Wetterwarnung
Stufe "Orange" - Dauerniederschläge ab Donnerstagabend
- Schneefall und Starkregen sind für die kommenden Tage in Tirol angesagt. Das Land gibt eine Wetterwarnung aus!
- Foto: unsplash/pixabay
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Für die nächsten Tage hat das Land eine Wetterwarnung der Stufe "Orange" herausgegeben. Besonders betroffen sind Osttirol, hinteres Zillertal bis zur Brennerregion bzw. Nordtiroler Unterland - Bereich Kufstein, Kössen, Gerlos bis Jenbach-Achenseeregion.
TIROL. Ab heute Nacht bis Sonntagnacht hat GeoSphere Austira eine Schnee- und Regenwarnung veröffentlicht. Laut aktuellen Prognosen der ExpertInnen werden die Niederschläge in den kommenden Tagen in zwei Phasen erwartet.
UPDATE - 12. September
Am Donnerstag aktualisierten die ExpertInnen der GeoSphere Austria die Wetterwarnung für Tirol nochmals und dehnte diese aus: Laut aktuellen Prognosen kommt es ab Donnerstagabend, bis Samstagabend zu sehr ergiebigen Dauerniederschlägen mit Schwerpunkt Nordtiroler Unterland. Betroffen sind aber auch die Tiroler Nord- bis Nordweststaulagen zwischen dem Arlberg und dem Außerfern.
Niederschlagsmengen von bis zu 100 Liter pro Quadratmeter werden prognostiziert.
Die Schneefallgrenze liegt in Höhenlagen zwischen 1.000 und 1.500 Metern Seehöhe. Oberhalb von 1.500 Metern Seehöhe sind laut aktuellen Prognosen Neuschneemengen von bis zu einem Meter möglich. Entsprechend kann in höheren Lagen auch zu Lawinenabgängen kommen.
Zwei Phasen erwarten uns
Die erste Niederschlagsphase von Mittwochabend bis Freitagvormittag betrifft Osttirol sowie das hintere Zillertal bis zur Brennerregion, wobei starke Niederschläge erwartet werden. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.200 bis 1.500 Meter. In einer zweiten Phase, von Freitagvormittag bis Sonntagabend, sind laut aktuellen Prognosen im Nordtiroler Unterland (Kufstein, Kössen, Gerlos bis zur Jenbach-Achenseeregion) ebenfalls intensive Niederschläge zu erwarten, mit örtlich bis zu 150 Litern pro Quadratmeter.
„Die prognostizierte niedrige Schneefallgrenze bindet zwar den Niederschlag teilweise als Schnee vor allem auf den Bergen und in höheren Regionen, trotzdem können im Bereich von unter 1.000 Meter Seehöhe in den genannten Gebieten kleinräumige Überflutungen oder auch Muren auftreten“,
betont Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement.
- Intensiver Starkregen wird in zwei Phasen auftreten.
- Foto: Pixabay
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Vorsicht im Straßenverkehr
Zusätzlich warnt Rizzoli vor hohen Fahrgeschwindigkeiten im Straßenverkehr:
"Passen Sie im Straßenverkehr jedenfalls die Fahrgeschwindigkeit den Straßenverhältnissen an. Es kann zu Aquaplaning, in höheren Lagen auch zu vereisten Straßen kommen. Zudem gilt besondere Achtsamkeit in der Nähe von Fließgewässern – meiden Sie daher in den betroffenen Gebieten die Ufernähe. Durch den Schneefall in höheren Lagen können zudem Äste abbrechen und Bäume umstürzen, was zu Problemen auf Verkehrswegen und bei Stromleitungen führen kann.“
Handlungsempfehlungen des Landes
- Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit den Straßenverhältnissen an, rechnen Sie mit Aquaplaning!
- Planen Sie Zeitverluste bzw. Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr ein!
- Schließen Sie Fenster, Türen und Dachluken!
- Beachten Sie die Anweisungen der zuständigen Behörden!
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