Öffis im Verbund
Auf Entdeckungstour mit S-Bahn, RegioBus und Seilbahn
- Immer mehr Urlauberinnen und Urlauber nutzen die heimischen Seilbahnen für eine Gipfelfahrt. Jetzt werden diese noch besser öffentlich angebunden. (Symbolbild)
- Foto: Wolfgang Weiser/Unsplash
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„Auf der Freizeitschiene durchs Steirerland“ heißt es bei S-Bahn, RegioBus und RegioBahn. Eine neue Kooperation zwischen Verkehrsbund und den steirischen Seilbahnen soll den Sommertourismus in den Bergen weiter ankurbeln.
STEIERMARK. Die steirischen Öffis bieten viele Möglichkeiten, um die Steiermark aus neuen Blickwinkeln kennenzulernen. Eine Kooperation zwischen Verkehrsverbund Steiermark und den steirischen Seilbahnen zielt nun darauf ab, dass Öffis und Seilbahnen ideal kombiniert werden können. Neben Städtereisen und kulinarischen Streifzügen bieten sich so auch Abenteuer in die steirischen Berge an. Die meisten Talstationen der 19 steirischen Seilbahnen mit Sommerbetrieb können öffentlich erreicht werden, heißt es vonseiten des Verkehrsverbundes.
Durch die Kombination von S-Bahn, RegioBahn, RegioBus und steirischen Seilbahnen werden auch längere Bergtouren möglich, denn man muss – anders als mit dem Auto – nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück. "Im Zuge der landesweiten RegioBus- und S-Bahn-Planungen wurde besonders darauf Bedacht genommen, wichtige Naherholungsgebiete sowie Freizeitziele vor allem im Freizeitverkehr gut anzubinden. So sind auch die steirischen Seilbahnen mit Bahn und Bus gut erschlossen", freut sich Landesrätin Claudia Holzer über die neue Kooperation von Verkehrsverbund und steirischen Seilbahnen. Der Freizeitverkehr habe sich als weitere Säule neben dem Schul- und Pendlerverkehr etabliert.
Öffis als Schlüssel für touristischen Erfolg
Die Seilbahnen gelten als wichtiger Schlüssel für den touristischen Erfolg Österreichs und schaffen eine breite Wertschöpfung in der Region: "Die Seilbahnen sind das Leitprodukt am Berg. Wir sind Trendsetter, auch im Sommertourismus, der im Schnitt bereits bis zu 15 Prozent unseres Jahresumsatzes ausmacht", unterstreicht Daniel Berchthaller, Geschäftsführer der Reiteralm Bergbahnen und stellvertretender Obmann der steirischen Seilbahnbetriebe die Bedeutung der steirischen Seilbahnwirtschaft. Nach aktuellen Umfragen unter den Gästen besucht über ein Drittel der Menschen die Berge gezielt für eine Gipfelfahrt mit der Seilbahn.
- Zusammenschluss der Öffi-Kräfte: Michael Krainer, Geschäftsführer Freizeit Graz GmbH, Martin Smoliner, Verkehrsplaner Land Steiermark, Landesrätin Claudia Holzer, Daniel Berchthaller, Obmann Stellvertreter WKO Seilbahnen und Peter Gspaltl, Geschäftsführer Verkehrsverbund Steiermark GmbH (v.l.).
- Foto: Harry Schiffer
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Insgesamt geben in einer Umfrage von „Austria Tourism“ über 13 Millionen Bergurlauberinnen und Bergurlauber Österreich als ausgewähltes Reiseziel an. Die Kooperation mit dem öffentlichen Verkehr bringt jetzt noch ein zusätzliches Plus an Nachhaltigkeit für die Gäste, so Berchthaller: "Elektrifiziert sind die Seilbahnen ja ohnehin – gemeinsam mit der Verbund Linie wird jetzt auch noch die Anreise nachhaltig! Wir freuen uns, dass wir bei dieser tollen Kooperation dabei sind und als Innovationstreiber Akzente setzen", so Berchthaller.
Das Freizeitticket, das an Samstagen, Sonn- und Feiertagen gültig ist und 14 Euro pro Person kostet, hat sich in den letzten Jahren zu einem Verkaufsschlager innerhalb des Verkehrsbundes entwickelt. Im Jahr 2024 wurden insgesamt knapp 91.000 Tickets verkauft. Nicht nur mit dem Freizeit-Ticket sind die steirischen Freizeitziele günstig erreichbar, sondern auch mit dem KlimaTicket Steiermark. Für 514 Euro können die steirischen Öffis ein Jahr lang uneingeschränkt genutzt werden.
Weitere Informationen zu den steirischen Seilbahnen sowie die öffentliche Anreise findest du unter: www.verbundlinie.at/seilbahnen
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