Grüne Tirol
Keine Wochenend-Kinderbetreuung im Gesundheitsbereich?

MitarbeiterInnen mit Wochenenddiensten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollte ganzjährig an sieben Tagen der Woche Kinderbetreuung zustehen, so der auf die lange Bank geschobene Antrag der Grünen Tirol.  | Foto: Pixabay/FeeLoona (Symbolbild)
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  • MitarbeiterInnen mit Wochenenddiensten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollte ganzjährig an sieben Tagen der Woche Kinderbetreuung zustehen, so der auf die lange Bank geschobene Antrag der Grünen Tirol.
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Dass ein Antrag der Tiroler Grünen Gesundheitssprecherin, in dem es um Wochenend-Kinderbetreuung in Gesundheitseinrichtungen geht, auf die lange Bank geschoben wurde, verärgert die Grünen Tirol. Die Regierungsparteien brachten erneut "altbekannte Ausreden" hervor. 

TIROL. Der Muttertag ist vorbei und vergessen sind all die Danksagungen und Versprechen, zumindest sehen es die Tiroler Grünen so. Deren Antrag auf Wochenend-Kinderbetreuung in Gesundheitseinrichtungen wurde kürzlich abgeschmettert und erneut auf die lange Bank geschoben. 

Antrag wurde verschoben

Es wäre ein durch und durch vernünftiger und konstruktiver Antrag der Grünen Gesundheitssprecherin Petra Wohlfahrtstätter gewesen, so die Grünen Tirol. MitarbeiterInnen mit Wochenenddiensten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollte ganzjährig an sieben Tagen der Woche Kinderbetreuung zustehen. Doch der Antrag wurde von den Regierungsparteien in eine Arbeitsgruppe zum Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung verschoben. Das Argument der Regierungsparteien: "Lösungen für den Pflegenotstand entstehen nicht über Nacht". Doch sowas hört man bei den Grünen bereits seit einem halben Jahr, so die Kritik. Eine Kinderbetreuung am Wochenende wäre eine konkrete Forderung der Pflege, die bereits seit langem besteht. 
Mit "gutem Willen und Geld", könnte eine Wochenend-Betreuung rasch umgesetzt werden, so die Grünen Tirol. 

„Der Pflegenotstand erlaubt keine Zeit mehr. Jede Pflegerin, die aufgrund dieses Angebots mehr Stunden arbeiten kann oder den Wiedereinstieg in den Beruf schafft, ist es wert, Geld dafür in die Hand zu nehmen“,

so Wohlfahrtstätter.

Es wäre ein durch und durch vernünftiger und konstruktiver Antrag der Grünen Gesundheitssprecherin Petra Wohlfahrtstätter gewesen, so die Grünen Tirol. | Foto: gruene
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"Altbekannte Ausreden"

Zwar hätte die Opposition dem Antrag der Grünen geschlossen zugestimmt, doch die ÖVP schob den Antrag auf die lange Bank. Die SPÖ folgte ihrem Koalitionspartner. Den Antrag in eine Arbeitsgruppe zu verschieben, stößt den Grünen vor allem auf, da die Opposition keinerlei Einblicke über die Arbeitsweise und Zusammensetzung der Arbeitsgruppe hat. 

Die Grüne Frauensprecherin Zeliha Arslan teilt den Unmut von Wohlfahrtstätter und ergänzt:

"Das Schneckentempo der Landesregierung bei der Umsetzung des Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung bezahlen vor allem Frauen*, die dadurch in die Teilzeit gedrängt werden und damit gefährdet sind in der Altersarmut zu landen.“

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