Zwangsarbeiter

Beiträge zum Thema Zwangsarbeiter

Im Schönramer Filz.
1 9

Bergauf & Bergab
Der Moorlehrpfad im Schönramer Filz

SALZBURG/SCHÖNRAM (neu/2019) Der Schönramer Filz ist ein schönes Hochmoor wenige Kilometer hinter der bayerischen Grenze Richtung Petting. Der hier angelegte Moorlehrpfad ist ein familienfreundlicher, kurzer Wanderweg für jede Jahreszeit. Auf den Schautafeln erfährt man viel Wissenswertes über das Moor im Allgemeinen, die bäuerliche wie industrielle Nutzung des Torfs, die von den Nationalsozialisten 1944/45 hier verübten Verbrechen an den verschleppten Arbeitssklaven und über die Bedeutung von...

  • Salzburg
  • Thomas Neuhold
Geschichte fassbar machen: Zeitzeuge Sandor Vandor (2.v.l.), Elisabeth Weinhandl (3.v.l.) bei ihrem Vortrag an der NMS Fürstenfeld.
3

Die Geschichte eines Zeitzeugen

Holocaust-Überlebender Sandor Vandor berichtete in der NMS Fürstenfeld über seine Erlebnisse als Zwangsarbeiter in St. Anna am Aigen. Mit 19-Jahren wurde er zur Zwangsarbeit nach St. Anna am Aigen deportiert, um im slowenisch-ungarischen Grenzgebiet gemeinsam mit hunderten anderen jüdischen Zwangsarbeitern Panzergräben auszuheben. 2005, 60 Jahre nach seiner Befreiung durch die Rote Armee kehrte Sandor Vandor zurück nach St. Anna, um sein Erlebtes auszuarbeiten, und um sich zu bedanken. Denn:...

  • Stmk
  • Hartberg-Fürstenfeld
  • Veronika Teubl-Lafer
Hans und Tobias Hochstöger (r.) haben den Priel-Überlebenden Yakov Schwartz und seine Frau Elisheva in Israel besucht.
6

Neue Doku über das Massaker an 228 Juden in Hofamt Priel

Selbst 72 Jahre nach dem Mord an 228 jüdischen Zwangsarbeitern in Hofamt Priel kennt niemand die Täter. HOFAMT PRIEL/PERSENBEUG (CR). In der Nacht von 2. auf 3. Mai 1945 wurden jüdische Zwangsarbeiter, die aus Wien evakuiert und zwischenzeitlich bei der stillgelegten Kraftwerksbaustelle Persenbeug in Baracken einquartiert waren, von acht bis zehn Personen nach Hofamt Priel zum 'Arbeitseinsatz' eskortiert. Viele Gerüchte, wenig Fakten In Wahrheit wurden 228 jüdische Frauen, Kinder und Alte...

  • Melk
  • Christian Rabl
14

Erinnerung an den Todesmarsch

KLAUS (sta). Den ungarisch-jüdischen und anderen Zwangsarbeitern, sowie KZ-Häftlingen, die vor 70 Jahren durch das Gemeindegebiet von Klaus maschierten, wurde in Klaus gedacht. Die Enkel und Urenkel von Baronin Mary Holzhauser enthüllten einen Gedenkstein. Die Todesmärsche von Graz nach Mauthausen und Ebensee forderten im Bezirk Kirchdorf vermutlich mehr als 100 Opfer. Baronin Mary Holzhauser sah die Menschen am 17. April 1945 unter ihrem Haus entlang auf der Landesstraße um den Baderkogel...

  • Kirchdorf
  • Franz Staudinger
2

Der fleißige Buchautor aus Kirchberg

Kaum ist das "Tagebuch eines Kriegsgefangenen" fertig, plant Reinhard Gansterer bereits sein nächstes Projekt. KIRCHBERG. Aus Reinhard Gansterers Feder stammen inzwischen acht Bücher. Zuletzt veröffentlichte er die 528 Seiten starke "Ofenbacher Chronik". Während er darin amüsante Anekdoten aus dem Feistritztal aufgreift, ist sein jüngstes Werk um einiges ernster. Denn es spielt in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. h2>Zwangsarbeit bei Bauern "Es handelt vom französischen Kriegsgefangenen...

