Entwicklung
Zwentendorf definiert Ortskern mit Bürgerbeteiligung neu
- Beim Workshop: Bürgermeisterin Marion Török (Mitte) und Marisa Fedrizzi (3.v.l.) von der Dorf- & Stadterneuerung.
- Foto: Zwentendorf
- hochgeladen von Victoria Edlinger
Bürgerbeteiligungsprozess bringt Klarheit über Funktionen und Aufgaben der Einrichtungen im Ortskern
ZWENTENDORF. Bürgermeisterin Marion Török und die Dorf- & Stadterneuerung gehen den nächsten Schritt zur Ortskernentwicklung. „Wir tun bereits vieles für unseren Ortskern, es ist wichtig, die Attraktivität zu erhalten und immer weiter zu verbessern“, so die Bürgermeisterin. Deshalb wird jetzt an der Ortskernabgrenzung gearbeitet. Ein wesentlicher Schritt, erklärt Prozessbegleiterin Marisa Fedrizzi von der Dorf- & Stadterneuerung: „Die Ortskernabgrenzung legt nach genauen Richtlinien den tatsächlichen Ortskern in einer Gemeinde fest, sie wird auch vom Gemeinderat beschlossen. Wichtig ist, dass mehrere Personen aus Politik, Verwaltung und Bevölkerung am Workshop teilnehmen“. Denn Bürgerbeteiligung sei dabei entscheidend.
Von Gastronomie bis Freizeitanlagen: Auflistung der Gebäude
Ein erster Schritt ist die Auflistung aller Einrichtungen im Ortsgebiet. Die gemeinsame Analyse bringt interessante Erkenntnisse, wie die Funktionen der jeweiligen Einrichtungen verteilt sind. Gastronomie, Nahversorgung, Dienstleistungen, öffentliche Einrichtungen, Freizeitanlagen werden verortet, danach verständigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Ortskernrelevanz der verschiedenen Funktionen. „Es ist interessant, auf einen Blick zu sehen, wie viele wichtige Einrichtungen wir in Zwentendorf haben“, so eine Teilnehmerin des Workshops. Als nächster Schritt wird das Ergebnis nun dokumentiert und im Gemeinderat beschlossen.
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