Kreativer Unruheherd: Neuer Spielplan am Tiroler Landestheater

Kulturlandesrätin Beate Palfrader und Intendant Johannes Reitmeier
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„Wenn heute von Unruheherden gesprochen wird, so sind das meist schlechte Nachrichten. Nicht am Tiroler Landestheater. Mit dem neuen Spielplan wollen wir ein kreativer Unruheherd in Tirol sein“, sagt Reitmeier bei der Präsentation des Spielplans für die kommende Saison. Die Höhepunkte werden die Eröffnung des „Haus der Musik“ mit den neuen Kammerspielen sein, sowie das 125-Jahr-Jubiläum des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck. „Daher freut es mich besonders, dass ein starker Impuls für Österreichische und vor allem auch Tiroler Komponisten und Autoren gelegt wird“, sagte Reitmeier.
Großes Lob bekam das TLT von LR Beate Palfrader. „Kunst und Theater sind unverzichtbar für die Weiterentwicklung der Gesellschaft und durch die Arbeit am Landestheater und des Orchesters wird das in Tirol mehr als erfüllt“, freute sie sich. „Den Theaterleuten wird immer unterstellt, ein Programm nur für die Eliten zu machen. Das ist Unsinn, unser treues Tiroler Publikum kommt äußerst zahlreich zu den unterschiedlichen Angeboten“, freute sich der Intendant. Was GF Markus Lutz mit Zahlen untermauerte: „Am Großen Haus können wir auf eine 88-prozentige Auslastung blicken, in den Kammerspielen sind es gar 96 Prozent. 2016/17 konnten bei 620 Veranstaltungen über 185.000 Besucher gezählt werden, der Erlös des Kartenverkaufs stieg um 13 Prozent und mittlerweile gibt es 8.400 Abonnenten.“

Schwerpunkt Tirol und Österreich

Im Schauspiel werden alle Werke zum Gedenken an "100 Jahre Republik" passen und ausschließlich von ssterreichischen oder Tiroler Autoren stammen. Es stehen „Das Goldene Flies“ von Grillparzer, „Radetzkymarsch“ von Roth, „Vomperloch“ vom Mitterer oder „Die Österreicherinnen“ von Arzt am Programm.
Die Oper eröffnet mit "Carmen" und schließt mit „Don Giovanni". „Simon Boccanegra“ von Verdi kommt ebenfalls wie die Wiederaufnahme der „West Side Story“.
Der seit zehn Jahren in Innsbruck arbeitende erfolgreiche Tanzchef Enrique Gasa Valga wird in den Kammerspielen "Frida Kahlo" neu inszenieren und mit „Der blaue Engel“ steht eine Uraufführung von Marie Stockhausen am Programm. Das Stück „Der Sommernachtstraum“ nach Shakespeare wird Valga im Großen Haus als Uraufführung auf die Bühne bringen.
Beim Symphonieorchester steht im Jubeljahr die große Symphonik im Mittelpunkt. Mahler, Bruckner, Schubert und Bartok, um nur einige zu nennen. 

Autor:

Sieghard Krabichler aus Tirol

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