Bezirksblätter-Adventkalender
25. Bonus-Fensterl

Der 25. Dezember ist der eigentlich Tag an dem Christi Geburt gefeiert wird, weshalb er auch ein offizieller katholischer Feiertag ist. Am 24. Dezember wird der heilige Abend bzw. die Weihnacht, also gesegnete Nacht gefeiert.

Was feiern wir in der heiligen Nacht?

Der 24. Dezember hat seine große Bedeutung durch das jüdische Verständnis des Tagesablaufs. Im Judentum beginnt der neue Tag bereits in der Dämmerung des Vorabends. Die Geburt Jesu Christi soll somit in der Nacht zwischen 24. und 25. Dezember stattgefunden haben. Dies ist auch der Grund weshalb Weihnachtsgottesdienste in dieser Nacht stattfinden. 

Wann kommt das Christkind?

Seit dem vierten Jahrhundert wird Weihnachten gefeiert. In der Westkirche legte man das Fest vermutlich deshalb auf den 25. Dezember, weil zur Zeit der Wintersonnenwende an diesem Tag in Rom bereits das Fest des unbesiegten Sonnengottes gefeiert wurde. Das Christkind als Überbringer der Geschenke gibt es in Österreich, Bayern, der Schweiz, dem ehemaligen Böhmen in Tschechien und Oberschlesien in Polen. Angeblich hat Martin Luther das Christkind anstelle des bei der Reformation abgeschafften Nikolaus eingeführt, dieses sei auch nicht mit dem Jesuskind gleich zu setzten wird aber oft miteinander vermischt.

Wer kommt in anderen Ländern?

In vielen Ländern – wie Großbritannien – findet die Bescherung am Morgen des 25. Dezember statt und nicht wie in Österreich üblich an heilig Abend.  In den meisten Ländern hat sich der Weihnachtsmann als Geschenkebringer durchgesetzt. Ihm werden zwei verschiedene Entstehungsgeschichten nachgesagt, einerseits als eine Abwandlung des Heiligen Nikolaus, andrerseits soll er erst durch die Werbung der Getränkemarke Coca Cola bekannt geworden sein. In Schweden kommt "Jultomte" ins Haus, eine Art Zwerg oder Kobold der die Geschenke bringt. Angeblich hat jedes Haus in Schweden seinen eigenen "Tomte" der über Haus und Hof wacht. In vielen südlichen und orthodoxen Ländern bringen erst die heiligen drei Könige die Geschenke zu den Kindern wie einst zum Kind in der Krippe. Einen besonderen Ausnahmefall bildet Italien hier kommt die Hexe "Befana" in der Nacht zwischen 5. und 6. Jänner. Am längsten dauert die Bescherung in Island, dort kommen an 13 Tagen vor Weihnachten 13 Kobolde die braven Kindern jeden Tag ein kleines Geschenk hinlegen und den unartigen Kindern eine Kartoffel.

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Autor:

Anita Marchgraber aus Pongau

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