27.11.2016, 21:57 Uhr

Tullner Stadt-Chef unterstützt Van der Bellen

Tullns Bürgrmeister Peter Eisenschenk (2.v.li.) unterstützt Van der Bellen.

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für Van der Bellen Pressekonferenz am 25. November 2016

TULLN / ÖSTERREICH (red). Immer mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sprechen sich über Parteigrenzen hinweg bei der Bundespräsidentschaftswahl am 4. Dezember für die Wahl von Alexander Van der Bellen aus.
In Wien wurde die überparteiliche Initiative „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für Van der Bellen“ vorgestellt. 136 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus allen neun Bundesländern unterstützen mittlerweile die „Erklärung“ der Initiative, in der Alexander Van der Bellen als „besonnene und berechenbare Persönlichkeit“ beschrieben wird und als jemand, der „den Menschen mit Respekt begegnet, das Gemeinsame vor das Trennende stellt und Vertrauen über Parteigrenzen hinweg genießt.“

Weiters heißt es in der Bürgermeister-Erklärung:
„Als Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wissen wir, wie wichtig das Ansehen Österreichs in der Welt für den wirtschaftlichen Erfolg in unseren Städten und Gemeinden ist. Ob für den Tourismus oder die vielen innovativen Unternehmen, die im Export in Europa und der Welt erfolgreich sind, ein positives Image Österreichs ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für ein kleines Land im Herzen Europas. Alexander Van der Bellen tritt für ein starkes Österreich in einem stabilen Europa ein. Als Wirtschaftsprofessor weiß er, wie wichtig die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen ist.“

Kurze Statements der Teilnehmer/innen

Peter Eisenschenk, ÖVP-Bürgermeister, Tulln, Niederösterreich:
„Ich möchte, dass der nächste Bundespräsident folgende Eigenschaften mitbringt: Weltoffenheit, Liberalität und Wirtschaftsverständnis. Das sind für mich Kernbegriffe einer bürgerlichen Wahlentscheidung. Deswegen habe ich mich bereits im Mai öffentlich für Herrn Van der Bellen ausgesprochen. Daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil, es gibt jetzt noch mehr Gründe, die für ihn sprechen. Seit der Stichwahl ereigneten sich radikale Entwicklungen in Europa und in den USA, die extrem verunsichern: Die Einflussnahme auf die Justiz, auf die Medien und auf die Verwaltung in Polen und Ungarn. Der Putsch in der Türkei. Und vor allem aber der Brexit sowie die Wahl von Donald Trump zum US- Präsidenten. In dieser sorgenvollen Zeit braucht es eine Stimme für Vernunft und für Berechenbarkeit, eine Stimme für Herrn Alexander Van der Bellen.“

Karin Baier, SPÖ-Bürgermeisterin, Schwechat, Niederösterreich:
„Ja - wir sind ein kleines Land im Herzen Europas und ja - wir haben ein großes Herz für die Menschen, deshalb: Ja zu Alexander Van der Bellen!“

Bettina Lancaster, SPÖ-Bürgermeisterin, Steinbach am Ziehberg, Oberösterreich:
„Alexander Van der Bellen ist ein Mann mit glänzender Karriere und sehr viel Erfahrung. Er hat zu allen Zeiten bewiesen, dass er mit Anstand, Besonnenheit und Fairness die wahren Eigenschaften einer Demokratie repräsentiert. Ich halte ihn daher für den klar besseren Kandidaten.“

Stefan Schmuckenschlager, ÖVP-Bürgermeister, Klosterneuburg, Niederösterreich:
„Ich werde als Österreicher und Vater Dr. Alexander Van der Bellen aus drei wesentlichen Gründen meine Stimme geben. Erstens möchte ich Verbesserungen der Europäischen Union ohne das gesamte Friedensprojekt in Frage zu stellen. Zweitens schätze ich Politiker mit hohem Umweltbewusstsein, denn ich stamme aus einer Stadt mit sehr hoher Lebensqualität dank einer intakten, schützenswerten Natur. Schlussendlich kann ich keinen Parteifreund wählen und entscheide mich für jenen, der unabhängiger agieren kann und von parteipolitischen Machtinteressen weniger beeinflussbar ist.“

Maria-Luise Mathiaschitz, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, die aus terminlichen Gründen nicht an der Pressekonferenz teilnehmen konnte, hat folgendes schriftliches Statement übermittelt:
„Die aktuellen weltpolitischen Geschehnisse zeigen uns einmal mehr, dass Europa in dieser schwierigen Phase eine Persönlichkeit wie Alexander Van der Bellen an der Spitze unseres Landes braucht, die besonnen und verlässlich agiert und die das Verbindende, nicht das Trennende in den Vordergrund stellt. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Van der Bellen auf dem richtigen Weg sein werden.“

Zu den Initiatoren der Initiative zählen unter anderem Peter Eisenschenk, ÖVP- Bürgermeister aus Tulln in Niederösterreich, Ferdinand Maier, ehem. ÖVP- Nationalratsabgeordneter, Hannes Zweytik, Winzer und ÖVP-Vizebürgermeister der Gemeinde Ehrenhausen an der Weinstraße in der Steiermark, sowie die ehem. Staatssekretärin Brigitte Ederer und der ehem. EU-Kommissar Franz Fischler.

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