1945

Beiträge zum Thema 1945

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Damals & Heute: Rotes Kreuz - Bezirksstelle Marchegg

MARCHEGG. Rotes Kreuz, Bezirksstelle Marchegg. 1945 stand man ohne Rettungsautos da. Um an einen Notfallwagen zu kommen, schleppten beherzte Männer ein herrenloses Rettungsauto von Baumgarten her und ersetzten fehlende Teile gegen gebrauchte.

  • Gänserndorf
  • Sonja Neusser
Vom Mühlviertel kommend rückten die Amerikaner in Linz ein.

Archiv der Stadt Linz
Damals 1945: Einmarsch der Amerikaner in Linz

Am 5. Mai 1945 marschierte die Amerikanische Dritte Armee vom Mühlviertel kommend kampflos in Linz ein. US-Militärfahrzeuge wie Sherman-Panzer und Jeeps erreichten den mit weißen Fahnen beflaggten Hauptplatz. Neben der teilweise demontierten Dreifaltigkeitssäule befand sich der Eingang zum Hauptplatzbunker. Die Bevölkerung beobachtete interessiert die Amerikaner, die bald eine Ausgangssperre verhängten. Ein historisches Bild aus dem Archiv der Stadt Linz.

  • Linz
  • Christian Diabl
In der Nähe des Kreuzstadls Rechnitz wurden erneut Grabungsarbeiten begonnen, um das Massengrab jüdischer Zwangsarbeiter von 1945 zu finden.

Rechnitz
Suche nach jüdischem Massengrab beim Kreuzstadl geht weiter

Die Suche nach 180 ermordeten jüdischen Zwangsarbeitern geht in Rechnitz weiter. Das Bundesdenkmalamt führt mit Archäologen und Bundesheer die Grabungsarbeiten durch. RECHNITZ. Das Bundesdenkmalamt startete in dieser Woche den nächsten Versuch, das Massengrab von rund 180 ermordeten jüdischen Zwangsarbeitern 1945 zu finden. "Es wird an vier Tagen - Montag bis Donnerstag - gegraben. Nächste Woche und vermutlich auch noch eine weitere Woche wird nach dem Massengrab noch gesucht", berichtet Walter...

  • Bgld
  • Oberwart
  • Michael Strini
Historische Aufarbeitung der Geschehnisse zu Kriegsende: Der Ottendorfer Engelbert Kremshofer veröffentlichte mit "1945 bei Kriegsende - Gerettet in der Steiermark" sein bisher achtes Buch.
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Buchtipp der WOCHE
Als christliche Ungarn getarnt - die spektakuläre Flucht von 116 Zwangsarbeitern

"1945, bei Kriegsende: Gerettet in der Steiermark", heißt der Titel des neuen Buches von Engelbert Kremshofer, in dem der 64-jährige Ottendorfer unter anderem die Flucht von 116 ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern thematisiert, die beim Todesmarsch von Eberau im Südburgenland nicht nach Mauthausen gingen, sondern über Hartberg-Fürstenfeld nach Hitzendorf "abbogen." OTTENDORF/RITTSCHEIN. Über 75 Jahre ist es her, dass mit der bedingungslosen Kapitulation NS-Deutschlands am 8. Mai der Zweite...

  • Stmk
  • Hartberg-Fürstenfeld
  • Veronika Teubl-Lafer
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KHD gedachte am 19.12.2020 mit Kärntner Christbaumbrauch den Ausklang von 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung- Gedenken an Nachkriegsopfer
KHD gedachte mit Christbaum der Toten von Bleiburg (Kroat.,Slow., Österr.)

100 Jahre Volksabstimmung/100 Jahre Grenzlandgeschichte/KHD- Ausklang mit Christbaum- Gedenken am Bleiburger Feld/ Die Politik ist gefordert das Trauma  aufzuarbeiten/  Gewalt und Trauma in Südkärnten; Online im Internet; http://friedapaulitsch.at  VON DER GEGENWÄRTIGEN POLITIK VERGESSENE GEWALT UND TRAUMATA: Die KHD- Mitglieder  Franz Jordan (Obmann Stellvertreter KHD) und  Willi Kleber (KHD-  Landesleitung)  in der Funktion als Obmann des Jauntaler Trachtenvereins gedachten mit dem Kärntner...

