Todesmarsch

Beiträge zum Thema Todesmarsch

Zeitgenössische Ansicht des Stiftes St. Florian.

Wanderausstellung in St. Florian
Auf den "GehDenkSpuren" der Todesmärsche

Zwischen ersten und 25. Juli macht die Ausstellung "Geh-Denk-Spuren" Station im Stift St. Florian.  ENNS. Geschichte wird nicht nur an großen, berühmten Orten geschrieben – sie passiert überall um uns herum. Auch im beschaulichen Kosmos von St. Florian: 75 Jahre nach den "Todesmärschen" von Jüdinnen und Juden von Mauthausen nach Gunskirchen folgt die Wanderausstellung "Geh-Denk-Spuren 2020" den ehemaligen Marschrouten von 1945. Zwischen 1. und 25. Juli macht die Ausstellung Station im Stift...

  • Enns
  • Michael Losbichler
Rudolf Stanzel

Zweiter Weltkrieg
Die letzten Tage des Kriegs im Bezirk Kirchdorf

Je größer der Abstand zu den Ereignissen des Jahres 1945 wird, umso bedeutsamer wird das, was sich beim Ende des 2. Weltkrieges im Garstnertal ereignet hat. BEZIRK KIRCHDORF. "Die Region war nämlich feindfrei und zum letzten Zufluchtsziel vieler Soldaten und Flüchtlinge geworden", erzählt der pensionierte Hauptschuldirektor und Heimatforscher Rudolf Stanzel aus Windischgarsten. Es begann im Jänner 1945, als die ungarische Nationalbank auf der Flucht vor den Russen nach Spital/Pyhrn...

  • Kirchdorf
  • Martina Weymayer
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Europa
Schöne Menschen

Auf der Ringstraße kann man noch bis Ende Mai den Heldenplatz-Zaun entlang eine Reihe großer Portraitfotos sehen. Es sind schöne alte Menschen, würdevolle, ernste Gesichter. Neben den Bildern je eine kleine Tafel, woraus ersichtlich wird, dass die Jüngsten 1939 geboren sind, die Ältesten 1922. Einige sind schon verstorben. Die Fotos wurden 2014 gemacht. Der Künstler Luigi Toscano hatte die Idee, uns mit der Tatsache zu konfrontieren, dass diese schönen alten Menschen alle in der Hölle waren,...

  • Wien
  • Favoriten
  • Elisabeth Anna Waldmann
Das Mahnmal am Welser Friedhof wurde auf Anregung der Antifa von der Stadt Wels errichtet.
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Schauspieler Gregor Seberg als Ehrengast am 24. April
Todesmarsch-Gedenken am Welser Friedhof

WELS. Die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) lädt auch heuer wieder zu einem Gedenken an die Opfer des Todesmarsches der ungarischen Juden ein. Dieses Gedenken findet am Mittwoch, 24. April, um 18.30 Uhr beim Jüdischen Mahnmal im Nordteil des Welser Friedhofs statt. Nach der Begrüßung durch Werner Retzl, dem Vorsitzenden der Welser Initiative gegen Faschismus, spricht der Schauspieler und Autor Gregor Seberg. Der Evangelische Posaunenchor Wels unter der Leitung von Rosemarie...

  • Wels & Wels Land
  • Mario Born
Gedenkfeier 2018 in Erinnerung an die Opfer der Todesmärsche.

Basilika St. Laurenz
Gedenkfeier an die Todesmärsche vom April 1945

„Niemals Nummer. Immer Mensch“ lautet der Titel der heurigen Gedenkfeier am Mittwoch, 10. April, um 18 Uhr beim Stiegenaufgang zur Basilika St. Laurenz. ENNS. Gewidmet ist diese Feier David Hersch, der Ende April 1945 auf einem der Todesmärsche durch Enns getrieben wurde. Er war einer der wenigen, der durch glükliche Umstände dem drohenden Tod entfliehen konnte. Knapp 100 Menschen, die die Todesmärsche nicht überlebt hatten, wurden in einem Massengrab beim Stiegenaufgang zur Basilika...

  • Enns
  • Anna Böhm
Fritz Käferböck-Stelzer (MK Enns und MK Österreich), Jack Hersch und Bürgermeister Franz Stefan Karlinger

Dem Todesmarsch entkommen
Jack Hersch aus New York las für Ennser

ENNS. Rund 200 Schüler des BRG Enns konnten am Dienstag, 20. November, in einem sehr bewegenden Vortrag die Lebensgeschichte von David Hersch erfahren. Sein Sohn, der New Yorker Geschäftsmann Jack Hersch, stieß im Jahre 2007 durch Zufall auf ein Jugendfoto seines Vaters, das auf der Homepage der Gedenkstätte Mauthausen veröffentlicht war. Er machte sich auf Spurensuche, um mehr über die Vergangenheit seines 2001 verstorbenen Vaters herauszufinden. Durch tatkräftige Mithilfe des...

