Dach über dem Kopf
Zufluchtsorte in Salzburg für obdachlose Menschen in kalten Winternächten
- Erst kürzlich wurde das Haus Elisabeth eröffnet: LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Heinrich Wagner, Pfarrer der Stadtpfarre St. Elisabeth, Anja Hagenauer, Sozialstadträtin, LP Brigitta Pallauf, Obfrau des Fördervereines für das Haus Elisabeth und Johannes Dines, Direktor Caritas Salzburg
- Foto: Wildbild/Rohrer
- hochgeladen von Lisa Gold
Versorgungsangebote und Schlafmöglichkeiten für obdachlose Menschen im Winter.
SALZBURG. Ein warmer Zufluchtsort in eisigen Winternächten kann Leben retten. In der Stadt Salzburg stehen das Haus Franziskus in Parsch, die Jugendschlafstelle Exit7 in Maxglan und das kürzlich eröffnete Haus Elisabeth in Itzling im Winter für wohnungslose Menschen offen.
Schlafplätze in Salzburg für Menschen in Not
"Wir geben uns nicht damit zufrieden, dass Menschen arm und einsam sind, dass sie auf der Straße schlafen müssen oder sich kein Essen leisten können. Gerade jetzt im Winter sind Menschen auf der Straße in akuter Lebensgefahr. In unseren Häusern können sie sich wärmen und übernachten“, sagt Johannes Dines, Direktor der Caritas Salzburg.
Das Haus Franziskus ist ein ganzjähriges Notquartier. Es bietet Schlafplätze für bis zu 70 obdachlose Menschen, davon zwei Familienzimmer. Es gibt dort auch Kleidung und Lebensmittel für Menschen in Notlagen sowie sanitäre Einrichtungen. Das Haus Elisabeth in Itzling bietet 20 obdachlosen Frauen während der Wintermonate einen Schlafplatz und ist bis Ende März geöffnet. Zusätzlich steht im Haus Elisabeth auch ein Tageszentrum für wohnungslose Menschen zur Verfügung, in dem tagsüber ein geschützter Raum mit Verpflegung, Ruhebereich und Beratung geboten wird.
Die Jugendnotschlafstelle Exit7 steht Mädchen und Burschen zwischen zwölf und 19 Jahren offen, die von akuter Wohnungsnot betroffen sind und nicht wissen, wohin sie sollen. Sie finden hier einen Schlafplatz vor, eine Dusche und bekommen zu essen, werden beraten und unterstützt. "Eine leicht erreichbare Anlaufstelle ist gerade im Winter besonders wichtig und lebensrettend“, betont LHStv. Heinrich Schellhorn.
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