  • Kärnten
  • Völkermarkt
  • Franzis Heimat-Tradition-Seite
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Wiener Museen
Wiener in Shanghai - nach Kriegsende

Mit dem Ende des 2. Weltkrieges, der in Asien bekanntlich noch länger dauerte als in Europa, trafen am 3.Sept. 1945 US-Truppen in Shanghai ein, mit ihnen auch Fotografen, die die Lage in der Stadt dokumentierten. Hier einige Bilder, die zeigen, dass die Österreicher ehebaldigst versucht haben, wieder nach Europa zurück zu gelangen. Ihre  Wohnverhältnisse haben sich in Shanghai auch nach der Befreiung nicht verbessert, natürlich. - Vor der Abreise mussten sie sich impfen llassen, sonst hätten...

  • Wien
  • Favoriten
  • Elisabeth Anna Waldmann
Ab Sonntag, 13.12., bieten die Ötztaler Museen mit den Einblicken in ein Tagebuch ein neues kulturhistorisches Angebot an.
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Wintertraum in Sölden 1945
Ötztaler Museen laden zu historischer Tagebuch-Lektüre

Nach dem Ötztaler Online Dialektwörterbuch und den Bilderspaziergängen laden die Ötztaler Museen kurz vor Weihnachten zu einem neuen Online-Angebot ein. Im Zentrum steht ein 75 Jahre altes Tagebuch, in das ein Wiener Tourist, ausgehungert und noch mit der Verarbeitung des letzten Kriegsjahres beschäftigt, akribisch seine Urlaubserlebnisse notierte. Rudolf Gernat kam Mitte Dezember 1945 für fünf Wochen nach Sölden, wo er bei Familie Kneisl im Grünwaldhof romantische Tage verbrachte und seine...

  • Tirol
  • Imst
  • Petra Schöpf
Judenverfolgung: Nur Irma Löwy (rechts außen) überlebte (Foto Gerta Mayer).
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Zeitgeschichte
Endzeit, ein Blick auf den Alltag 1945

INNSBRUCK. Horst Schreiber widmet sich dem Krieg und Alltag in Tirol 1945. Auf über 580 Seiten legt Schreiber im Buch "Endzeit", erschienen im Michael Wagner Verlag, Erfahrungen unzähliger Menschen offen. Kriegsverbrechen und Widerstand"Tiroler waren in allen Waffengattungen bis hin zur Waffen-SS vertreten und kämpften an allen Kriegsschauplätzen, besonders viele als Gebirgsjäger in der 2., 5. und 6. Gebirgs-Division. Die 5. Gebirgs-Division nahm an der Eroberung Griechenlands teil, auch an der...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • Georg Herrmann
Auf dem Bild von links die Schauspieler Veit Relin, Liselotte Schmidt, Hubert Mann, Franz Pühringer und Fritz Bramböck.

Archiv der Stadt Linz
Damals 1945: Leonce und Lena im Alten Rathaus

Im Dezember 1945 wurde Georg Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“ durch die Städtischen Kammerspiele im Alten Rathaus aufgeführt. Auf dem Bild von links die Schauspieler Veit Relin, Liselotte Schmidt, Hubert Mann, Franz Pühringer und Fritz Bramböck. Das Stück, verfasst im Jahr 1836, ist eine Liebesgeschichte und zugleich Satire auf den Obrigkeitsstaat. Die Uraufführung erfolgte erst 1895 in München. Ein historisches Bild aus dem Archiv der Stadt Linz.

  • Linz
  • Christian Diabl

BUCH TIPP: Horst Schreiber – "Endzeit - Krieg und Alltag in Tirol 1945"
Krieg und Alltag in Tirol 1945

Ein umfassendes und vielschichtiges Bild zur letzten Phase der NS-Herrschaft in Tirol entwirft Horst Schreiber, Uni-Dozent für Zeitgeschichte und Leiter von erinnern.at Tirol. Es geht um die Attraktivität und das Grauen des Krieges, Leid und Trauer an der Heimatfront sowie das Kriegsende in den Bezirken. Der Autor zeigt, wie unterschiedlich Verfolgte und Befreite, Täter und Beteiligte, Frauen und Kinder diese Zeit erlebten. Universitätsverlag Wagner, 588 Seiten, 29,90 €

  • Tirol
  • Telfs
  • Georg Larcher
Leserbrief von unserem Leser Norbert Wolf, von der Redaktion ungekürzt und unbearbeitet, zum Thema "Der schwarze Tag von Brixlegg".

Leserbrief
Der schwarze Tag von Brixlegg

Leserbrief von unserem Leser Norbert Wolf, von der Redaktion ungekürzt und unbearbeitet. "Heuer sind es genau 75 Jahre daß Brixlegg am 19. April 1945 von einem US-Bombengeschwader angegriffen wurde. Ihr Ziel war die Eisenbahnbrücke und die Bauanlagen. Auch die Ortschaft wurde schwer getroffen. 31 Häuser wurden total zerstört, 60 Wohnobjekte sowie die Kirche schwer beschädigt. Diesem folgenschweren Angriff waren bereits 4 Angriffe auf die Eisenbahnbrücke vorangegangen. Für die 700 Obdachlosen...