  • Enns
  • Michael Losbichler

Ein besonderes Schicksal
David Hersch überlebte Todesmarsch 1945

ENNS (milo). Am Montag, 19. November, wird Jack Hersch (New York City, USA) aus seinem Buch „Death March Escape" im Schloss Ennsegg vorlesen. Der amerikanische Autor begab sich auf die Spurensuche nach seinem Vater. Dieser wurde von der Ennser Familie Friedmann gerettet und versteckt. So konnte er dem Todesmarsch im April 1945 entkommen. Im Oktober wird sein Buch vorerst auf Englisch erscheinen. Die Geschichte von David Hersch, Vater des Autoren Jack Hersch, ist außergewöhnlich. Er konnte dem...

  • Enns
  • Michael Losbichler
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Flucht und Heimat in Ansfelden

Plattform "Wider das vergessen" gedachte bei der Kremsbrücke in Ansfelden den Opfern des Todesmarsches 1945. ANSFELDEN (red). Gedacht wurde an diesem Tag nich nur der Ermordeten der Todesmärsche von Mauthausen nach Gunskirchen sondern auch allen Vetriebenen und Heimatlosen bis in die heutige Zeit. „Waren es zu Beginn noch die Berichte über Fluchtgründe und die gefährliche Reise nach Europa welche uns betroffen machten, wurde diese Betroffenheit bald mit der Ohnmacht ergänzt, dass dieses...

  • Linz-Land
  • Oliver Wurz
Todesmärsche Bezirk Kirchdorf
Bild: Michaela Vidlakova
Foto: Jack Haijes
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Im Gedenken an die Todesmärsche

Gedenkfeiern in Kirchdorf und Spital am Pyhrn BEZIRK. Durch den Bezirk Kirchdorf führten im Jahr 1945 sogenannte Todesmärsche, denen zahlreiche Menschen zum Opfer fielen. Am 4. Mai 2018 wurde vor dem Denkmal in der Steiermärker Straße bei der evangelischen Kirche der Opfer, darunter viele ungarische Juden, gedacht. Zu Gast war eine Delegation von 25 Ungarn, unter Leitung von György Frisch, dem Leiter des Gedenkzentrums NÜB (Budapest). Ansprachen hielten Vizebürgermeisterin Vera Pramberger,...

  • Kirchdorf
  • Franz Staudinger
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Hainburg: Die vergessene Wunde (mit Fotogalerie)

Was sich am 29. März 1945 ereignete soll niemals vergessen werden. HAINBURG (mec). Am Gründonnerstag wurde in Hainburg ein Erinnerungszeichen an die dunkelste Zeit in der Geschichte Hainburgs im 20. Jahrhundert gesetzt. Stadtpfarrer Othmar Posch, Pfarrer Jan Magyar, Rabbi Mikhailo und und Rabbi Gabor Finali sprachen Gebete, bevor das gläserne Mahnmahl enthüllt wurde. Berichte des Grauens Dr. Claudia Kuretsidis-Haider vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)...

  • Bruck an der Leitha
  • Maria Ecker
Stummfilm mit Neuvertonung von Olga Neuwirth

Ein Geschäftsmodell namens Kultur(

Das Gezerre über die Steuer-Gelder für Kultur findet in den Medien reichlich Platz. „Ideenlos“ nennt es die Opposition. Er habe keine Budgetabstriche machen müssen, sagt Minister Blümel. Der Intendant des Wiener Konzerthauses, Matthias Naske, spricht nicht übers Geld, obwohl es ihn ärgert, dass die seit 1953 bestehende Kooperation mit umstrittenen Leitungsteams der Wiener Festwochen im Sommer 2017 aufgekündigt wurde. 200.000,- entgehen so dem Konzerthaus. "Wir werden es dennoch meistern", sagte...

  • Wien
  • Landstraße
  • Reinhard Hübl
Die Teilnehmer ließen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten.

Ansfeldner gedenken an der Kremsbrücke

ANSFELDEN (red). In den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 führte der Todesmarsch der Juden von Mauthausen nach Gunskirchen auch an der Kremsbrücke in Ansfelden vorbei. Die Gemeinden entlang dieser Strecke haben im letzten Jahr begonnen sich zu vernetzen, um ein gemeinsames Gedenkprojekt zu starten. Gemeinsame Gedenkveranstaltung Als Zeichen dieser beginnenden Gemeinschaftsbemühung fand die Gedenkveranstaltung bei der Kremsbrücke heuer erstmals am 26. April im Beisein von...

