Wildermieming und Breitenbach
Bundesheer-Hubschrauber werfen über 200.000 l Löschwasser ab
- Bundesheer-Hubschrauber im Einsatz in Wildermieming und Breitenbach. Eine S70 „Black Hawk“ wird für den Einsatz fertig gemacht
- Foto: Bundesheer/Martin Hörl
- hochgeladen von Georg Herrmann
Aufgrund der Waldbrände in Wildermieming und Breitenbach rief die Landeswarnzentrale das Österreichischen Bundesheeres zum Assistenzeinsatz. Drei militärische Hubschrauber unterstützten über drei Tage hinweg die Feuerwehrkräfte bei der Bekämpfung der trockenheitsbedingten Feuerstürme. 200.000 Liter Löschwasser wurden eingesetzt.
INNSBRUCK. Nach der Assistenzanforderung wurden umgehend zwei Maschinen entsandt: Eine Augusta Bell 212 und ein Leonardo AW169 „Lion“ trafen zeitnah am Schauplatz in Wildermieming ein. Verstärkung kam am späten Nachmittag von Tulln an der Donau: Ein S70 „Black Hawk“ landete ebenfalls am Einsatzort. Im Laufe der Einsätze wurde das Operationsgebiet zudem auf den Brandherd in Breitenbach erweitert.
Bundesheer-Bilanz
Innerhalb von drei Tagen wurde ein enormes Arbeitspensum erfüllt. Die Heeresluftfahrzeuge flogen insgesamt mehr als 48 Flugstunden und warfen 209.500 Liter Löschwasser erfolgreich über den Bränden ab. Zusätzlich wurden 36 Einsatzkräfte der Feuerwehr verbracht und 19 Windeneinsätze ermöglichten Zugänge zu schwer erreichbaren Stellen.
- Eine AB 212 lädt Wasser in den Abwurftank.
- Foto: Bundesheer/Martin Hörl
- hochgeladen von Georg Herrmann
Zusammenarbeit für Tirol
Oberst Peter Nuderscher, Militärkommandant von Tirol, zog ein positives Fazit : „Die Zusammenarbeit zwischen dem Land, der Feuerwehr und dem Österreichischen Bundesheer funktioniert in Tirol hervorragend. Wir haben die Lage vom Militärkommando aus genau überwacht und konnten nach der Anforderung rasch eingreifen. Die Menschen in Tirol können sich darauf verlassen, dass ihnen im Krisenfall bestmöglich geholfen wird.“
- Permanet waren die Hubschrauber in der Luft
- Foto: Bundesheer/Martin Hörl
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Die Hubschrauber
Die Augusta Bell 212 bewährte sich als mittlerer Transporthubschrauber mit Kapazität für bis zu 14 Personen sowie durch ihre Seilwinde für komplexe Logistikaufgaben. Der AW169 „Lion“ setzte aufgrund seiner speziellen Auslegung für alpines Gelände Maßstäbe. Selbst in großen Höhen verfügte er über ausreichende Leistungsreserven und konnte dank größerer Tanks zwei- bis dreimal so viel Wasser transportieren wie bisherige Modelle. Der schwere S70 „Black Hawk" bot mit einer Nutzlastkapazität von bis zu vier Tonnen (oder Platz für bis zu 25 Personen) maximale Leistungsfähigkeit für Transporte und Unterstützungsmissionen.
- Eine AW 169 „Lion“ unterwegs zum Brandherd
- Foto: Bundesheer/Martin Hörl
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