Gemeinderatssitzung
Corona hinterlässt in Andorfs Budget Spuren

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Andorf kam Nachtragsvoranschlag auf den Tisch.
  • Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Andorf kam Nachtragsvoranschlag auf den Tisch.
  • Foto: Gemeinde Andorf
  • hochgeladen von David Ebner

Die Corona Krise hinterlässt auch im Andorfer Gemeindebudget tiefe Spuren – dennoch wird investiert.

ANDORF (ebd). Trotz der finanziellen Verwerfungen durch die Corona-Krise konnte ein ausgeglichener Nachtragsvoranschlag mit 10,4 Millionen Euro vorgelegt werden, der einstimmig beschlossen wurde. Die Einbrüche in der Kommunalsteuer sind laut ÖVP-Fraktionsobmann Karl Buchinger mit einem Minus von 60.000 Euro verkraftbar. Hingegen entfallen laut den jüngsten Prognosen Ertragsanteile in der Höhe von 269.000 Euro. Diese Verluste konnten laut SPÖ durch das Kommunalinvestitionsgesetz des Bundes, dessen Förderhöhe für Andorf bei 548.000 Euro liegt, kompensiert werden. Zudem wurde vom Land OÖ ein Sonderzuschuss von 109.000 Euro lukriert. "Durch diese Sonderzahlungen ist es der Gemeinde möglich, ein ausgeglichenes Budget zu präsentieren und trotzdem wichtige Investitionen zu tätigen", so SPÖ-Fraktionsobmann Reinhard Köstlinger. Ins selbe Horn stößt auch Buchinger. "Ein ausgeglichener Haushalt ist Grundvoraussetzung für notwendige Investitionen. Die Gemeinden sind ein wichtiger Investor und können wesentlich dazu beitragen, den Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten. Es geht um jeden einzelnen Job den wir in der Region dadurch absichern können. Mit den Mitteln von Bund und Land  können wir insgesamt Projekte im Umfang von 1,4 Millionen Euro ausfinanzieren sowie neuen Projektenfür 2021 ins Auge fassen.“ Wie Köstlinger sagt, fallen darunter etwa das schon fertiggestellte Tennisheim, der Geh- und Radweg Erlau sowie das Leichtathletikzentrum im Stadion.

Neuer Standort für Bio-Heiz

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Umwidmung des neuen Standortes für die Bio-Heiz GmbH. Das Heizwerk versorgt rund 970 Wohneinheiten, 44 Unternehmen und 21 öffentliche Gebäude mit Wärme – darunter alle Schulen, das Gemeindeamt sowie andere Einrichtungen. "Die Anlage sollte nicht mehr im Ortskern sondern außerhalb sein. Gefunden wurde ein neuer Standort in der Ortschaft Heitzing", so Köstlinger. Die Bio-Heizanlage zählt zu den größten im Bezirk. Dadurch werden jährlich 4100 Tonnen CO2 eingespart, das entspricht rund 1,3 Millionen Liter Öl. "Die Bio Heiz trägt wesentlich zu einer klimafreundlichen Energieversorgung bei, sichert regionale Wertschöpfung und ist somit ein bedeutender Betrieb in Andorf", so Buchinger.

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