Kramsach und Reutte
Dreiste Betrugsversuche blieben ohne Erfolg
- Betrugsversuche in Kramsach und Reutte scheiterten.
- Foto: MeinBezirk Tirol
- hochgeladen von Sabine Knienieder
In Kramsach wurde versucht, eine Getränkefirma mittels gefälschtem Überweisungsauftrag um eine fünfstellige Summe zu schädigen. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin erkannte Unstimmigkeiten, es entstand kein Schaden. In Reutte wollten Täter bei einer 45-jährigen Frau mit dem Polizeitrick eine fünfstellige Summe ergaunern. Das Vorhaben scheiterte jedoch.
KRAMSACH. Am 04.11.2024 erstattete der Geschäftsführer einer Getränkefirma aus dem Unterland bei der Polizeiinspektion Kramsach die Anzeige, dass eine bislang unbekannte Täterschaft einen gefälschten Überweisungsauftrag an die Hausbank der Firma übermittelt hatte. Der Überweisungsauftrag wies die Bank an, einen 5-stelligen Eurobetrag vom Konto der Firma auf das Konto einer Person namens „Alberto Soler Heredero“ zu transferieren. Die Täter bedienten sich dabei eines täuschend echt gestalteten Briefpapiers der Firma und fälschten die Unterschrift des Geschäftsführers. Dank der Wachsamkeit einer Bankmitarbeiterin, die Unstimmigkeiten im Auftrag erkannte, wurde keine Überweisung durchgeführt. Der Firma entstand durch diesen Vorfall kein finanzieller Schaden.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Bundesland finden Sie hier
- In Reutte wurde versucht, mit dem Polizeitrick eine fünfstellige Summe zu ergaunern. (Symbolfoto)
- Foto: Pixabay
- hochgeladen von Heimo Potzinger
Polizeitrick in Reutte
Am 8.11.2024, gegen 13:15 Uhr, wurde eine 45-jährige Österreicherin in Reutte von einem Unbekannten angerufen, der sich als Kommissar ausgab. Der Anrufer, der seine Nummer unterdrückte, behauptete, dass ihr Ehemann einen Verkehrsunfall hatte und nun in Gewahrsam genommen worden wäre. Für seine Freilassung forderte er von der Frau einen hohen fünfstelligen Eurobetrag. Da die Frau jedoch nicht über die geforderte Summe verfügte, bot sie dem angeblichen Kommissar stattdessen einen niedrigen fünfstelligen Betrag an, was dieser akzeptierte. Er instruierte sie, den Betrag von der Bank abzuheben und gab ihr strikte Anweisungen, dem Bankberater keine Details über den Grund der Abhebung zu nennen. Nachdem die Frau das Geld abgehoben hatte, erhielt sie die Aufforderung, nach Garmisch zu kommen, da ihr Ehemann angeblich dorthin verlegt worden sei. Da die Frau jedoch keine Möglichkeit hatte, nach Garmisch zu gelangen, brach der Anruf ab, woraufhin sie bei der Polizeiinspektion Reutte die Anzeige erstattete.
- Die Betrüger hatten es auf hohe Geldbeträge abgesehen, sie gehen jedoch leer aus. Anzeigen wurden erstattet.
- Foto: Symbolfoto Pixabay
- hochgeladen von MeinBezirk Tirol
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