Illegale Freizeitwohnsitze
Liste Fritz als "Denunzianten" verunglimpft

Die Liste Fritz fordert eine strikte Kontrolle der illegalen Freizeitwohnsitze von den zuständigen Bürgermeistern.
  • Die Liste Fritz fordert eine strikte Kontrolle der illegalen Freizeitwohnsitze von den zuständigen Bürgermeistern.
  • Foto: Liste Fritz
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Trotz Landesgesetz gibt es laut der Liste Fritz in Tirol immer noch 10.000 illegale Freizeitwohnsitze, für deren Kontrolle eigentlich die Bürgermeister der jeweiligen Gemeinden zuständig wären. Freizeitwohnsitze, die die meiste Zeit des Jahres leer stehen und das, obwohl der leistbare Wohnraum in Tirol immer knapper wird. Mit Nachdruck will die Liste Fritz die Bürgermeister an ihre Pflicht erinnern, das Landesgesetz zu vollziehen. 

Festgelegte 8%-Grenze wird überschritten

Trotz Landesgesetz wird in manchen Gemeinden die festgelegte 8%-Grenze bei Freizeitwohnsitzen überschritten. Allein im Bezirk Kufstein überschreiten laut Liste Fritz 10 von 30 Gemeinden diesen Prozentsatz. Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint stellt verärgert fest:

"In Ellmau sind es 475 genehmigte Freizeitwohnsitze, damit ist jeder 4. Wohnsitz im Dorf ein Freizeitwohnsitz! In Walchsee sind es 295, knapp jeder 3. Wohnsitz ist ein genehmigter Freizeitwohnsitz!"

Aus den Reihen der Bürgermeister kamen kürzlich kritische Stimmen, die sich gegen die Liste Fritz und BürgerInnen richteten, das Wort "Denunzianten" fiel in diesem Zusammenhang.  Dabei hätte man gemeinsam schlichtweg die Kontrolle der Freizeitwohnsitz-Regelung von den Bürgermeistern verlangt, argumentiert Sint. 

Die Verunglimpfung als "Denunziant" betitelt zu werden, will die Liste Fritz nicht auf sich sitzen lassen. Man würde bei den illegalen Freizeitwohnsitzen keine Namen nennen, sondern lediglich Adressen liefern und das ausschließlich an den zuständigen Bürgermeister und nicht an Dritte. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
WOHNEN: Liste Fritz fordert "Taskforce gegen illegale Freizeitwohnsitze"
WOHNEN TIROL: Dornauer: „Aktion scharf“ gegen Freizeitwohnsitze ist Augenauswischerei

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