Salzburger Festspiele mit Verena Altenberger
Die Buhlschaft kommt aus Hallein

Verena Altenberger stammt aus dem Tennengau und ist die Buhlschaft des Jahres 2021.
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  • Verena Altenberger stammt aus dem Tennengau und ist die Buhlschaft des Jahres 2021.
  • Foto: Salzburger Festspiele Teresa Marenzi
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In der Salinenstadt Hallein hat die Nachricht, dass Verena Altenberger die Buhlschaft des Jahres 2021 ist, eingeschlagen wie eine Bombe. Verena Altenberger hat in den letzten Jahren einige außergewöhnliche Filme gedreht, darunter erst heuer im Frühjahr 'Virginia – Das ungelöste Rätsel der Salzburger Mafiabraut' der auf dem Salzburger Gaisberg spielt. Mit der Rolle der Buhlschaft erklimmt die junge Tennengauerin eine weitere Karrierestufe als Schauspielerin.

SALZBURG/HALLEIN. Die gebürtige Pongauerin wuchs in Hallein und Oberalm auf. Einen Teil ihrer Jugend verbrachte sie auf Schloss Winkl, ihre Mutter war Direktorin der dortigen Landwirtschaftsschule Winklhof, ihr Vater arbeitet in leitender Funktion bei einer Bank in Hallein. Für Altenberger geht mit der Rolle der Buhlschaft ein Kindheitswunsch in Erfüllung.

"Wenn man in Salzburg aufwächst und schon immer den Traum hatte Schauspielerin zu werden, dann ist die Buhlschaft der Stern nach dem man sich immer richtet. Dass ich die Buhlschaft sein darf, ist einfach ein Traum der in Erfüllung geht", sagt die Schauspielerin.

Verena Altenberger hat sich mittlerweile den Ruf erarbeitet, sehr gut vorbereitet auf ihre Rollen zuzugehen. Auch bei der Buhlschaft geht sie in dieser bewährten Art an die große Aufgabe heran. Sie hat sich bereits viele der Aufzeichnungen schicken lassen, studiert ältere Programmhefte und Dramaturgie Mappen. Sie hat vor, den Lockdown mit der Vorbereitung auf die Rolle zu nutzen.

"Ich werde mich zu Hause einbunkern und erstmal alles genau lesen und anschauen. Und dann freue ich mich einfach auf eine große Offenheit in der Probensituation und auf das was wir gemeinsam herausfinden. Darauf bin ich besonders gespannt", so die Neo Buhlschaft.

Die Buhlschaft des Jahres 2021 ging im Tennengau zur Schule: Verena Altenberger ist in Hallein und Oberalm aufgewachsen.
  • Die Buhlschaft des Jahres 2021 ging im Tennengau zur Schule: Verena Altenberger ist in Hallein und Oberalm aufgewachsen.
  • Foto: Salzburger Festspiele Teresa Marenzi
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Ausbildung und erste Erfolge

Verena Altenberger absolvierte ein Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien und studierte Schauspiel an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. wo sie derzeit auch lebt. Als Teil des Ensembles Junge Burg war sie in der Spielzeit 2010/11 am Wiener Burgtheater u. a. in der Titelrolle in Alice im Wunderland, als Blanche Barrow in Bonnie und Clyde sowie als Isolde Weißhand in tricky love – tristan und isolde zu sehen. In der Saison 2013/14 verkörperte sie am Burgtheater im Gestiefelten Kater die Rolle der Lore. 2015 stand sie am Volkstheater Wien in Haben von Julius Hay auf der Bühne. Im Kino machte Verena Altenberger 2016 in dem Thriller Die Hölle von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky erstmals auf sich aufmerksam.


Die beste aller Welten – Der Durchbruch

Der Durchbruch gelang ihr 2017 in der Rolle als heroinabhängige Mutter im Drama Die beste aller Welten von Adrian Goiginger. Der österreichische Film feierte bei der Berlinale Premiere und wurde mit dem Kompass-Perspektive-Preis ausgezeichnet. Verena Altenberger erhielt für ihre Darstellung internationale Auszeichnungen, darunter den Österreichischen Filmpreis, den Bayerischen Filmpreis, den Preis als beste Schauspielerin beim Internationalen Filmfestival in Moskau sowie mehrere Preise in den USA.

Eine große Karriere beginnt 

Es folgten u. a. Rollen in Das Wunder von Wörgl von Urs Egger, Ein Dorf wehrt sich von Gabriela Zerhau und Rufmord von Viviane Andereggen. 2020 stand Verena Altenberger erneut in der Regie von Adrian Goiginger vor der Kamera: Märzengrund soll Ende 2021 in die Kinos kommen. Abgedreht sind zudem die Coming-Of-Age Tragikomödie Hannes von Hans Steinbichler, das österreichische Drama Me, We von David Clay Diaz sowie die deutsche Komödie Generation Beziehungsunfähig von Helena Hufnagel. Die Kinostarts sind für 2021 geplant.

Als Altenpflegerin Magda feierte Verena Altenberger in der RTL Comedy-Serie Magda macht das schon im deutschen Fernsehen Quotenerfolge. Anfang 2021 ist sie in der vierten und finalen Staffel zu sehen. Die Sitcom wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis 2018 ausgezeichnet und mehrfach für den Deutschen Comedypreis sowie die Rose d’Or nominiert. Ab März 2021 ist Verena Altenberger zudem als Sozialpädagogin Rebecca in der Magenta TV Streaming-Serie Wild Republic zu sehen. Mit dem Remake des Fritz-Lang-Klassiker M – Eine Stadt sucht einen Mörder von David Schalko feierte Verena Altenberger bei der Berlinale 2019 Premiere. Anschließend wurde die Serie, die 2020 für den Grimme Preis nominiert war, bei TV Now und im ORF ausgestrahlt.

Seit 2019 ist Verena Altenberger als Kommissarin Elisabeth Eyckhoff im Münchner Polizeiruf 110 zu sehen. Sie trat damit die Nachfolge von Matthias Brandt an. Ihr erster Fall, Der Ort von dem die Wolken kommen, wurde ebenfalls für den Grimme-Preis 2020 nominiert.

Bei der ServusTV Doku Verginia  überzeugte Verena Altenberger einmal mehr in einer Charakterrolle.
  • Bei der ServusTV Doku Verginia überzeugte Verena Altenberger einmal mehr in einer Charakterrolle.
  • Foto: Servus TV / Neuhauser
  • hochgeladen von Martin Schöndorfer stadtNAH

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