NS-Gedenken

Beiträge zum Thema NS-Gedenken

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75 Jahre Kriegsende
"GehDenkSpuren": Wanderausstellung zu Todesmärschen

Die Ausstellung ist bis 26. Juni zu sehen in Enns, im Kreuzgang der Pfarrkirche Enns-St. Marien, Kirchenplatz 6. Ab Juli wird die Ausstellung in St. Florian im Stift aufgebaut. Zukünftig wird die Ausstellung auch im Block 11 der Gedenkstätte Mauthausen zu besichtigen sein. ENNS, MAUTHAUSEN, ST. FLORIAN. Die Arge "Gehdenkspuren", eine Vernetzung von Menschen aus verschiedenen Gemeinden entlang der Todesmarschrouten von Mauthausen-Gusen nach Gunskirchen präsentiert erstmalig die neu...

  • Perg
  • Bezirksrundschau Perg
Verteidigungsattaché, Kapitän zur See Dmitrii Poznukov, Bürgermeister Matthias Stadler, Botschafter Dmitrii Liubinskii, Stellvertretender Verteidungsattaché, Korvetten Kapitän Maxim Garichev entnehmen am russischen Friedhof Erde zur Überführung nach Moskau.

St. Pölten, Moskau
Zum NS-Gedenken wird Erde überführt

Anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges über den NS Faschismus im kommenden Jahr 2020, wird von allen Soldatenfriedhöfen der sowjetischen Armee symbolisch Erde entnommen und nach Moskau überführt. ST. PÖLTEN. Verteidigungsattaché, Kapitän zur See Dmitrii Poznukov, Bürgermeister Matthias Stadler, Botschafter Dmitrii Liubinskii, Stellvertretender Verteidungsattaché, Korvetten Kapitän Maxim Garichev entnehmen am russischen Friedhof Erde zur Überführung nach Moskau. Aus diesem Anlass war...

  • St. Pölten
  • Tanja Handlfinger
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Buchpräsentation
Vortrag über Melker KZ-Täter

Präsentiert wurden die Bücher "Mauthausen vor Gericht" und "Am Strang". MELK. (MG.) Über 500 Personen wurden nach Kriegsende angeklagt, weil sie im KZ Mauthausen oder einem der über 40 Außenlager Verbrechen begangen hatten. Christian Rabl, wissenschaftlicher Leiter des Zeithistorischen Zentrums Melk, hat sich in einer Dissertation dieser Thematik gewidmet und zwei Bücher dazu veröffentlicht, die kürzlich in der Alten Post präsentiert wurden. Lagerführer 1947 gehängt In seinem Vortrag...

  • Melk
  • Melanie Grubner
Foto: www.vollfotograf.at - Manfred Scheucher

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Sonntag, 1. Dezember: Öffentliche Führung im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim werden immer am ersten Sonntag des Monats öffentliche Begleitungen durchgeführt. In dem geführten Rundgang durch die Ausstellungsbereiche und Gedenkstätte werden die wichtigsten Informationen zum Ort vermittelt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 4 Euro für Schüler/innen, Lehrlinge und Student/innen und 5 Euro für Erwachsene. Im Zeitraum November 2019 bis Anfang Juni 2020 wird die Ausstellung "Wert des Lebens" erneuert. In diesem Zeitraum führt die...

  • Grieskirchen & Eferding
  • Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Archälogische Ausgrabungsstätte, Graz-Liebenau, Lager V, Zwangsarbeiterlager, NS-Zeit
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Unfassbar! Die archäologischen Ausgrabungen und damit einer der wichtigen Erinnerungsorte, an die Opfer des Nationalsozialismus in Graz-Liebenau werden zerstört!

Die Forderungen vom Mauthausen Komitee, für die Erhaltung der Ausgrabungsstätte wurden ignoriert und die Bagger zerstören einfach das Gelände. Um die vorhandene kleine Heimgartensiedlung zu erweitern, die es unter der Hochspannungsleitung bereits gibt. Das Lager V wurde 1940 errichtet und diente zuerst als Unterkunft, umgesiedelter Volksdeutscher aus Bukowina. Bald waren auch ausländische Arbeitskräfte und später Kriegsgefangene untergebracht. Die meisten Zwangsarbeiter, arbeiteten...

  • Stmk
  • Graz
  • Marie O.
GEGEN DAS VERGESSEN, Künstler Luigi Toscano, Erinnerungsprojekt, Überlebenden der NS-Verfolgung, Ausstellung, Wien, vor dem Burggarten
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Ein Erinnerungsprojekt von Luigi Toscano.
GEGEN DAS VERGESSEN ist ein Testament, der Überlebenden aus der Zeit der NS-Verfolgung!

Erstmals wurde GEGEN DAS VERGESSEN, im Herbst 2015 in Mannheim gezeigt. Der deutsch-italienische Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano porträtierte für GEGEN DAS VERGESSEN, mehr als 300 Überlebende der NS-Verfolgung in Österreich, Deutschland, der Ukraine, USA, Russland, Israel, den Niederlanden und in Weißrussland. GEGEN DAS VERGESSEN, ist eine gemeinsame Initiative des Psychosozialen Zentrums ESRA und des Künstlers Luigi Toscano. Das Psychosoziale Zentrum ESRA betreut und...

  • Wien
  • Marie O.
Bezirksvorsteher Georg Papai enthüllte die Gedenktafel am ehemaligen KZ-Außenlagen in der Hopfengasse 8.

