Symbolische Übergabe
Eine neue Ära bricht beim Gartenhotel Ochensberger an

Peter Ochensberger mit den neuen Hoteldirektorinnen Anna Koschuh und Sabine Ullrich.  | Foto: MeinBezirk/Leonie Herrmann
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  • Peter Ochensberger mit den neuen Hoteldirektorinnen Anna Koschuh und Sabine Ullrich.
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Im Gartenhotel Ochensberger blickten Peter und Astrid Ochensberger auf die letzten 35 Jahre zurück. Symbolisch übergaben sie einen Schlüssel, denn mit 1. Oktober übernimmt die deutsche Hotelbetriebsgesellschaft „Fidelity Hotels & Resorts“ den Betrieb.

ST. RUPRECHT. „Damals, 1992, in der Naivität der Jugend entschieden ein Hotel aufzubauen, dürfen wir heute hier auf 35 Jahren Geschichte stehen“, leitet Peter Ochensberger in den Veranstaltungsabend ein. Gemeinsam, in Anwesenheit von Familienmitgliedern, Freunden sowie Vertreterinnen und Vertreter der Politik und Wirtschaft, blickte man auf die Anfänge des Gartenhotels zurück und Übergab das Lebenswerk an die neuen Geschäftsführer. 

Das Gartenhotel Ochensberger ist mit 1. Oktober im Besitz der Hotelgruppe Fidelity.  | Foto: Gerald Dreisiebner
  • Das Gartenhotel Ochensberger ist mit 1. Oktober im Besitz der Hotelgruppe Fidelity.
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Die „Goldgrube“ in St. Ruprecht

Damals hieß es, die ehemalige Raststätte mit Tankstelle sei eine Goldgrube, also entschieden sich die Eltern Peter und Grete Ochensberger im Jahr 1968 in den Standort zu investieren. Sie kauften das Gebäude und die ersten Gästezimmer wurden errichtet. Im Jahr 1980 konnten sie drei Sterne erzielen. Schon immer war es ein Traum von Astrid ein Hotel zu führen, nachdem sie zuvor als Rezeptionistin gearbeitet hatte. 

„Es gab Leute die mir gesagt haben, ich sollte es ein lassen. Obwohl ich viel Unterstützung hatte, gab es auch viel Widerspruch. Und das war der Punkt wo ich gesagt habe: Jetzt erst recht."
Astrid Ochensberger, ehemalige Geschäftsführerin 

Die gleichen Ziele, die sie und ihr Gatte Peter hatten, waren wohl der Schlüssel zum Erfolg. Die 35 Jahre waren geprägt voller Veränderungen und Anpassungen mit der Zeit. Immer wieder hat man sich angepasst und geschaut, was die Region gerade braucht. Besonders freut es die nun ehemaligen Geschäftsführer, dass der Betrieb und das Umfeld im Team stets familiär gehalten werden konnte. So etwa ist der Küchenchef schon seit 1992, also den Anfängen von Peter und Astrid im Betrieb. 

In feierlichem Rahmen konnte symbolisch der Schlüssel an Marc Riewe von Fidelity übergeben werden.  | Foto: MeinBezirk/Leonie Herrmann
  • In feierlichem Rahmen konnte symbolisch der Schlüssel an Marc Riewe von Fidelity übergeben werden.
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Übergabe und neue Hoteldirektorinnen

In Rahmen der Feier übergab man das Wort an Marc Riewe von Fidelity Hotels & Resorts. Astrid und Peter Ochensberger werden ihr aufgebautes Lebenswerk an die Hotelgruppe mit gutem Gewissen übergeben, denn der familiäre Flair, der regionale Touch und die Philiosophie sollen bestehen bleiben. „Tue, was sich in deinem Herzen richtig anfühlt – kritisiert wirst du sowieso“, lautet ein Zitat von Theodore Roosevelt, welches Marc Riewe in seiner Rede hervorhebt, denn es lässt sich perfekt auf die Geschichte von Astrid und Peter Ochensberger übertragen. 

An dem Abend gratulierte man außerdem den langjährigen Mitarbeiterinnen Sabine Ullrich und Anna Koschuh, die beiden übernehmen gemeinsam die Rolle der Hoteldirektorinnen. Mit einem Wehmütigem Dank verabschiedeten sich Astrid und Peter Ochensberger bei den Gästen. Sie werden noch bis 1. Oktober im Hause bleiben, bevor es für sie dann in die wohlverdiente Pension geht. 

Stefan Schindler (links), Geschäftsführer des Tourismusverbandes Oststeiermark sowie weitere Vertreterinnen. | Foto: MeinBezirk/Leonie Herrmann
  • Stefan Schindler (links), Geschäftsführer des Tourismusverbandes Oststeiermark sowie weitere Vertreterinnen.
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Geselliges Beisammensein

In gemütlicher Atmosphäre stand man noch länger zusammen, ließ Erinnerungen hochleben und genoss die regionalen Schmankerl. Auch konnte man eine spanische Paella, frisch gekocht von Daniel Expósito Martínez, sowie regionale Weine der umliegenden Winzerinnen und Winzer kosten. Den Abend ließ man bei netten Gesprächen untereinander und mit den ehemaligen Geschäftsführern ausklingen. 

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