  • Linz-Land
  • Oliver Wurz
Von links: Michael Bünker, Werner Retzl, Laurien Scheinecker und Hannes Müller.

Gedenkfeier der Antifa zum 72. Jahrestag des Todesmarsches

WELS. Etwa 100 Kundgebungsteilnehmer kamen zur von der Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa Wels) veranstalteten Gedenkfeier zum 72. Jahrestag des Todesmarsches beim jüdischen Mahnmal am Welser Friedhof. Umrahmt vom evangelischen Posaunenchor Wels, hielten Gemeinderätin Laurien Scheinecker und Geschichtelehrer Hannes Müller ihre Reden und spannten dabei den Bogen vom historischen NS-Todesmarsch im April 1945 über den Umgang unserer 2. Republik mit Schuld und Verdrängung bis zum aktuellen...

  • Wels & Wels Land
  • David Hollig
Nach Monaten der Suche traf Jack Hersch schließlich auf Herbert Friedmann, Enkel der Retter seines Vaters.
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Erfolgreich: Spurensuche endete mit persönlichem Treffen

ENNS. An diesem Wochenende kam es zu einer außergewöhnlichen Begegnung in Enns zwischen Jack Hersch und Herbert Friedmann. Jack, der Sohn des vom Todesmarsch von Mauthausen nach Gunskirchen in Kristein geretteten David Hersch begegnete dem Enkel seiner Retter. Der Aufruf vor einigen Monaten, näheres über die Familie Friedmann zu erfahren, trug Früchte. Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung und eigenen Recherchen konnte Kontakt mit dem Enkel Herbert Friedmann, der im Waldviertel lebt,...

  • Enns
  • Katharina Mader

TODESMÄRSCHE 1945: Zeitzeugen gesucht

Für eine ORF 3 Dokumentation über die Todesmärsche 1945, werden Zeitzeugen in OÖ und der STMK gesucht, die über die damaligen Ereignisse und das Erlebte berichten können. Auch historische Fotografien sind für die Dokumentation sehr hilfreich. Bitte melden sie sich bei Kurt Mayer Film unter der Telefonnummer 01/967 89 29 oder über die Emailadresse doku@kurtmayerfilm.com www.kurtmayerfilm.com

  • Oberösterreich
  • Online-Redaktion Oberösterreich
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63 Würfel gegen das schleichende Vergessen eines der schrecklichsten Völkermorde aller Zeiten

Was tun wir gegen unsere Vergesslichkeit? Besonders wenn es Generationen betrifft, die nicht mehr als Zeitzeugen aussagen können. Das mögen Gedanken gewesen sein, welchen die Ehrenpräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol/Vorarlberg Dr. Esther Fritsch nachgegangen ist, als sie als aktive Vorsitzende den Plan schmiedete, ein Mahnmal gegen das Vergessen in Seefeld zu errichten. Was ist in Seefeld passiert, um so ein Ansinnen umsetzen zu wollen? In den sogenannten SS...

  • Tirol
  • Telfs
  • Gerhard Egger
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Gedenken an den Todesmarsch 1945 in Seefeld

SEEFELD. Die "Jüdische Gedenkstätte an den Todesmarsch vom 28.4.1945" am Friedhof in Seefeld nimmt Gestalt an. Dr. Esther Fritsch, die Initiatorin und ehemalige Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, machte sich kürzlich ein Bild von den Bauarbeiten an dem Werk nach den Plänen vom Seefelder Arch. DI. Michael Prachensky.

  • Tirol
  • Telfs
  • Georg Larcher
Historikerin Angelika Schlackl (Mitte), Gabriele Käferböck und Jack Hersch.

Auf Spurensuche des jüdischen Vaters in Enns

ENNS. Heuer jähren sich zum 71. Mal die Todesmärsche Juden aus dem KZ Mauthausen nach Gunskirchen. 20.000 Männer, Frauen und Kinder wurden im April 1945 von Mauthausen und Gusen im unteren Mühlviertel ins 55 Kilometer entfernte Auffanglager nach Gunskirchen im Bezirk Wels-Land "verlegt". Bei einem dieser Märsche gelang dem 20-jährigen David Hersch in Kristein die Flucht. Versteckt im Gebüsch des Kristeinerbaches wurde er von Barbara Friedmann gefunden und in der Dunkelheit von ihrem Mann...

