EU-Wahl im Pinzgau / Misstrauensvotum
Berger freut sich über die Treue der FPÖ-Stammwähler

FPÖ-Landtagsabgeordnete Karin Berger, Bezirksparteiobfrau der FPÖ Pinzgau.
  • FPÖ-Landtagsabgeordnete Karin Berger, Bezirksparteiobfrau der FPÖ Pinzgau.
  • Foto: Archiv Christa Nothdurfter
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

Wir sprachen mit der Pinzgauer Bezirksparteiobfrau über das Wahlergebnis im Bezirk und über den heutigen Misstrauensantrag gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz von der ÖVP.

PINZGAU / SALZBURG /ÖSTERREICH. Landesweit hat die FPÖ im Vergleich zur EU-Wahl 2014 3,3 Prozent verloren und liegt nun bei 15,3 Prozent; im Pinzgau sind es im Vergleich mit 2014 um 4,3 Prozent weniger, wobei der Anteil insgesamt jedoch bei 15,8 Prozent liegt. (ohne Wahlkarten).

"Motivation für die Nationalratswahl"

Karin Berger, FPÖ-Landtagsabgeordnete und Bezirksparteiobfrau im Pinzgau, auf die Frage, ob man seitens ihrer Partei positiv überrascht sei vom Ergebnis, weil man vielleicht mit einem Debakel gerechnet habe: "Wir konnten einfach gar nicht abschätzen, wie sich das ,Ibiza-Video" auf die EU-Wahl auswirken würde. Dass uns unsere Stammwähler trotz aller Turbulenzen die Treue gehalten haben, motiviert uns nun natürlich sehr für die Nationalratswahl im kommenden Herbst." 

"Muss das hoffentlich nicht persönlich nehmen..."

Was beim FPÖ-Bezirksergebnis auffällt, ist der Umstand, dass man um einen Prozentpunkt mehr verloren hat als landesweit, obwohl Karin Berger als EU-Kandidaten angetreten ist und im Pinzgau (in Lofer) beheimatet ist. "Ich hoffe nicht, dass ich das persönlich nehmen muss und denke, dass man das nicht überbewerten braucht; der Unterschied ist ja nicht gravierend. Wenn man sich die absoluten Zahlen anschaut, haben wir ja sogar mehr Stimmen bekommen, aber durch die gestiegene Wahlbeteiligung wirkt sich das nicht auf die Prozentpunkte aus."

"Eine sehr schwierige Situation"

Was den heutigen Misstrauensantrag gegen Kanzler Kurz betrifft, vertraut Karin Berger darauf, dass ihre Partei heute abend die richtige Entscheidung trifft. Ebenso wie der SPÖ-Bezirksparteiobmann Walter Bacher spricht sie diesbezüglich von einer sehr schwierigen Situation.

HIER eine Stellungnahme von SPÖ-Bezirksparteiobmann Walter Bacher.

HIER ein Statement von Michael Obermoser, ÖVP-Bezirksparteiobmann.

HIER das Pinzgau-Ergebnis der gestrigen EU-Wahl (ohne Wahlkarten).

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Autor:

Christa Nothdurfter aus Pinzgau

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