Euregio-Awards in Alpbach
Tirol stark bei Forschung und Innovation
- Beim Euregio-JungforscherInnenpreis und beim Euregio-Innovationspreis werden heuer erstmals jeweils zwei Kategorien ausgezeichnet. Dadurch werden 2026 insgesamt vier Siegerinnen und Sieger bei den Euregio-Awards gekürt.
- Foto: EFA/Philipp Huber
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Mit einem Rekord von 105 Einreichungen gehen die Euregio-Awards 2026 in die finale Runde. Fünf der zwölf Finalisten kommen aus Tirol.
TIROL/ALPBACH. Forschung, Innovation und starke Regionen stehen heuer im Mittelpunkt der Euregio-Days beim European Forum Alpbach. Mit insgesamt 105 Einreichungen verzeichnen der Euregio-JungforscherInnenpreis und der Euregio-Innovationspreis einen neuen Rekord. Aus allen Projekten wurden jeweils sechs Finalistinnen und Finalisten für die beiden Wettbewerbe ausgewählt. Insgesamt fünf davon stammen aus Tirol. Die Preisverleihung findet am Samstag, 29. August, im Rahmen der Euregio-Days in Alpbach statt.
Forschung aus Tirol mit breiter Themenvielfalt
Die Tiroler Beiträge beschäftigen sich mit aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Im Fokus stehen unter anderem die Vermarktung von Familienunternehmen zur Stärkung regionaler Wettbewerbsfähigkeit, neue Methoden zur Verringerung klimaschädlicher Gase, eine Datenplattform zur Klimawandelanpassung von Gemeinden, hybride Energiespeichersysteme sowie innovative Ansätze in der Medikamentenentwicklung.
„Die heurige zentrale Frage des European Forum Alpbach ist: How Europe wins? Unsere Antwort ist: Europa gewinnt mit starken Regionen. Das zeigen die Euregio-Days gesamt und die Euregio-Awards im Speziellen. Alle Einreichungen unterstreichen, welche enorme Forschungs- und Innovationskraft in der Euregio zu finden ist“, betont Landeshauptmann und aktueller Euregio-Präsident Anton Mattle.
- „Die heurige zentrale Frage des European Forum Alpbach ist: How Europe wins? Unsere Antwort ist: Europa gewinnt mit starken Regionen", betont Landeshauptmann Anton Mattle.
- Foto: Land Steiermark/Binder
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Regionen als Motor für Innovation
Für Mattle liegt genau darin eine besondere Stärke der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. Innovative Ideen und Forschungsergebnisse würden helfen, Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Auch Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher sieht in den Finalprojekten ein starkes Signal für die Innovationskraft der Euregio.
„Alle Einreichungen verbindet eines: Sie entwickeln konkrete Projekte und damit einen spürbaren Mehrwert für den Euregio-Raum. Das zeigt, wie Regionen in Europa im Kleinen das große Ganze prägen können.“
Finalisten präsentieren ihre Projekte
Die zwölf ausgewählten Finalistinnen und Finalisten werden zu den Euregio-Days nach Alpbach eingeladen. Dort präsentieren sie ihre Arbeiten und tauschen sich mit Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Fachleuten aus der Innovationsszene aus. Bewertet werden sowohl die Projekte selbst als auch deren Präsentation vor Ort. Anschließend entscheidet eine Fachjury über die Gewinnerinnen und Gewinner.
- Die Preisverleihung findet am Samstag, 29. August, im Rahmen der Euregio-Days in Alpbach statt.
- Foto: Barbara Fluckinger
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Preise in vier Kategorien
Erstmals werden beide Wettbewerbe in jeweils zwei Kategorien vergeben. Somit werden insgesamt vier Siegerinnen beziehungsweise Sieger ausgezeichnet. Beim Euregio-JungforscherInnenpreis werden Nachwuchsforschende unter 35 Jahren geehrt. Die Arbeiten stammen aus den Bereichen Wirtschaft, Sozial- und Geisteswissenschaften beziehungsweise aus Technik, Naturwissenschaften und Medizin. Zwei der sechs Finalisten kommen von der Universität Innsbruck. Sie beschäftigen sich mit der Wettbewerbsfähigkeit von Familienunternehmen sowie mit neuen Verfahren zur Reduktion klimaschädlicher Gase.
Tirol auch bei Innovationsprojekten stark vertreten
Beim Euregio-Innovationspreis schafften es gleich drei Tiroler Projekte ins Finale. Die eingereichten Ideen befassen sich mit einer Datenplattform zur Anpassung von Gemeinden an den Klimawandel, hybriden Energiespeichersystemen sowie neuen Ansätzen für die Entwicklung von Medikamenten. Für den Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti zeigen die Euregio-Awards Jahr für Jahr die große Bandbreite an Know-how innerhalb der Euregio auf.
„Unabhängig von der finalen Platzierung haben sich alle Teilnehmenden mit wertvollen Vorschlägen eingebracht und Anerkennung verdient, denn ihre Arbeit fördert die Wettbewerbsfähigkeit und trägt zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger unserer Länder bei.“
Preisverleihung am 29. August
Die Siegerinnen und Sieger der Euregio-Awards 2026 werden am Samstagabend, 29. August, bei den Euregio-Days im Rahmen des European Forum Alpbach bekanntgegeben. Die Preise sind mit bis zu 4.500 Euro dotiert, beim Innovationspreis kommen zusätzlich regionale PR-Leistungen im Wert von weiteren 4.500 Euro hinzu. Mit der Rekordzahl an Einreichungen und mehreren Tiroler Finalprojekten unterstreichen die Euregio-Awards einmal mehr die Bedeutung von Forschung und Innovation in Tirol, Südtirol und dem Trentino.
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