  • Tirol
  • Kufstein
  • Barbara Fluckinger
Walter Neumann war Teil der sechsköpfigen Verhandlerrunde zur Übergabe der Stadt.
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75 Jahre Kriegsende
Am 8. Mai 1945 war der Krieg für die Waidhofner vorbei

Das Kriegsende im Bezirk Waidhofen: Banges Warten, wie die letzten Soldaten aus Waidhofen "verscheucht" wurden und wie sechs Männer die Waidhofner retteten. WAIDHOFEN. Es muss schreckliche Ungewissheit geherrscht haben, als sich am 8. Mai General Anton Kainz, Graf Philipp Gudenus, Bürgermeister Josef Dittrich und Walter Neumann mit Gendarmeriekommandant Alois Pesek sowie Mathias Sowa im Gebäude des "Landratsamtes" (heute Bezirkshauptmannschaft) trafen. Ihr Ziel: Die Stadt Waidhofen an die...

  • Waidhofen/Thaya
  • Peter Zellinger
Anton Kainz übernahm kommissarisch das Amt des Bezirkshauptmannes in Waidhofen. Ab 1947 war er Bürgermeister der Bezirkshauptstadt.
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75 Jahre Kriegsende
Anton Kainz: Der Mann der Stunde Null

Ein ehemaliger Bundesheergeneral übernahm 1945 das Kommando über den Bezirk - und rettete so wahrscheinlich hunderten Menschen das Leben. WAIDHOFEN. Am 8. Mai 1945 standen die Sowjets schon in Teilen des Bezirks, am 9. Mai marschierten sie in Waidhofen ein. Doch wer würde dafür sorgen, dass die Ordnung in der Hauptstadt und in den Gemeinden aufrecht erhalten blieb? Aus der Not heraus war es der Waidhofner Anton Kainz, der das Amt des Bezirkshauptmannes übernahm. Kainz galt als politisch integer...

  • Waidhofen/Thaya
  • Peter Zellinger
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Wiener Corona-Spaziergänge
Im Schweizergarten

Im Belvederegarten konnten wir unsere überschüssige Energien nicht ableiten, also schnell noch einen Sprung hinüber in den Schweizergarten! Es ist ein schöner Park mit Teich, Vögeln, Blumen, schattigen Bäumen und diversen Denkmälern; Chopin ist da, der Antroposoph Rudolf Steiner ist da, einige alte Steine von ersten Südbahnhof sind da. Sie sind gut beschriftet, sonst hätten wir sie unter "römische Antike" verbucht, weil sie 1873 nach der damaligen Mode antikisierend gestaltet wurden. In Stein...

  • Wien
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  • Elisabeth Anna Waldmann
Josef Greiner gründete die Jagdhornbläser, beherrscht Trompete und das  Fürst-Pless-Horn, ist bei der Feuerwehr und Feuerwehrmusik und engagierte sich bei Berg- und Naturwacht. Am 6. April feiert der Hausmannstätter seinen 85. Geburtstag.
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Die Geburtstagsfeier muss warten

Am 6. April begeht Josef Greiner seinen 85. Geburtstag. Für den Hausmannstätter ist 2020 mehrfach ein Jubiläumsjahr, aber auch ein Gedenkjahr, wenn er an die Ostern vor Kriegsende zurückblickt. „Zu meiner Zeit hat es nur die Volksschule gegeben, wo wir acht Jahre unterrichtet wurden. Hausmannstätten hatte damals 830 Einwohner (heute rund 3.200). Strom hat es erst ab 1938 gegeben, aber auch nicht überall im Haus, nur in der Küche. Der Vater war eingerückt und wir Kinder halfen in der...

  • Stmk
  • Graz-Umgebung
  • Edith Ertl
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Kriegschauplatz Kärnten
Der blutige Kampf unter der Arichwand

Am Fuße der Arichwand, zwischen Kopein und Tschemernitzen, wurden vor 75 Jahren neun Tito-Partisanen erschossen. ST. JAKOB/R. Es war im Februar 1945, als die Arichwand, zwischen Kopein und Tschemernitzen, zu einem grausamen Schauplatz wurde. Exakt hier, am Fuße der Wand, wurden vor nunmehr 75 Jahren neun Tito-Partisanen erschossen. Ein Ereignis, das nicht in Vergessenheit geraten soll, wie Slavko Sticker vom Slowenischen Kulturverein ROZ betont. "Für Freitag, den 7. Februar, haben wir eine...

