Bayerische Saalforste
Die Bevölkerung in die Forstwirtschaft einbinden
- Die Maschinenschau sorgte bei den Besucherinnen und Besuchern für Staunen – Waldarbeiten damals und heute.
- Foto: Bayerische Saalforste
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Die Bayerischen Saalforste luden zum 20-jährigen Jubiläum zum „Tag des Waldes“ nach St. Martin ein.
ST. Martin. Die Bayerischen Saalforste, die in St. Martin einen Forstbetrieb betreiben, feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Dieser runde Geburtstag wurde zum Anlass genommen, um vor Ort ein Fest zu feiern mit etlichen Attraktionen, die den Gästen die Waldwirtschaft näher brachten, schilderte Thomas Zanker, Leiter des Forstbetriebes St. Martin.
- Thomas Zanker ist der Forstbetriebsleiter der Bayerischen Saalforste in St. Martin.
- Foto: Bayerische Saalforste
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Gekommen waren laut Zanker Kunden, Partner sowie Leute aus der Bevölkerung. Für Begeisterung, wie MeinBezirk erfuhr, sorgte die Maschinenschau, die eindrucksvoll zeigte, die Unterschiede zwischen der Waldwirtschaft damals und heute. Die Gäste staunten nicht schlecht über den Nachbau eines historischen Rindenkobels und der Vorführung einer modernen Seilkrananlage, wie sie in der Gegenwart genutzt wird.
Die Begeisterung war bei allen spürbar
Wer Lust hatte, konnte an diesem Tag den Wald in Form einer Waldwanderung unter Anleitung eines Försters auf eine andere Art und Weise entdecken, wie sonst. Natürlich, so Zanker, standen Infos rund um den Wald und seine Bewohner im Mittelpunkt – da der Borkenkäfer jedes Jahr Thema ist und viele oft so gut wie gar nichts über dieses Tier wissen, gab es ein Schätzspiel und zahlreiche nützliche Informationen zum Insekt.
Für Groß und Klein gab es ein abwechslungsreiches Programm, wobei natürlich auch die Kulinarik nicht zu kurz kam – eine Wildfleischgrillerei rundete diesen „Tag des Waldes“ hervorragend ab. Doch, wie begann nun eigentlich alles vor 20 Jahren? Damals existierte lediglich die bayerische Staatsforstverwaltung, welche sich um den Staatswald, den Privatwald sowie den Körperschaftswald kümmerte, erläuterte Thomas Zanker.
- Foto: Bayerische Saalforste
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Ein Vergleich zwischen damals und heute
Der Forstbetriebsleiter ergänzte: „Die Forstverwaltung hatte damit sowohl hoheitliche als auch forstbetriebliche Aufgaben. Mit der Gründung, beziehungsweise Ausgliederung der Bayerischen Staatsforste änderte sich dies. Die neue Organisation ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Zu ihr gehören 41 Forstbetriebe im Freistaat Bayern und rund 2.600 Mitarbeitende.
Mit der Besonderheit des Forstbetriebs St. Martin im Pinzgau, die in einem Staatsvertrag aus dem Jahr 1829 geregelt ist. Naturnaher Waldbau in Zeiten des Klimawandels, Berücksichtigung von Naturschutzanliegen sowie von Anliegen der Waldnutzer wie erholungssuchenden Touristen sowie der örtlichen Bevölkerung, ist Teil einer integrativen Waldwirtschaft. Besitzer ist nach wie vor der Freistaat Bayern.“
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