02.11.2017, 15:08 Uhr

Update: Polizeikommandant warnt vor Alleingängen

Die Polizei ist weiterhin fieberhaft auf der Suche nach dem Tatverdächtigen und bittet um höchste Vorsicht.

Ein Polizei-Hundeführer brach auf der Fahndung bei Stiwoll in einem morschen Schuppen ein und brach sich den Unterschenkel.

Weiterhin unter keinem guten Stern steht die Fahndung nach dem mutmaßlichen Doppelmörder von Stiwoll. Der Mann ist wie vom Erdboben verschluckt. Der Voitsberger Bezirkspolizeikommandant Johann Hohl ist im Stab der Ermittler und warnt die Bevölkerung vor Alleingängen: "Bitte geht in diesem Waldgebiet nicht auf eigener Faust auf die Suche nach dem mutmaßlichen Täter. Erstens ist er wahrscheinlich immer noch bewaffnet und zweitens ist das Gebiet höchst unwegsam und voller Gefahren."

Notversorgung

Wie gefährlich die Suche sein kann, bewies der heutite Vorfall eines Polizei-Hundesführers der Staffel Graz-Nord. Bei der Suche nach dem mutmaßlichen Schützen durchstöberte er einen alten Schuppen. Plötzlich brach er durch eine verdeckte Heuluke ein und der Mann zog sich einen offenen Unterschenkelbruch zu. Er musste mit dem Rettungshubschrauber nach Graz gebracht werden. "Keine Alleingänge bitte", appelliert Hohl an die Bevölkerung.
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