Clowndoctors
Lachen ist der größte Feind der Krankheit

Die Clowndoctors Salzburg feierten ihren 25. Geburtstag im Kardinal Schwarzenberg Klinikum Schwarzach. (Dr. Triller, Dr. Blödl, Dr. Schluckauf, Dr. Little Red Nose, Dr. Kathi Strophe, Dr. Imma Fröhlich und Dr. Schrammel)
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  • Die Clowndoctors Salzburg feierten ihren 25. Geburtstag im Kardinal Schwarzenberg Klinikum Schwarzach. (Dr. Triller, Dr. Blödl, Dr. Schluckauf, Dr. Little Red Nose, Dr. Kathi Strophe, Dr. Imma Fröhlich und Dr. Schrammel)
  • Foto: Anita Marchgraber
  • hochgeladen von Anita Marchgraber

Das Jubiläumsfest zu 25-Jahren Clowndoctors Salzburg wurde im Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach gefeiert.

SCHWARZACH. "Nur zehn Minuten lachen baut das Stresshormon Cortisol ab, senkt den Blutdruck und verbessert die Lungenfunktion", sagt Primar Josef Riedler, Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin im Kardinal Schwarzenberg Klinikum Schwarzach. "Darum liebe ich die Clowndoctors, die auf unsere Station kommen. Oft beneide ich sie für ihren unbeschwerten Zugang zu den kranken Kindern und darum, dass sie ihnen immer Freude bereiten könne."

Bunt wie Doktor Schluckauf

Aber auch um ihre bunte Kleidung werden die Clowndoctors beneidet – zumindest von Ludwig Gold, dem Geschäftsführer des Klinikums: "Wenn wir hier nicht vorschriftsmäßig Dienstkleidung tragen würden, wären wir alle wie 'Dr. Schluckauf' unterwegs", sagt Gold, der sein Krankenhaus für das Jubiläumsfest zu 25-Jahren Clowndoctors geöffnet hat. Das lies sich "Dr. Schrammel" nicht zwei Mal sagen und verpasste Gold prompt eine rote Nase.

Macht auch die Eltern froh

Seit Herbst 1994 sind die Doktoren im Landeskrankenhaus Salzburg auf Visite und seit 18 Jahren gehen die lustigen Doktoren auch im Schwarzacher Klinikum ein und aus. Sie sorgen für ein Lachen bei Kindern, Jugendlichen und deren Eltern. Denn auch die Angehörigen sind entspannter nach einer "Behandlung" von "Dr. Kathi Strophe"  und Co. "Lachen ist eben der größte Feind von Stress", betont Primar Riedler. "Nachdem die Clowndoctors im Zimmer waren, sind auch die Eltern positiver und zugänglicher." Zusätzlich würde durch die Besuche die Genesungszeit verkürzt und somit Geld gespart, bemerkt Riedler mit einem Blick zu Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

7.000 mal Lachen

Darum ist die Arbeit des Vereines auch so wertvoll. "Und das erkennen zum Glück viele Unterstützer, die uns seit 25 Jahren begleiten und finanziell unter die Arme greifen", sagt Claudia Pallasser, Geschäftsführerin der Clowndoctors Salzburg. "Seit 2010 konnten so die Visiten unserer 'Doktoren' verdoppelt werden. 7.000 Patienten betreuen wir aktuell in ganz Salzburg", sagt Pallasser. Einige der Doktoren sind seit den Anfängen aktiv, wie Dr. Blödl der ein halbes Jahr nach der Gründung zu den Clowndoctors kam.

Spenden sind nötig

Dankbar über die Arbeit der Clowndoctors sowie aller Freiwilligen im Land Salzburg, zeigt sich auch Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl: "Das Engagement dieser und vieler anderer Freiwilliger im Land könnte ich niemals budgetieren. Ich bin dafür sehr dankbar." Zum Jubiläum bekam die Organisation eine Subvention vom Land Salzburg, ansonsten finanzieren sich die Clowndoctors rein durch Spenden.

Mehr zu den Clowndoctors Salzburg

Die Bezirksblätter haben die Clowndoctors bei ihrer Visite begleitet und Dr. Blödl gab unseren Redakteuren ein exklusives Interview. Wie man die Doktoren mit den roten Nasen am besten unterstützt, finden Sie auf clowndoctors.at.

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Autor:

Julia Hettegger aus Salzburg

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