Starke Frauen
Gesundheit steht an oberster Stelle

Seit Monaten lief das Projekt "Starke Frauen" mit der HAK Voitsberg und der WOCHE Voitsberg.
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  • Foto: HAK Voitsberg/Zotter
  • hochgeladen von Selina Wiedner

1. Frage: Welchen Stellenwert nimmt Gesundheit in Ihrem Unternehmen ein?
2. Frage: Wie halten Sie sich gesund?
3. Frage: Welche Möglichkeiten für einen "gesunden Arbeitsplatz" bieten Sie Ihren Mitarbeitern?
4. Frage: Wie verbessern bzw. fördern Sie die Gesundheit am Arbeitsplatz?
5. Frage: Wie würden Sie Ihren Gesundheitszustand und den Ihrer Mitarbeiter beschreiben?

Teilnehmerinnen

Alexandra Fuchsbichler: Die Voitsbergerin leitet seit 2011 die Apotheke Krems in der Grazer Vorstadt mit 19 Mitarbeitern.
Elisabeth Fandl: Inhaberin des Dream Dance Shop und Obfrau des TSC Eleganza in Köflach.
Elfriede Pfeifenberger: Die Leader-Managerin hat die Geschäftsführung der Leader Aktionsgruppe Lipizzanerheimat und der Wirtschaftsoffensive (WOF) inne.
Doris Kampus: Die gebürtige Köflacherin ist Landesrätin für Soziales, Arbeit und Integration

1. Alexandra Fuchsbichler: Der Stellenwert der Gesundheit ist naturgemäß in einer Apotheke sehr groß. Wir beschäftigen uns mit Gesundheit. Das ist unsere Hauptaufgabe.
Elisabeth Fandl: Gesundheit nimmt in meinem Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert ein, da ich beruflich Kinder gesund bewege und das Tanzen die beste Bewegung für Körper, Geist und Seele ist. Jeder, ob Kind oder Erwachsener, hat schon einen stressigen Alltag, da ist es sehr wichtig, dass man über die Bewegung diesen Stress abbauen kann. Nebenbei trifft man liebe Menschen! Unser Angebot ist so vielseitig, da ist für jeden etwas dabei: Leistungssport, Hobbytanzen, Cheerleading, Hip Hop, Schuffeln, Krafttraining, Pilates, Wirbelsäulen-Beckenbodentraining, Ballett, Kinderfrühförderung und Modern Dance.
Elfriede Pfeifenberger: Gesundheit ist das höchste Gut, das jeder einzelne von uns hat. Ganz nach dem Zitat von Arthur Schoppenhauer "Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nicht", hat das Thema Gesundheit in unserer Organisation einen hohen Stellenwert. Wir versuchen die Infrastruktur der Arbeitsplätze und auch das Arbeitsklima so zu gestalten, dass unsere Mitarbeiter sich wohl fühlen und auch gesund bleiben.
Doris Kampus: Die betriebliche Gesundheitsförderung stellt ingesamt im Land Steiermark eine wichtige Aufgabe dar. Das gilt auch für alle Bereiche des Sozialressorts mit Hunderten Mitarbeitern. Gesundheitsförderung ist somit eine Aufgabe für die Allgemeinheit, aber auch eine dringende Empfehlung für jeden einzelnen Menschen. Gesundheit nimmt einen großen Stellenwert ein, weil sie ein wichtiges Gut ist.

2. Fuchsbichler: Ich erhalte mich gesund mit regelmäßigem Sport, gesunder Ernährung und einem gezielten Einsatz von Nahrungsergänzugen.
Fandl: Ich schaue so gut wie möglich auf meine Ernährung und bewege mich täglich viele Stunden, ist ja nicht schwer, da Tanzen mein Beruf ist und ich es unterrichte.
Pfeifenberger: Da meine Tätigkeit vielfach mit Stress verbunden ist, versuche ich durch gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten, wie Walken, Pilates und Krafttraining einen entsprechenden Ausgleich zu schaffen, um gesund zu bleiben.
Kampus: Ich ernähre mich gesund, esse gerne Fisch, kann mich bei Süßem gut beherrschen, rauche nicht und betreibe regelmäßig Sport, indem ich meist in der Früh schon laufe.

3. Fuchsbichler: Wie definiert man einen gesunden Arbeitsplatz? Gutes Betriebsklima, regelmäßige Pausen, diverse Angebote vom Betrieb, damit die Mitarbeiter gesund bleiben. Dies alles biete ich in der Apotheke Krems für meine Mitarbeiter an.
Fandl: Meine Mitarbeiter können natürlich an unseren Bewegungsangeboten kostenlos teilnehmen und nutzen, natürlich stehen immer Wasser und Fruchtsäfte zur Verfügung. Wichtig ist mir auch, kein Stress am Arbeitsplatz, dass wir uns immer aussprechen und zusammen Ideen ausarbeiten.
Pfeifenberger: Unsere Mitarbeiter können selbst Vorschläge einbringen, wie sie die Infrastruktur ihres Arbeitsplatzes oder Arbeitsabläufe verbessern möchten, um gesund zu bleiben. Gemeinsam wird dann an der Umsetzung gearbeitet. Anliegen, Probleme oder Wünsche von jedem einzelnen werden ernst genommen.
Kampus: In der Politik geht es mitunter stressig zu, daher sind Pausen wichtig. Und auch Lachen ist erlaubt, das tut dem Betriebsklima gut.

4. Pfeifenberger: Jährlich gibt es ein Treffen mit einem Arbeitsmediziner, der die Arbeitsplätze evaluiert und auch mögliche Verbesserungsvorschläge einbringt. Unsere Mitarbeiter haben auch jederzeit die Möglichkeit Pausen zu machen, wenn die Arbeit zu anstrengend wird. Wichtig ist auch, dass ausreichend getrunken wird. Aus diesem Grund wird zu Bürobeginn jeder gleich mit einem Krug Wasser versorgt. Auch für Obst oder gesunde Snacks zwischendurch wird immer gesorgt. Außerdem haben wir auch ein E-Bike, mit dem Post- und Bankwege zurückgelegt werden.

5. Fuchsbichler: Mein Team ist im Prinzip, obwohl wir täglich mit kranken Menschen zu tun haben, kaum krank. Und wenn, dann meist nur kurz.
Fandl: Ich bin eigentlich sehr zufrieden, meine Mitarbeiter sind fit wie ein Turnschuh und achten auch auf die Ernährung.
Pfeifenberger: Abgesehen von jahreszeitbedingten grippalen Infekten, die sich meist durch die vielen Kundenkontakte ergeben, ist der Gesundheitszustand von unseren Mitarbeitern top, was sich natürlich auch in sehr geringen Fehlzeiten widerspiegelt. 
Kampus: Ich kann da natürlich nur für mich selbst sprechen: Ich fühle mich fit und es geht mir zum Glück gesundheitlich gut.

Autor:

Selina Wiedner aus Voitsberg

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