  • Kärnten
  • Villach
  • Dieter Imhof

100 Jahre Republik
Registrierung von Parteimitgliedern

Registrierung von NSDAP-Mitgliedern und Anwärtern in Steiermark 1945. Neue Steirische Zeitung , Herausgeber: PW.B., Britische Besatzungstruppen Österreich vom 4. Dezember 1945. Bis zum 4. November 1945 waren im Bundesland Steiermark 87.583 Personen als Nationalsozialisten oder Anwärter, bzw. Mitglieder der der Wehrformationen der Partei (SS, SA, NSKK, und NSFK) registriert. Diese Zahlen verteilen sich auf die 17 Bezirkshauptmannschaften des Landes wie folgt: Bezirk Graz-Stadt mit 208.016...

  • Stmk
  • Leibnitz
  • Friedrich Klementschitz
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Wiener Spaziergänge
Ottakringer Friedhof

Ottakring war zur Zeit des "Roten Wien" eine kleine Welt, wo dank dem kommunalen Wohnbau die Arbeiterfamilien besser leben konnten als je zuvor. Sie lebten und starben in Ottakring, davon zeugt der Ottakringer Friedhof. Er ist der am längsten ständig genutzte Friedhof Wiens. Seit 1835 wurde er 15 Mal vergrößert, zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg. 1945 war der Friedhof voll, so viele Tote. Heute ist wieder Platz da, egal welcher Religion man angehört. - Der "rote" Wiener Bürgermeister Jakob...

  • Wien
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  • Elisabeth Anna Waldmann

100 Jahre Republik
Registrierung von Parteigenossinen u. -genossen

Bis zum 4. November 1945 waren im Bundesland Steiermark 87.583 Personen als Nationalsozialisten oder Anwärter, bzw. Mitglieder der Wehrformationen der Partei (SS, SA, NSKK und NSFK) registriert. Diese Zahl verteilte sich auf die damals existierenden 17 Bezirkshauptmannschaften des Landes wie folgt: Bezirk Einwohner 1939 Registrierte Prozentsatz Graz – Stadt 208.016 25.054 28.70 Graz-Land 71.300 5.444 6.30 Bruck 53.683 6.457 7.30 Deutschlandsberg 53.862 4.097 4.70 Feldbach 63.322 2.458 2 90...

  • Stmk
  • Leibnitz
  • Friedrich Klementschitz

100 Jahre Republik
Ablieferungspflicht

Ein Schreiben des Gemeindeamtes Seggauberg an die ablieferungspflichtigen Bauern aus dem Jahr 1945, die zur Ernährung der Bevölkerung und auch der Besatzungsmacht, wie z. B. der Tito-Partisanen, die sich auch gern selbst bedienten, Vieh zu liefern hatten: „Herrn Ortsbauernführer und Bauernräte! Mit Zuschrift vom 30. 8. 1945 des Bezirks-Ernährungsamtes in Leibnitz, hat die Gemeinde Seggauberg für die 80. Lebensmittelperiode 3.600 kg Lebendgewicht Vieh abzuliefern. Es hat somit nach dem...

  • Stmk
  • Leibnitz
  • Friedrich Klementschitz
Vielleicht die bekannteste Nachwirkung Otto Wagners....
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Otto Wagner im MAK Teil 2

Hier einige Eindrücke von Otto Wagners Wirkung und Nachwirkung, die sich sogar weit bis aufs heutige, dritte Haas-Haus verfolgen lässt. (Das 1.Haashaus wirde im 2.Weltkrieg zerbombt. Das 2. wurde schnell nach 1945 hochgestemmt. Das 3. und repräsentative, ein Werk von Hans Hollein, steht heute auf dem Stephansplatz.)

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  • Elisabeth Anna Waldmann
Rosa Schreiber Freissmuth - "Gerechte unter den Völkern"; Alan Braun
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Südostwallbau im Südburgenland 1944/45

Dieser Tage gedachte das offizielle Österreich des Anschlusses unseres Landes an das Dritte Reich im März 1938. Eine direkte Folge dieses Anschlusses waren die Vorgänge entlang der Grenze zu Ungarn, die sieben Jahre später stattfanden und vielerorts ebenfalls in einem März ihren unrühmlichen Höhepunkt in Form von Massenverbrechen an ungarischen Juden fanden. Doch wo viel Schatten ist, da ist oft auch einiges an Licht vorhanden. Der Südostwallbau führte mancherorts dazu, dass Menschen ihr Leben...

  • Bgld
  • Oberwart
  • Heinz Bundschuh

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