  • Enns
  • Andreas Habringer
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Enthüllung des Gedenksteins

GRATKORN. Was vor gut zwei Jahren mit einem Appell an die Erinnerung begann, wurde heute mit einem Zeichen des Gedenkens besiegelt: Die Marktgemeinde Gratkorn erinnert der ungarischen Juden, die am 4. April 1945 auf dem Todesmarsch ins Konzentrationslager Mauthausen durch Gratkorn kamen und in den Ortsteilen Dult und Eggenfeld ermordet wurden, mit einem Gedenkstein. Damit setzt Gratkorn, wie Maximilian H. Tonsern – der zusammen mit Menschenrechtspreisträger Manfred Oswald und Kurator des...

  • Stmk
  • Graz-Umgebung
  • Nina Schemmerl

Nirgendwohin

Herzliche Einladung zu einer Buch – und Filmpräsentation: Nirgendwohin – so der Titel des neu erschienen Buches von Ines Bernt-Koppensteiner über die Todesmärsche durch den Bezirk Kirchdorf. Ein Film von Joachim Stöbis bringt Zeugenaussagen und zeigt den Mut einzelner Menschen, die es wagten einzuschreiten. Buch und Film sollen zur Zivilcourage ermutigen. Ein Thema heute so aktuell wie im Jahre 1945. Nach der Eröffnung des Denkmals in Kirchdorf im vergangenen November ist dies eine weitere...

  • Kirchdorf
  • Andrea Baaske
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DENK MAL „Todesmärsche und Zivilcourage“ wurde eröffnet

KIRCHDORF. Vor 70 Jahren, im Frühjahr 1945, führten zwei „Todesmärsche“ von Leibnitz und Graz kommend in die Konzentrationslager Mauthausen und Ebensee, durch das Gebiet des Bezirks Kirchdorf/Krems: mehrere Hundert KZ-Häftlinge verschiedener Nationen und mehrere Hundert aus Ungarn kommende Juden. Ein Denkmal der Künstlerin Elisabeth Müller aus Inzersdorf an der B 138 in Kirchdorf/Krems, wo einer der Märsche vorbei führte, soll das Erinnern fördern und zur Zivilcourage ermutigen. „Lass dich...

  • Kirchdorf
  • Martina Weymayer
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"Güte überwindet alle Zeiten"

Todesmarsch: Persönliche Dokumente eines Opfers wurden nach 70 Jahren an dessen Familie zurückgegeben. KIRCHDORF (wey). "Heute können wir endlich nachholen, was schon lange nötig gewesen wäre": Mit diesen Worten eröffnete Bezirkshauptmann Dieter Goppold am 14. Oktober eine sehr bewegende Feierstunde. Die persönlichen Unterlagen von Zoltan Schultz wurden an dessen Familie zurückgegeben. Der gebürtige Ungar war beim Todesmarsch im Frühjahr 1945 gemeinsam mit hunderten KZ-Häftlingen durch den...

  • Kirchdorf
  • Martina Weymayer
Augustine Eglauer fand die Akten aus dem Jahr 1945 im Keller des Amtsgebäudes.

Gefundene Akte weckt die Erinnerung an Todesmarsch

KIRCHDORF (sta). Eigentlich wollte Augustine Eglauer nur die Archivräume im Keller der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf durchforsten. Als ihr dann aber ein Akt aus dem Jahr 1945 mit dem Vermerk "Beisetzung der Opfer der NSDAP" in die Hände fiel, staunte die Sekretärin von Bezirkshauptmann Dieter Goppold nicht schlecht. "In Papier eingewickelt, fand ich einen persönlichen Ausweis, Fotos, einen Brief und eine Postkarte eines Mannes, der 1945 in St. Pankraz erschossen wurde. Ich war fassungslos...

  • Kirchdorf
  • Franz Staudinger
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28.000 Deutsche an die Russen ausgeliefert

GALLNEUKIRCHEN. Die Übergabe von rund 28.000 deutschen Gefangenen durch die US-Truppen an die Russen am 14. Mai 1945 bildete den dramatischen Schlusspunkt der Ereignisse in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges. Die Deutschen waren auf der Flucht vor den Russen durch einen Panzer-Riegel der 11. US-Panzerdivision gestoppt worden, entwaffnet und in einem Freiluftlager auf der „Aigner Halt“ – ein Feld- und Wiesengelände unterhalb des „Martinstifts“, zwischen Bundesstraße und Gusen,...

  • Urfahr-Umgebung
  • Gernot Fohler
  • 1
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