  • Neunkirchen
  • Thomas Santrucek
38

Gehen, graben, sterben

„Bolond, ki földre rogyván,…“ mit diesen Zeilen von Radnóti Miklos begann am Vorabend von Allerheiligen ein Abend, der ganz im Zeichen des Erinnerns stand. Anlässlich des ungarischen Holocaust-Gedenkjahres organisierte der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein eine Gedenkveranstaltung, bei der den jüdisch-ungarischen ZwangsarbeiterInnen, die bei den sogenannten „Todesmärschen“ ums Leben kamen, gedacht wurde. Die Klezmerformation „WanDeRer“ und der Singkreis des BUKV vereinten ungarische und...

  • Bgld
  • Oberwart
  • Burgenländisch-Ungarischer Kulturverein
Karl Ramsmaier, Initiator des Stollens der Erinnerung.
4

Großes Interesse am Stollen der Erinnerung

STEYR. 2600 Menschen besuchten in den vergangenen beiden Monaten die Ausstellung „Zwangsarbeit und KZ in Steyr“ im Stollen der Erinnerung. Die Gedenkstätte für KZ-Häftlinge aus dem Zweiten Weltkrieg war am 25. Oktober 2013 eröffnet worden. Fast fünfzig Führungen wurden seither durchgeführt, davon zehn mit Schulklassen. „Meilenstein gegen das Vergessen“ „Die Besuchergruppen sind sehr vielfältig, vom Gehörlosen-Kulturverein, Mitarbeitern großer Steyrer Betriebe bis zu Seniorengruppen und...

  • Steyr & Steyr Land
  • Sabine Thöne
8

Zeitzeuge traf Jugendliche beim ehemaligen Lager

Der ehemalige ungarische Zwangsarbeiter Sandor Vandor, der nun in Amerika lebt, besuchte wieder die Gedenkstätte in St. Anna am Aigen. In den letzten Kriegswochen musste er an der Grenze zu Slowenien Panzergräben ausheben. An der Stelle des ehemaligen Lagers errichtete die Gemeinde St. Anna im Jahr 2008 ein Mahnmal (die WOCHE berichtete). Die Schüler der 7.c-Klasse des Borg Bad Radkersburg trafen Sandor Vandor und interviewte ihn zur damaligen Zeit. Er gab bereitwillig Auskunft und erzählte den...

  • Stmk
  • Südoststeiermark
  • Herwig Brucker
Karl Ramsmaier (re.), Obmann des Mauthausen Komitees Steyr, mit Landtagspräsident Viktor Sigl (Mitte) und Steyrs Bürgermeister Gerald Hackl.
49

Stollen der Erinnerung feierlich eröffnet

Neues Museum und Gedenkstätte: Ehemaliger Luftschutzbunker in Steyr erinnert siebzig Jahre nach der Errichtung an das KZ Münichholz und die Zwangsarbeit. STEYR. Hufeisenförmig schlängelt sich der ehemalige Luftschutzstollen im Zentrum Steyrs 140 Meter unter Schloss Lamberg durch den Felsen. Zwangsarbeiter haben ihn im Winter 1943, vor siebzig Jahren, unter unmenschlichen Bedingungen erbaut. Viele fanden dabei den Tod. Das vor 25 Jahren gegründete Mauthausen Komitee Steyr mit Obmann Karl...

  • Steyr & Steyr Land
  • Sabine Thöne
Der Eingang zum Stollen der Erinnerung im Zentrum von Steyr.
2

Stollen der Erinnerung erstmals zugänglich

Tag der offenen Tür von 10 bis 16 Uhr am Nationalfeiertag, Samstag, 26. Oktober 2013. STEYR. Am Nationalfeiertag, 26. Oktober, ist der „Stollen der Erinnerung“ von 10 bis 16 Uhr erstmals für die Bevölkerung zugänglich. Der Eingang befindet sich auf dem Weg von Zwischenbrücken zum Museum Arbeitswelt, wenige Meter nach Zwischenbrücken. In der 140 Meter langen, hufeisenförmigen Stollenanlage unter dem Schloss Lamberg ist eine Ausstellung über das KZ Münichholz und die Zwangsarbeiter in Steyr zu...

  • Steyr & Steyr Land
  • Sabine Thöne

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.