die Wissenschaft, Wirtschaft und Startups vernetzt. „Künstliche Intelligenz wird wesentlich darüber mitentscheiden, wie wettbewerbsfähig unsere Unternehmen in Zukunft sein werden", betont Doris Hummer. Landeshauptmann Thomas Stelzer sieht in der Gründung einen wichtigen Schritt: „Der Hub4000 ist der nächste wichtige Baustein unserer KI-Exzellenzstrategie. Er bringt Forschung, Unternehmen und Talente noch enger zusammen."
Erste Projekte in Planung
Bereits konkret geplant sind zwei Projekte im Bereich humanoider Robotik. Das erste untersucht, wie Fachkräfte ohne Robotik-Vorkenntnisse humanoide Systeme einarbeiten können. Im zweiten Projekt geht es um KI-gesteuerte Qualitätskontrolle, Sortierung und Verpackung von 15 Kilogramm schweren Teilen. Die Gründungsmitglieder bringen jeweils spezifische Kompetenzen ein. Die JKU Linz steuert international anerkannte KI-Forschung bei, die IT:U ihren interdisziplinären Ansatz für digitale Transformation. Die Fachhochschule konzentriert sich auf anwendungsorientierte Forschung und Fachkräfteausbildung.
Der Name Hub4000 bezieht sich auf die erste Ziffer aller oberösterreichischen Postleitzahlen. Der Verein versteht sich als offenes Innovationsnetzwerk und will weitere Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen zur Mitarbeit einladen.
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