St. Kathrein/Offenegg
Zusammenhalt im Ort ist spürbar

Die fleißigen Blumendamen mit Vize-Bürgermeisterin Lucia Steinbauer und Frau Höfler.
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  • Die fleißigen Blumendamen mit Vize-Bürgermeisterin Lucia Steinbauer und Frau Höfler.
  • Foto: Gemeinde St. Kathrein/O.
  • hochgeladen von Nadine de Carli

Die St. Kathreiner Bewohner rückten in der Krise näher zusammen und zeigten Engagement.

Idyllisch, auf 972 Metern Seehöhe im Almenland gelegen, erstreckt sich die Bergdorf-Gemeinde St. Kathrein/Offenegg, die für Gäste und Bewohner nicht nur einen atemberaubenden Panoramablick zu bieten hat, sondern auch einen großen Gemeinschaftssinn, der die Gemeinde – gerade in Zeiten von Corona – so lebenswert macht.

Gemeinsam in der Krise

"Unsere Gemeinschaft ist stärker als jedes Virus", ist Bürgermeister Thomas Derler stolz auf die zahlreichen Aktionen während der letzten Monate. So hat beispielsweise das Kaufhaus Pretterhofer Hauszustellungen durchgeführt. "Das hat so gut funktioniert, dass wir dieses Service auch weiterhin anbieten werden", sagen Karin und Manfred Pretterhofer. Ebenso hat der Gasthof der Familie Schwaiger einen Abholservice eingerichtet, der weiterhin angeboten wird. Dass regionale Lebensmittel mehr wert werden, verspürt auch die Familie Graf, die das "Nah und Frisch"-Geschäft im Ort beliefert. Sehr gut wird auch die "Milch-Zapfstelle" der Familie Grabbichler vlg. Hofer von der Bevölkerung angenommen.

Private Initiativen

Privates Engagement war ebenso in der Gemeinde zu spüren. So initiierte Sepp "Schuster" Steinbauer ein Medikamenten-Service, das zahlreichen kranken und älteren Gemeindebürgern die benötigten Medikamente direkt vor die Haustür lieferte.
Einen Bonus für die Gastronomie hat sich der Tourismus einfallen lassen und gratis Zehn-Euro-Gutscheine an alle Haushalte verteilt, die als Appetitmacher für die heimische Gastronomie fungieren und damit Arbeitsplätze im Ort sichern sollen.

Florale Auszeichnungen

Auch heuer ist St. Kathrein wieder einmal als "schönstes Gebirgsdorf" mit fünf Floras beim Landesblumenschmuckbewerb ausgezeichnet worden. Damit hat sich die Gemeinde bereits zum zehnten Mal, davon drei Mal in Serie, diesen begehrten Titel gesichert – einmal sogar die Europaauszeichnung. Grund dafür sind die engagierten Blumendamen im Dorf. Im Einzelbewerb bekamen heuer Wolfgang Knoll und Susanne Reisner für ihr schön geschmücktes Haus die Auszeichnung Silber.

Wohnen am Land

Für nächstes Jahr sind auch neue Wohnbauprojeke geplant, wie Bürgermeister Derler wissen lässt. Denn seit Corona ist die Nachfrage nach Grundstücken in der Gemeinde gestiegen und ehemalige Wochenendhäuser werden von jungen Familien bewohnt. Der Bürgermeister sieht hier eine positive Entwicklung und Trendwende für den Ort und möchte mit dem neuen Flächenwidmungsplan neue Baugrundstücke dazugewinnen.

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