Regionalverkehr
100-Millionen-Euro-Paket für Busverkehr in der Region Weiz
- Das Bus-Verkehrsbündel Weiz wird neu vergeben.
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Die Steiermärkische Landesregierung investiert fast 100 Millionen Euro in den Regionalverkehr: Mit der Neuvergabe des Bus-Verkehrsbündels Weiz soll das bestehende Angebot von 2026 bis 2036 fortgeführt und punktuell verbessert werden. 20 Regionalbuslinien profitieren von der Entscheidung, die den öffentlichen Nahverkehr in der Region nachhaltig stärken soll.
WEIZ. Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen: Für die Neuvergabe des Bus-Verkehrsbündels Weiz im Zeitraum von 2026 bis 2036 wurde ein Budget von 99,8 Millionen Euro beschlossen. Damit soll der regionale Busverkehr in der Steiermark nicht nur fortgeführt, sondern auch punktuell optimiert werden.
Verlängerung und Neuvergabe ab 2026
Bereits 2015 hatte die Abteilung 16 (Verkehr und Landeshochbau) gemeinsam mit der Verkehrsverbund Steiermark GmbH die ersten Schritte zur Vergabe des Bus-Verkehrsbündels Weiz unternommen. Der aktuelle Vertrag, der durch eine einjährige Option bis Juli 2026 verlängert wurde, läuft dann aus. Verkehrslandesrätin Claudia Holzer erklärt: „Nun steht die neuerliche Vergabe der Leistungen an – von Sommer 2026 bis Sommer 2035, wiederum mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung um ein Jahr.“
- "Es freut mich, dass die Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung exakt 99,8 Millionen Euro dafür beschlossen hat“, informiert Verkehrslandesrätin Claudia Holzer.
- Foto: Land Steiermark/Binder
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Finanzierung gesichert
Nun hat der Steiermärkische Landtag die Grundlage dafür geschaffen, dass die Ausschreibung für das neue Busbündel Weiz gestartet werden kann. „Von Seiten des Landes sind für die nächsten zehn Jahre fast 100 Millionen Euro für den Bezirk Weiz reserviert. Damit stellen wir gemeinsam mit den Gemeinden sicher, dass das erfolgreiche Regiobus-Programm fortgeführt werden kann", sagt Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Silvia Karelly. Die betroffenen Gemeinden wurden bereits informiert und allfällige Änderungs- oder Ergänzungswünsche im Rahmen von Gemeindeterminen abgefragt. Die Vergabe und Beauftragung der Leistungen werden nun durch die Verkehrsverbund Steiermark GmbH erfolgen. „Dieses Verkehrsbündel bietet den Menschen in der Region Weiz auch weiterhin attraktive Möglichkeiten, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen“, so Karelly abschließend.
Betroffene Linien und Verbesserungen
Das Verkehrsnetz umfasst insgesamt 20 Regionalbuslinien, darunter bekannte Verbindungen wie die Linien 200, 201, 250 und X20. Laut Bernhard Breid, Leiter des Referats Öffentlicher Verkehr, wird das bestehende Angebot weitgehend beibehalten. Insbesondere der bewährte 20-Minuten-Takt der Linien 200, 201 und 250 vom Grazer Stadtzentrum zum Busbahnhof Faßlberg bleibt unverändert.
„Wir haben bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit diesem Konzept gemacht, und es gibt keine Notwendigkeit für grundlegende Änderungen“, betont Breid. Allerdings wurden die Gemeinden über mögliche Anpassungen informiert, die bei entsprechender Mitfinanzierung umgesetzt werden könnten. Aus den Gesprächen ergeben sich kleinere Anpassungen in den Fahrplänen, die auf die Bedürfnisse der Fahrgäste eingehen sollen.
- Die Landesregierung beschließt knapp 100 Millionen Euro für 2026 bis 2036.
- Foto: Lamm
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Ein Schritt für eine nachhaltige Mobilität
Die Entscheidung, knapp 100 Millionen Euro in den Regionalverkehr zu investieren, unterstreicht die Bedeutung einer gut funktionierenden öffentlichen Infrastruktur für die Region. Neben der Kontinuität des Angebots legt die Landesregierung damit auch den Grundstein für eine nachhaltige und verlässliche Mobilität, die sowohl den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch der Wirtschaft zugutekommt.
Mit dieser Neuvergabe wird sichergestellt, dass das Verkehrsnetz in der Region Weiz auch in den kommenden Jahren eine starke Säule des öffentlichen Nahverkehrs bleibt. Verkehrslandesrätin Holzer zeigt sich zuversichtlich: „Dieses Investitionspaket ist ein wichtiger Schritt, um den Busverkehr in der Region auf einem hohen Niveau zu halten und gleichzeitig auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.“
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