Aufwand und Kosten
Hallein zieht positive wirtschaftliche Bilanz zum Presley-Besuch
- Im Stadtkino Hallein fand die öffentliche Veranstaltung mit Priscilla Presley statt.
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Der Besuch von Priscilla Presley Mitte März in Hallein hat Fragen zu Kosten und Nutzen aufgeworfen. Die Stadtgemeinde nimmt dazu Stellung und bewertet die Veranstaltung wirtschaftlich positiv.
HALLEIN. Der Besuch von Priscilla Presley in Hallein hat im Vorfeld und auch im Nachgang für Gespräche gesorgt. Aus Teilen der Bevölkerung wurden Fragen zu Aufwand und Kosten laut. Vor diesem Hintergrund hat MeinBezirk Salzburg bei der Stadtgemeinde Hallein um eine Darstellung der wirtschaftlichen Eckdaten ersucht.
- Die Stadt Hallein zieht eine positive Bilanz zur Veranstaltung.
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Das Programm war klar strukturiert: Am 17. März fand im Rathaus ein Pressegespräch mit anschließendem Empfang statt, am 18. März folgte die öffentliche Veranstaltung im Stadtkino Hallein. Während der Besuch vor allem kulturell auf Interesse stieß, fällt auch die wirtschaftliche Bilanz positiv aus. Rund 25.000 Euro wurden durch Ticketverkäufe eingenommen, dazu kamen etwa 4.500 Euro an Sponsorengeldern. Auch wenn über das konkrete Honorar vertraglich Stillschweigen vereinbart wurde, hält die Stadtgemeinde fest, dass die Veranstaltung auf mehreren Ebenen ein Gewinn für Hallein war.
- Der Aufenthalt von Priscilla Presley brachte organisatorischen Aufwand, aber auch breite Aufmerksamkeit.
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Werbewert und öffentliche Wirkung
Auffällig ist vor allem die Art der Umsetzung: Organisation und Bewerbung wurden vollständig intern abgewickelt. Der Verzicht auf externe Agenturen trug wesentlich dazu bei, die Kosten im Rahmen zu halten. Neben den direkten Einnahmen spielte auch die öffentliche Wahrnehmung eine Rolle. Die Veranstaltung sorgte für mediale Aufmerksamkeit und lenkte den Fokus unter anderem auf das Stille Nacht Museum sowie auf Hallein als Kulturstandort. Je nach Berechnung könne dieser Werbewert ein Vielfaches der Kosten betragen, so die Gemeinde.
- Presley besucht im Zuge ihrer Stadtführung auch den Spielwarenhändler Oedl, der als ältester Spielzeugladen Österreichs gilt.
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Die Entscheidung für die Veranstaltung war bereits im November 2025 gefallen: In der GVO-Sitzung vom 20. November wurde sie einstimmig von allen Fraktionen unterstützt, heißt es auf Anfrage. Unterm Strich hält die Stadtgemeinde fest, dass mit einem überschaubaren Mitteleinsatz ein viel beachtetes Ereignis umgesetzt werden konnte, dessen Wirkung über die eigentlichen Veranstaltungstage hinausreicht.
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