06.11.2017, 08:21 Uhr

Sieg und Niederlage für die HSG

Deni Gasperov spielt seit Wochen in Höchstform, er ist ein Lichtblick der HSG Remus. (Foto: Cescutti)

Nach dem Heimsieg gegen St. Pölten verlor die HSG Remus Bärnbach/Köflach gegen St. Pölen 30:33.

Doppelrunde in der Handball-Bundesliga mit zwei Heimspielen für die HSG Remus Bärnbach/Köflach. Am Allerheiligentag gastierte der HC St.Pölten in der Sporthalle Köflach. Die Weststeirer erwischten den bessseren Start und beherrschten den Gegner aus Niederösterreich ohne dabei zu glänzen. Vor allem Alexander Bellina (mit sechs seiner sieben Tore in Durchgang eins) und ein spiel- und wurffreudiger Deni Gasperov waren dfür verantwortlich, dass die Vunjak-Sieben mit einem 14:12 in die Pause ging. Anfangs der zweiten Spielhälfte konnte st. Pölten noch zweimal ausgleiche (14:14 und 15:15) - doch dann war für das Team um Ex-Nationalspieler Markus Wagesreiter nichts mehr zu holen. Bärnbach/Köflach siegte letztendlich klar mit 26:18.

Leader war zu stark

Drei Tage später gastierte zum Beginn der Rückrunde Hollabrunn in Bärnbach. Hatte man bereits in der ersten Runde auswärts gegen die ambitionierten Hollabrunner (mit Alen Markovic - im Vorjahr noch im Dress der HSG) keine Chance, so gab es auch im Rückspiel in Bärnbach keinen zählbaren Erfolg für die Vunjak-Sieben. Die erste Viertelstunde verlief spielerisch und resultatsmäßig noch ausgeglichen, doch dann zog Hollabrunn auf 17:11 davon. Die HSG Remus Bärnbach/Köflach kam aber wieder auf 15:17 heran, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete. Bei 19:21 keimte noch einmal kurz Hoffnung auf im weststeirischen Lager - doch auch ein groß aufspielender Deni Gasperov (spielerisch top und mit elf Toren bester Schütze bei Bärnbach/Köflach) und ein in der zweiten Spielhälfte verbesserter Filp Bonic, konnten die 30:33-Niederlage von Bärnbach/Köflach nicht verhindern.

Schwache Abwehr

Die HSG Remus Bärnbach/Köflach hat dieses Spiel mit Sicherheit in der Abwehr verloren, die sich größtemteils als Torso präsentierte. Wie ein Handballkenner auch schon während des Spieles trefflich bemerkte:“ Wir sind hinten viel zu harmlos - wenn früher Teams in die Weststeiermark kamen, wussten sie, wenn sie hier was holen wollten - tut das weh. Das ist leider komplett verloren gegangen.“ Auch dass Leistungsträger wie Dejan Cancar und Goalie Peter Szabo ihre Bestleistungen nicht abrufen konnten, tut dem Spiel der HSG nicht gut. Nach einer einwöchigen Pause, geht es für die Weststeirer am 17. November mit der auswärtsbegegnung gegen Vöslau weiter.
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