Floridsdorf
Gedenken an die jüdischen NS-Opfer

Vor den Toren des ehemaligen KZ-Außenlagers in der Hopfengasse wurde eine Gedenktafel enthüllt. FLORIDSDORF. Das Bezirksmuseum organisierte gemeinsam mit der Bezirksvorstehung die Veranstaltung „Gedenken an das Jüdische Leben in Floridsdorf".  Zum aktuellen Anlass nahm man einerseits den 95. Todestag des Rabbiners und Schriftstellers Josef Samuel Bloch. Als Reichsratsabgeordneter von 1883 bis 1923 setzt er sich für die Interessen der jüdischen Glaubensgemeinschaft ein und kämpfte...

  • Wien
  • Floridsdorf
  • Barbara Schuster
Franz Walzer und Gernot Halmdienst verknüpfen Damals und Heute in ihrem interaktiven Stollenmodell.
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Zwei Pensionisten als Modellbauer des NS-Gedenkens

Mit dem Bibliothekar Franz Walzer (72) und dem EDV-Techniker Gernot Halmdienst (76)  haben sich zwei gefunden, die ihr jeweiliges früheres Berufswissen für ein vorbildliches Projekt zur Wissenvermittlung über lokale Zeitgeschichte ideal kombiniert haben. Mit einem interaktiven Modell des riesigen Stollensystems Bergkristall und seiner Umgebung schlagen die beiden eine Brücke zwischen damals und heute.Vom riesigen unterirdische Flugzeugwerk, in dem KZ Häftlinge aus Gusen und Mauthausen in den...

  • Perg
  • Eckhart Herbe
Ein Teil des Vortrags zur rechten Szene und NS- Aufarbeitung in Österreich sind auch die mahnenden Symbole des Erinnerns.
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„Das gefährliche Furchtbare – was war und immer wiederkehrt“

Vortrag über die NS-Aufarbeitung und rechte Szene in Österreich am Samstag, 22. Oktober, 20 Uhr im Pfarrsaal. HASLACH (hed). „Rechte Hasspostings überfluten das virtuelle Netz. 70 Jahre nach Ende des NS-Regimes, des größten Menschheitsrechtsverbrechens, erstarkt die rechte Szene in ganz Europa – so auch in Österreich“, sagt die Haslacher Historikerin Ludmilla Leitner: „Die längst totgeglaubten Geister der Vergangenheit melden sich, sie durchlöchern das menschenrechtsbeseelte Netz der...

  • Rohrbach
  • Helmut Eder
Helga Feldner-Busztin, 87 Jahre. Wurde als 14-Jährige ins KZ Theresienstadt deportiert
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ZEITZEUGINNENGESPRÄCH mit Helga Felder-Busztin, Überlebende des KZ Theresienstadt

Helga Feldner-Busztin, geboren am 14. Februar 1929 in Wien, und ihre Schwester Elisabeth galten nach den Nürnberger Rassegesetzen als „jüdische Mischlinge“. Mit ihrer Mutter, die 1931 zum Judentum konvertierte und sich auch nach 1938 weigerte, diesen Schritt rückgängig zu machen, lebten die Geschwister bis 1943 in Wien und mussten den „Judenstern“ tragen. Dann erfolgt für die 14-Jährige die Deportation ins KZ Theresienstadt, das die Familie überlebt. Auch der Vater kam in den KZ Buchenwald...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • sei Mittermeier
Portrait Gerhard Steinacher (Foto: JZ)
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„Schießen kann ich nicht!“

Gedenktafel für Gerhard Steinacher enthüllt Wien - Ein Rückruf in die Erinnerung, das war der Grund, warum am 13. Mai 2015 rund 400 Personen bei einer feierlichen Gedenktafelenthüllung für einen jungen Mann in Wien zugegen waren. Kaum einem ist er bekannt, obwohl schon in jungen Jahren ein nachahmenswertes Beispiel für Mut und Zivilcourage: Gerhard Steinacher. Mit gerade einmal 19 Jahren wurde er am 30. März 1940 durch das NS-Regime hingerichtet, weil er seinen Gehorsam gegenüber dem...

  • Tirol
  • Schwaz
  • Max Tinello

Studienreise zur Gedenkstätte Auschwitz: Erinnerung wach halten - Lernen aus der Geschichte

Studienreise Auschwitz-Birkenau 23. bis 29. Mai 2015 – Erinnerung wachhalten – Lernen aus der Geschichte Diese Studienreise ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit einem einschneidenden Kapitel unserer Geschichte. Den TeilnehmerInnen werden eine Reihe von Spezialführungen durch die Gedenkstätte, das Archiv und die Kunstsammlung sowie Zeitzeugengespäche geboten. Wir beginnen mit einem Vorbereitungsseminar (in Wien und Großrußbach, Weinviertel) am 23. und 24. Mai, werden in die...

  • Wien
  • Rudolfsheim-Fünfhaus
  • Margarete Wetter
Gedenkstein für NS-Euthanasieopfer wird zu Pilgerstätte für trauernde Angehörige und Betroffene.
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„Ihr Tod reißt nicht die geringste Lücke…“

Beklommenheit nach Vortrag über „Euthanasie“ im Dritten Reich. Gedenkstein wird Pilgerstätte. HASLACH (hed). „Es gibt eine Zeit des Vergessens und es gibt eine Zeit des Erinnerns, eine Zeit der Hartherzigkeit und eine Zeit des Mitfühlens, eine Zeit des Unwissens und eine Zeit des Wissens.“ Mit diesen Worten schloss der Klagenfurter Historiker Peter Gstettner seine Festrede in der Pfarrkirche Haslach bei der Gedenkfeier für die zehn Haslacher Opfer der NS-„Euthanasie“. In ihrem Vortrag im...

  • Rohrbach
  • Helmut Eder
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